Stressfaktor Stau: So überbrücken Sie ungewollte Wartezeiten

24.07.2014 |  Von  |  Alle Länder
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Stressfaktor Stau: So überbrücken Sie ungewollte Wartezeiten
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So manche Ferienreise endet schon kurz nach der Abfahrt – zumindest vorübergehend. Staus können die Ferienstimmung bei allen Beteiligten gründlich trüben und dafür sorgen, dass Sie schon genervt und abgespannt am Ferienort ankommen.

Das muss aber nicht sein. Selbst mehrstündige Wartezeiten im Stau können Sie sinnvoll überbrücken, wenn Sie sich richtig vorbereiten und die Zeit bewusst nutzen. Besonders bei Reisen mit Kindern ist dabei eine gründliche Reiseplanung entscheidend.

So vermeiden Sie Staus

Viele Staus können Sie umgehen, wenn Sie Ihre Reise richtig planen. Verkehrsprognosen sind im Internet weithin erhältlich, und auch über Stellen, an denen es besonders häufig zu Staus kommt, können Sie sich im Voraus informieren. Wenn Sie keine Möglichkeit haben, die allgemeinen Reisezeiten zu vermeiden, sollten Sie ausserdem auf die Uhrzeit achten, zu der Sie reisen. Ideal sind die frühen Morgenstunden, da die meisten Reisenden erst nach dem Frühstück aufbrechen.

Bei einer längeren Reise planen Sie die Fahrt am besten so, dass Sie die kritischsten Abschnitte mit hoher Staugefahr in die frühen Morgenstunden oder in die Abendstunden legen. Dabei kann eine Zwischenübernachtung sinnvoll sein, die nicht nur bei der Stauvermeidung hilft, sondern die Reise auch allgemein entzerrt und für alle Beteiligten angenehmer macht. Tipp: Der Samstag ist der beliebteste Reisetag – nicht nur zu Ferienzeiten. Sie können sich viel staubedingten Ärger sparen, indem Sie während der Woche oder am Sonntag reisen.





Vermeiden Sie Staus durch gezielte Reiseplanung (© Jens Märker  / pixelio.de)

Vermeiden Sie Staus durch gezielte Reiseplanung (© Jens Märker / pixelio.de)

Für alle Fälle vorbereitet

Nicht immer lassen sich die Hauptreisezeiten vermeiden. Das betrifft vor allem Familien mit Kindern, die an die Schulferien gebunden sind. Als Alternative bleibt häufig nur, später zu fahren oder die Rückfahrt früher zu planen, wodurch wertvolle Ferienzeit verlorengeht. Wenn Sie damit rechnen müssen, während der Anreise längere Zeit im Stau zu verbringen, können Sie sich zumindest bestmöglich auf die Wartezeit einstellen. Versuchen Sie vor allem immer, entspannt zu bleiben. Stausituationen sind nun mal ein unvermeidliches Übel, und andere Fahrer, über die Sie womöglich fluchen, leiden genauso wie Sie unter der ungewollten Wartezeit.

Überlegen Sie schon vor der Abreise, wie Sie die Stauzeit sinnvoll überbrücken können. Packen Sie ein Hörbuch, eine Zeitschrift oder Ihre Lieblingsmusik ein oder versorgen Sie sich ganz banal mit Arbeit. Wenn Sie während der Wartezeit wichtige Aufgaben erledigen, vergeht die Zeit nicht nur wie im Flug, sondern Sie haben bei der Ankunft auch das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Versorgen Sie sich ausserdem mit ausreichend Proviant und Getränken, legen Sie je nach Jahreszeit warme Decken oder Sonnenschutz für die Fenster bereit und – ganz wichtig – legen Sie Toilettenstopps ein, sobald der Verkehr zu stocken beginnt. Ansonsten können einige Stunden im Stau nämlich schnell zur Qual werden.





Bereiten Sie sich auf die Wartezeit vor (© Erich Westendarp  / pixelio.de)

Bereiten Sie sich auf die Wartezeit vor (© Erich Westendarp / pixelio.de)

Was tun im Stau?

Stau verursacht uns vor allem deswegen Stress, weil wir der Meinung sind, wertvolle Zeit ungenutzt zu verlieren. Dabei bieten Staus bei allem Ärger auch Möglichkeiten, die Sie während der Autofahrt sonst nicht haben. Wenn der Verkehr kilometerweit steht, ist das die beste Gelegenheit, um sich ein wenig die Beine zu vertreten und einige Dehnübungen zu machen. Auch Ihre Mittagspause können Sie in die Wartezeit legen – abgesehen von der Toilettenpause – und mit Ihren Mitreisenden ein Picknick auf der Motorhaube abhalten. Wenn Sie dazu noch Ihre Lieblingsmusik dabeihaben, ist das Warten schon gleich viel angenehmer.



Nutzen Sie die Wartezeit auch zu Gesprächen mit anderen Reisenden. Auf diese Weise vergeht nicht nur die Zeit schneller, sondern die gereizte Atmosphäre entspannt sich meist auch deutlich. Wenn dann noch jemand ein Karten- oder Gesellschaftsspiel im Gepäck hat, können Sie die Wartezeit gemeinsam unterhaltsam verbringen.



Zugleich sollten Sie Ihre geplante Ankunftszeit nach hinten verlegen und sich schon während der Wartezeit überlegen, wie sich Ihre Planung flexibel gestalten lässt. Hatten Sie nach der Ankunft einen Strandbesuch geplant, entschädigen Sie sich dafür mit einem entspannten Restaurantbesuch und nehmen Sie sich den Strandgang gleich für den nächsten Morgen vor. Das Schlimmste, was Sie tun können, ist es, auf der geplanten Ankunftszeit zu beharren. So machen Sie sich nur selbst unnötigen Stress und stecken damit garantiert auch Ihre Mitreisenden an.

Kommunikation mit anderen Reisenden hebt die allgemeine Stimmung (© Thommy Weiss  / pixelio.de)

Kommunikation mit anderen Reisenden hebt die allgemeine Stimmung (© Thommy Weiss / pixelio.de)

Mit Kindern im Stau

Mit Kindern kann ein Stau gleich doppelt anstrengend sein, da die langen Wartezeiten – womöglich bei grosser Hitze – für die Kleinen eine besonders grosse Belastung darstellen. Bei Reisen mit Kindern sollten Sie in besonderem Masse darauf achten, dass Sie vor dem Stau einen Toilettenstopp einlegen, und auch im Stau jede Raststelle nutzen. Versorgen Sie Ihre Kinder ausserdem mit ausreichend Spielzeug, Malsachen, Büchern und Hörspielen. Packen Sie Dinge ein, von denen Sie wissen, dass sie die Kleinen eine ganze Weile lang beschäftigen.

Auch gemeinsame Spiele wie das klassische „Ich sehe was, was du nicht siehst“ sorgen dafür, dass Kindern die Zeit schneller vergeht. Ausserdem sollten Sie besonders auf eine abwechslungsreiche Verpflegung achten. Wenn Sie mit Staus rechnen müssen, können Sie zum Beispiel eine bunt gepackte Kühltasche vorbereiten, mit der Sie während der Wartezeit problemlos eine halbe Stunde oder mehr überbrücken können. So gestalten Sie die Stauzeit auch für die Kleinen abwechslungsreich.



 

 

Oberstes Bild: Lange Wartezeiten im Stau trüben die Ferienstimmung (© Th. Reinhardt  / pixelio.de)

Über Andrea Rathjen

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