Florida – the Sunshine State mit Megaspass für alle!

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Am südöstlichen Zipfel des Kontinents von Nordamerika befindet sich der Staat Florida. Die bedeutendsten Städte mit internationalem Flugverkehr hier sind Miami/Fort Lauderdale an der Ostküste zum Atlantik hin, Tampa an der Tampa Bay und Orlando in der Mitte des Staates.

Weitere Orte von Bedeutung sind Pensacola im so genannten Panhandle, Tallahassee und Gainesville im Landesinneren, sowie Jacksonville im nördlichsten Atlantikbereich Floridas. Touristisch von gewisser Bedeutung sind auch Daytona Beach, Cape Canaveral, Pompano Beach, die Florida Keys, Clearwater Beach und St. Petersburg entlang der Küsten im Uhrzeigersinn. Das Zentrum für viele Urlaubsreisen ist Orlando, denn hier im Inland sind fast alle der berühmten Vergnügungsparks für Jung und Alt angesiedelt.



Auch unser Familientrip startete so richtig mit der Ankunft auf dem International Airport in Orlando. Wir schrieben den Monat April und die Temperaturen waren hier schon deutlich angenehmer als daheim in der Schweiz. Als Familienkutsche hatten wir einen Minivan bestellt und der Abholservice funktionierte völlig reibungslos am Airport.

Neben meiner Frau begleitete mich noch mein sechsjähriger Sohn und eine 7 Jahre alte Nichte, deren Eltern ihren Umzug während unseres Urlaubs innerhalb des Kantons bewerkstelligen wollten. Franky und Sabina waren schon vom Flug hierher begeistert, denn beide hatten je einen Fensterplatz ergattern können und es gab für die Kinder von da oben viel zu sehen.

Die Fahrt zu unserem Hotel in Kissimmee, einem Vorort südlich von Orlando, war Gott sei dank recht kurz. Der Chrysler Voyager hatte ein Onboard Videoabspielgerät, welches die Kinder auf den hinteren Sitzen unterhielt. Das Flamingo Inn in Kissimmee hatte, wie gebucht, ein Zimmer mit 2 grossen Betten reserviert und wir waren von der Sauberkeit und Ausstattung positiv überrascht. Die Kids konnten wir nicht davon abbringen, in dem erspähten Pool ein wenig zu plantschen. Da beide gute Schwimmer sind und der Pool einsehbar war, liessen wir sie auch gewähren und bezogen unser Quartier für die nächsten zehn Tage und Nächte.





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Tower of Terror in Disney’s Hollywood Studios. (Urheber: *Aurora / Wikimedia / CC)

Die weltgrösste Dichte von Attraktionen

Am nächsten Morgen stürzten wir uns dann in das unweite Disneyworld, hier hatten wir mit dem Magic Kingdom, dem Epcot Center, den Disney’s Hollywood Studios und dem Disney’s Animal Kingdom gleich vier Weltklasse Vergnügungszentren mit einer irren Menge an Attraktionen vor der Brust.



Hinzu kommen das unvergleichliche Sea World mit seiner legendären Shamu Show (Killerwal!), das Legoland Florida (zweitgrösstes der Welt) und die Universal Studios Themepark Sache. Ein volles Programm mit nur drei noch nicht verplanten Tagen erwartete uns. Die Disney Parks sind allesamt sensationell interessant gestaltet, auch wenn der Eintritt nicht gerade billig ist, lohnt sich der Parkbesuch für jeden Besucher. Das Feuerwerk abends im Epcot Center mit der musikalischen Untermalung und der Lasershow in den Wasserfontänen, sorgte für viele „Aaahs“ und Ooohs“ beim Publikum. Intelligent um einen künstlichen See herum gruppiert, hatten wir auch immer einen Logenplatz in der Pole Position und gönnten uns dieses Schauspiel dank der Disney Parkhopper Eintrittskarten (erlauben den Parkwechsel am gleichen Tag) gleich mehrfach. Die Kinder fanden das auch als abendlichen Ausklang ganz fantastisch.

Von den knapp bemessenen Tagen ohne Parkbesuch benutzten wir einen für den Besuch vom Cape Canaveral. Dieses auch als Cape Kennedy bekannte NASA Center an der Atlantikküste war nur eine Autostunde Fahrt entfernt und wir bekamen von freundlichen Zufallsbekannten im Hotel Eintrittskarten für die Besuchertour des Kennedy Space Centers an derem Abreisetag geschenkt. Das machte uns die Entscheidung einfach, denn es ersparte uns rund 200 $ an Eintrittsgeldern. Das Space Center bot wirklich viel zu sehen und die einzigartigen Exponate zur Weltraumerkundung waren sehr anschaulich und beeindruckend. Selbst richtige Weisskopf Seeadler hatten die hier im Gelände, das mächtige Wappentier der Vereinigten Staaten von Amerika. Die anderen beiden unverplanten Tage nutzten wir für das Shopping von Beachsachen in den preisgünstigen Factory Outlets in Orlando und relaxten am Hotelpool.





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Clearwater Beach. (Urheber: Tomy / pixelio.de)

Beaches, Pelikane und Alligatoren

Der Golf von Mexico und seine tollen Badestrände lagen nun nur rund 100 Meilen westlich von uns und wir machten uns nach dem ereignisreichen Orlando Aufenthalt auf den Weg nach Clearwater Beach. Der Küstenbadeort entpuppte sich als malerisches Örtchen am Meer mit dem typischen Sammelsurium an Hotels und Verpflegungsstätten.

Der Chrysler Voyager war eine gute Wahl und fuhr sich sehr komfortabel. So genossen wir unsere Anreise an den Golf von Mexico über palmengesäumte Prachtstrassen. Hier gab es neben vielen Pelikanen auch grosse Strandmöven. Der helle Feinsandstrand erstreckte sich, soweit das Auge reichte. Nach ein paar Tagen im luxuriösen Strandhotel mit intensivster Auslebung der Aspekte des Badevergnügens, erfolgte unser Aufbruch in Richtung Süden.

Über tolle Brückenpisten, welche hier die Inseln wie Perlen an einer Schnur verknüpfen, fuhren wir dann über den Tamiami Trail bis nach Naples. Von hier bogen wir am Folgetag nach Osten auf den Everglades Parkway ab. Dieser gigantische Sumpf beherbergt viele wilde Tiere, unter anderem auch Alligatoren. Die Kids und wir waren fasziniert, mit dem propellergetriebenen Sumpfboot erlebten wir diese Riesenechsen auch aus nächster Nähe. Die beiden Tage hier im Evergladesumpf waren schwülheiss, aber verblieben unvergesslich.

Kay West

Kai von Kay West. (Urheber: Carl-Ernst Stahnke / pixelio.de)

In der letzten Urlaubswoche tourten wir dann noch von Miami bis nach Key West in Etappen und genossen die Sehenswürdigkeiten der Florida Keys. Retour nach Orlando ging es dann die Atlantikküste entlang hinauf bis nach Daytona Beach, wo wir auch die letzten beiden Tage verbrachten. Von hier waren es nur noch rund zwei Autostunden zum Airport, aber der befahrbare Strand und das Autorennsportmuseum interessierten mich doch sehr. Florida bietet jedem eine grosse Auswahl an Attraktionen und Optionen für Urlaubserlebnisse. Der Sunshine State wird uns sicher auf einem Folgeurlaub erneut begeistern.



 

Oberstes Bild: Orlando, Lake Lucerne. (Urheber: © rabbit75_fot – Fotolia.com)



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