Ecuador – Land des Kondors und des Regenwaldes

03.07.2014 |  Von  |  Alle Länder, Südamerika
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Ecuador – Land des Kondors und des Regenwaldes
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Im Nordwesten Südamerikas liegt der kleine Staat Ecuador mit erstaunlich vielfältiger Landschaft, unterschiedlichen Klimazonen und dem höchsten Artenreichtum der Erde. Traumhafte Strände am Pazifik, zwölf Nationalparks, Andenhochgebirge und Amazonastiefland machen Ecuador zu einem faszinierenden Reiseland.

Ecuador liegt am Pazifik, zwischen Kolumbien und Peru. Die grösste Stadt des Landes ist die Hafenstadt Guayaquil an der breiten Mündung des Rio Guayas. An der Küste verläuft das niedrige Cordillera-Castanera-Gebirge und mitten durch das Land ziehen sich die Anden mit ihren Hochebenen. Im Osten, dem Oriente, liegt das dünn besiedelte Amazonastiefland mit einer reichen Flora und Fauna im dichten Regenwald.

Inkastätten und koloniales Flair

Wie auf einer Perlenschnur aneinandergereiht liegen die drei grossen Städte Quito, Ambato und Cuenca auf den Hochebenen der Anden, alle geprägt von kolonialem Flair. Die Hauptstadt Quito befindet sich in 2850 Metern Höhe und bietet eine sehenswerte historische Altstadt mit der grössten und kunstvollsten südamerikanischen Kathedrale barocken Baustils. Das Innere dieser Kirche ist mit feinstem Blattgold verziert. Kirchen und Klöster prägen das Bild der kolonialen Architektur im Zentrum der Stadt und spiegeln die Hochzeit des spanisch-katholischen Weltreiches wider.

Ingapirca ist mit den Ruinen einer ursprünglichen Inkasiedlung Ecuadors archäologisch bedeutendste Fundstätte. Sie liegt an der alten Inkastrasse von Tomebamba in Richtung Quito und stellt wahrscheinlich ein ehemaliges Heiligtum dar; mit Sonnentempel, Observatorium, Grabstätten, Wohn- und Lagerräumen.

Inka-Ruinen in Ingapirca (Bild: Delphine Ménard, Wikimedia, CC)

Inka-Ruinen in Ingapirca (Bild: Delphine Ménard, Wikimedia, CC)




Nationalparks und Naturreservate



Insgesamt sind zwölf Nationalparks zum Schutz seltener Arten aus Flora und Fauna des Landes ausgewiesen. Sie zeigen ihren Besuchern den grossartigen Reichtum, den die Natur Ecuadors ihr Eigen nennen darf. Der Nationalpark „El Cajas“ ist von einer tundraartigen Vegetation und von vielen Seen und Lagunen geprägt. Hier leben Andenkondor, Bergtapir, Puma, Brillenbär und Riesenkolibri.

Ein völlig anderes Gesicht zeigt Ecuador im „Naturreservat Cuyabeno“ im Regenwald des Amazonasgebietes. Die dünn besiedelte Region wird noch überwiegend von indigenen Stämmen bewohnt und ist von Amazonaszuflüssen durchzogen. Auf dem Fluss Cuayabeno kann das Schutzreservat im Kanu erkundet werden. Einzelne Lodges am Ufer ermöglichen einen erholsamen Aufenthalt. 60 Orchideen- und 240 verschiedene Baumarten können Sie bewundern.

Reges Leben herrscht in den dichten Wäldern. Affen schreien, Papageien pfeifen, glänzende Schlangen winden sich durch das Dickicht und riesige Insekten und schillernde Schmetterlinge flattern durch die heisse, feuchte Luft. Im Fluss tummeln sich niedliche Süsswasserdelfine, aber auch gefährliche Piranhas. Wenn Sie möchten, können Sie geführte Regenwald-Touren ab Tena unternehmen.

Sehenswürdigkeiten und Surferparadiese

Unbedingt gesehen haben sollten Sie das „Inti Nan Museum“ in der Nähe von Quito. Das von Indios geführte Museum bietet lustige wie auch lehrreiche Einblicke zur Äquatorlinie, die sich in der Nähe befindet. Von Quito aus verkehren öffentliche Linienbusse bis zur „La Mitad del Mundo“. Im Mittelalter glaubten die Spanier, die Erde wäre eine Scheibe und hier sei der Mittelpunkt der Welt. Drei Stunden weiter nördlich von Quito, in Otavalo, gibt es den grössten Markt Südamerikas mit einer unglaublichen Fülle an Farben, Düften, Stoffen und Kunsthandwerk.



Für Naturliebhaber und Extremsportler werden in Ecuador wunderschöne Trekkingtouren durchgeführt. Eine ganz besondere Tour ist der Quilatoa-Loop am Rande der gleichnamigen Lagune, der Sie rund um einen erloschenen Vulkankrater führt und am Ende mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Das Tal von Vilcamba im Süden des Landes bietet leuchtend grüne Hügel und sanfte Täler zum Wandern im Grenzgebiet. Geführte Bergtouren finden zu den Gipfeln des Cotopaxi und des 6310 Meer hohen Chimborazo statt.

Wer den Wassersport liebt oder ein paar entspannte Tage am Strand verbringen möchte, dem sei Montanita empfohlen. Das mit langem weissem Strand und hohen Wellen begeisternde Surferparadies am Pazifik hat sich zu einem beliebten Ferienort am Meer entwickelt. Vom kleinen Fischerort Puerto Lopéz aus werden von Juni bis September Walbeobachtungstouren angeboten.

 

Oberstes Bild: Vikunja am Chimborazo, dem höchsten Berg Ecuadors (© Dabit100, Wikimedia, CC)

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Über Kirsten Schlier

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