Sardinien und seine schönsten Strände

20.08.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa
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Sardinien und seine schönsten Strände
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Wer Sardinien, nach Sizilien die zweitgrösste Insel des Mittelmeeres, als Ferienziel hat, sucht den Rückzug in die Natur und die Begegnung mit Küstenlandschaften in verschiedenster Ausprägung. Dafür ist die Insel, die politisch zu Italien gehört, genau richtig: Sardinien ist bekannt für seine Vielzahl an geselligen oder auch einsamen Buchten und Stränden, aus verschiedensten Sandsorten und mitunter in grandiose Panoramen gebettet. Sonnenanbeter, Schwimmer, Taucher und auch Wanderer und Kletterer kommen hier auf ihre Kosten.

Cala di Luna, die Bucht des Mondes, blieb als der klassische Strand an der Ostküste lange ein Geheimtipp, zumal er anfangs auch nur mit dem Boot angesteuert werden konnte. Doch heute ist die Mondbucht auch touristisch erschlossen und wird mehrmals täglich angefahren. Die Grotten und die idyllische Lage machen einen Besuch sehr lohnenswert. Mittlerweile kann diese Bucht per Wanderweg auch zu Fuss in mehr als zwei Stunden erreicht werden.





Cala di Luna, Sardinien (Bild: Tigerente, Wikimedia)

Cala di Luna, Sardinien (Bild: Tigerente, Wikimedia)




Costa Paradiso – ein kleines Paradies: Zu dieser malerischen Bucht im Norden führt ein sehr beschwerlicher Fussweg. Obwohl in zehn Minuten zu meistern, hält er sehr viele Menschen fern. Relaxen und Entspannung ist hier angesagt. Allerdings muss man sich mit Jugendlichen arrangieren, die sich von den Felsen ins Meer stürzen und so ihren Mut erproben.

Capo Testa ist wie ein Kunstwerk: Ganz am nördlichsten Punkt Sardiniens haben sich durch Wasser und Wind grandiose Felskunstwerke gebildet. In der Nähe des weissen Leuchtturmes wurden schon Schildkröten gesichtet, der Strand bei Sonnenuntergang ist unschlagbar.

Costa Paradiso – ein kleines Paradies in Sardinien(Bild: Gianni Careddu, Wikimedia, CC)

Costa Paradiso – ein kleines Paradies in Sardinien(Bild: Gianni Careddu, Wikimedia, CC)

Torre Argentina ist zu Fuss in etwa 20 Minuten zu erreichen. Man hat, ein Geschenk der Westlage, einen fantastischen Sonnenuntergang. Viele exotische Tiere, etwa Eidechsen und harmlose Schlangen, sind hier auch Sonnenfans. Wie an den anderen einsamen Stränden gilt auch hier: Imbiss und Getränke für ein romantisches Abendpicknick einpacken.

Masua ist die Rettung, wenn sich Liebende streiten, ob man nun ans Meer oder in die Berge will. Im einsamen Südwesten Sardiniens erhebt sich direkt am Strand der Berg Guardianu und lädt nach oder vor dem Baden zum Klettern ein. Geübte können auch den Zuckerhut, einen 100 Meter hohen Monolithen, erklimmen.

Capriccioli, Costa Smeralda, Sardinien (Bild: Vera Buhl, WIkimedia, CC)

Capriccioli, Costa Smeralda, Sardinien (Bild: Vera Buhl, WIkimedia, CC)




Costa Verde, grüne Küste, heisst dieser Fleck im Südwesten Sardiniens deshalb, weil gewaltige Dünen reichlich mit Grünpflanzen bewachsen sind, die manchen an eine der Nordseeinseln wie etwa Amrum erinnern kann. Ruhig und beschaulich bleibt man hier gerne unter sich.

In Capriccioli wird es nun auch luxuriös. Dies mag auch der Vergangenheit geschuldet sein. Roger Moore alias James Bond gab 1977 im zehnten Bondstreifen „Der Spion, der mich liebte“ hier ein Gastspiel. Der Sand ist grobkörnig, aber Pinienwäldchen, Wacholderhecken und Felsgestein schaffen nette kleine Parzellen. Hier im Norden mit Ostausrichtung liegt auf der Halbinsel auch das Luxushotel „Cala di Volpe“. Unweit des Parkplatzes gibt es aber eine coole Bar, wo jeder willkommen ist und auch einen Drink zum Relaxen bezahlen kann.

Spiaggia della Pelosa ist im Nordwesten Sardiniens gelegen. Hier streckt sich eine Halbinsel mit Namen Stintino in das Meer hinaus. Das Besondere ist der vielleicht feinste und weisseste Strand Sardiniens. Mitnahme ist übrigens verboten, weil es weit verbreitete Unsitte geworden war. Hier geht es an vielen Stellen auch so gemächlich ins Wasser, dass auch Familien mit Kindern gerne kommen: Alleine wird man hier also nie sein. Dennoch muss auch das Parken an der Uferstrasse bezahlt werden. Wenn hier nichts dabei ist gibt es vor Sardinien auch noch weiter Trauminseln.

 

Oberstes Bild: Capo Testa, Sardinien (© pjt56, Wikimedia, CC)

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