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Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica, Teil 1

16.05.2014 |  Von  |  Alle Länder, Nordamerika
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Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica, Teil 1
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Kommt es eigentlich selten oder doch häufiger vor, dass ein Film den Anstoss zu einer Reise gibt? Neigt man dazu, dass man sich selbst beim Reiseziel von Filmen inspirieren lässt, aber ungern lange Flugreisen in Kauf nimmt, ist von den Filmen „Cocktail“ mit Tom Cruise aus dem Jahr 1988 und „Cool Runnings“ von 1993 abzuraten. Aus welchem Grund? Beide Filme machen richtig Appetit auf Jamaica!

Doch Vorsicht, denn Jamaica ist weit mehr als Rum, Reggae und Rastafaris, wie dieser sechsteilige Beitrag zu einer der schönsten Inseln der Welt zeigen wird. Jamaica macht süchtig, und das in wirklich jeder Hinsicht.

Zwölf Stunden Flug, die sich wirklich lohnen



Eine Flugzeit von zwölf Stunden hat es in sich, absolut. Aber in dem Moment, wo man auf Jamaica – vorzugsweise in Montego Bay – aus dem Flieger steigt, ist man mittendrin statt nur dabei. Doch schon der Anflug nach Montego Bay ist ein wahres Erlebnis. Der erste unwillkürliche Gedanke, wenn man beim Landeanflug aus dem Fenster schaut, lautet: Das schafft der Pilot doch niemals! Irrtum, er schafft es, und das sogar grandios, denn es wirkt tatsächlich so, als würde man mitten im azurblauen Meer landen.

Dies ist ein Bericht über Jamaica in mehreren Teilen. Hier das Inhaltsverzeichnis:

Teil 1: Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica



Teil 2: Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica

Teil 3: Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica

Teil 4: Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica



Teil 5: Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica

Teil 6: Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica

Anflug nach Montego Bay (Bild: WPPilot, Wikimedia, CC)

Anflug nach Montego Bay (Bild: WPPilot, Wikimedia, CC)

Und ab der ersten Sekunde nach der Ankunft atmet man umgehend karibische Luft, karibisches Feeling. Als Jamaicabesucher steigt man aus dem Flieger und wandert dann über das Rollfeld zum Auschecken. Kein Shuttlebus, keine Gangway. Nach wenigen Metern klebt das T-Shirt am Körper und es ist unglaublich, denn selbst das sorgt für absolute Glücksgefühle. Man sollte einmal erforschen, ob in der jamaicanischen Luft besondere Lockstoffe enthalten sind.



Und dann, wenn man zur Zollkontrolle bei der Einwanderung kommt, lernt man eine der wichtigsten Phrasen kennen: Yah Mon – No Problem Mon. Übersetzt bedeutet das so viel wie: Alles cool und bleib locker. Das wird für die Zeit des unvergesslichen Aufenthaltes auf Jamaica zentrales Thema sein. Locker bleiben. Nur keinen Stress aufkommen lassen.

Auf Jamaica unterwegs (Bild: gabi  / pixelio.de)

Auf Jamaica unterwegs (Bild: gabi / pixelio.de)

Viele Wege führen zum Hotel

Wer sich beispielsweise für einen Hotel-Standort in Negril entscheidet – dort vorzugsweise den AI-Ressorts der Fünf-Sterne-Kategorie in der Bloody Bay –, steht nach dem Verlassen des Flughafens vor der Frage: Nutzt man den Bus zum Ressort oder greift man für 50 US-Dollar (ja, US-Dollar, denn die Jamaicaner mögen die eigenen Jamaica-Dollar nicht sonderlich) pro Person zu einem Kurztrip mit einer einmotorigen Maschine? Mit der Einmotorigen dauert der Trip keine 20 Minuten von Mo-Bay aus, mit dem Bus gut und gerne 90 Minuten – an der Küste entlang und manchmal, wenn die Küstenstrassen gesperrt sind, auch durch die Berge.

Ganz gleich, für welche Reiseart man sich entscheidet, sie wird so oder so unvergesslich sein. Mit dem Bus erschliessen sich wunderbare Landschaften. Man fährt mitten durch den Busch oder auch an malerischen Küsten entlang. Rechts und links der oft sehr schmalen Strassen finden sich Stände mit dem auf Jamaica obligatorischen Jerk-Food. Man kann sich sicher sein, keiner dieser Stände würde nach europäischen Hygienestandards auch nur fünf Minuten auf seinem Platz bleiben, aber wer einmal das Fleisch probiert hat, welches mit der auf Piment basierenden Marinade zubereitet wird, der wird es immer wieder essen wollen. Und das gänzlich ohne Magenprobleme – sofern man von der höllisch scharfen Variante Abstand hält.

Jerk chicken auf Jamaica (Bild: Caroline Ford, Wikimedia, CC)

Jerk chicken auf Jamaica (Bild: Caroline Ford, Wikimedia, CC)

Auf der Fahrt zum Hotel wird man einen Satz, den man schon im Landeanflug vor sich hindachte, immer wieder abspulen: Das schafft der doch niemals! Doch, auch der Busfahrer schafft es, das Gefährt um Kurven zu lenken, um die gefühlt kein Fahrrad passen würde.

Der Kurztrip mit der einmotorigen Sportmaschine ist dann nochmals eine gänzlich andere Kategorie, und wer danach das Land nicht umgehend liebt, dem ist kaum noch zu helfen. Zuerst einmal sind die Piloten dieser Mini-Airlines absolute Könner, die dieses einmotorige Flugzeug wahrscheinlich noch auf einem Bierdeckel landen würden. Und sie kennen die besten Routen, bei denen man viel zu sehen bekommt. An der Küste entlang, an den Kaffeeplantagen in den Blue Mountains vorbei, wo weltweit der teuerste Kaffee angebaut wird, über die Rum-Destillen und über den Busch, wo man, wenn man genau hinschaut, sogar Marihuana-Plantagen entdecken kann.

Ist man nach rund 20 Minuten Flugzeit – wenn der Pilot Spass am Flug hat, kann die Anreise auch schon mal zu einem Rundflug über Jamaica ohne Aufpreis mutieren – am Zielort in Negril angekommen, befindet man sich durch den Kurzflug eingestimmt umgehend in einer anderen, sehr eigenen Welt. Alles ist Reggae, alles ist Irie – Irie bedeutet in der Sprache der Rastafari „happy, frei“. Everything Irie, das wird das Urlaubsgefühl, egal wie lang oder kurz der Aufenthalt auch sein mag, für die kommende Zeit. Doch dazu kommen wir später.

Tensing Pen Resort aus der Luft gesehen (Bild: Monsterweb, Wikimedia, CC)

Tensing Pen Resort aus der Luft gesehen (Bild: Monsterweb, Wikimedia, CC)

Im Normalfall wird der Flieger dicht ans Hotel fliegen, denn im Grunde haben alle Fünf-Sterne-Resorts in direkter Nähe eine kleine Landebahn. Nein, nicht geteert, sondern bestehend aus Gras. Nicht dem Gras, also Marihuana, sondern richtigem Rasen. Da der Pilot aber auch auf Wasser landen kann oder in einem Bierglas, ist das völlig unerheblich. Aus dem Flieger heraus hat er einen seiner mutmasslichen Verwandten angerufen oder angefunkt, und der steht bereits mit dem Taxi am Gras-Rollfeld, damit selbst die letzten 300 Meter zum Hotel nicht strapaziös werden. Und auch das ist im Flugpreis inkludiert. Wenn man gut verhandelt.

In Teil 2 der Jamaica-Reihe widmen wir uns dem Hotel, denn dabei geht es schlicht atemberaubend weiter – die zwölf Stunden Flugzeit müssen ja auch motivierbar sein.



 

Oberstes Bild: Strand auf Jamaica (© Gabi71  / pixelio.de)

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