(Thun BE). Auf der Schulstrasse zwischen der Sustenstrasse und dem Wattenwilweg werden vom 21. bis 25. September 2026 Belagsarbeiten ausgeführt. Während dieser Zeit ist der betroffene Strassenabschnitt gesperrt.
(Vernier GE). Ab dem 14. September 2026 wird der Chemin du Coin-de-Terre für rund drei Monate für den Verkehr gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Route de Meyrin und der Avenue de Crozet.
(Wohlen AG). Der Belag im Kreisel Kirchplatz in Wohlen muss saniert werden. Von Samstagabend, 19. September, bis Montagmorgen, 21. September 2026, erfolgt die Sanierung des Kreisels Kirchplatz in Wohlen unter Vollsperrung.
(Aristau AG). Von Sonntagabend, 27. September, bis am Mittwochmorgen, 30. September 2026, wird der Belag im Kreisel Birri Nord in Aristau saniert. Die Arbeiten finden jeweils über Nacht unter einer Teilsperrung statt.
(Derendingen SO). Das kantonale Amt für Verkehr und Tiefbau erstellt einen direkten Radweg von Derendingen nach Zuchwil. Dieser ermöglicht es Velofahrenden, den verkehrsreichen Kreuzplatz in Derendingen sicher zu umfahren. Der Entwurf des Bauprojekts liegt nun vor.
(La Chaux-de-Fonds NE). Die Ostumfahrung von La Chaux-de-Fonds ist ein wichtiges Projekt der Mobilitätsstrategie 2030. Am 10. September 2026 erfolgte in Anwesenheit von Vertretern von Kanton und Stadt der erste Spatenstich für den künftigen Tunnel des Arêtes.
Japan verbindet riesige Metropolen, jahrhundertealte Tempelanlagen, Hochgeschwindigkeitszüge, Bergdörfer und stille Landschaften auf vergleichsweise engem Raum. Gerade diese Vielfalt macht die erste Reise faszinierend – und verführt gleichzeitig dazu, zu viele Stationen einzuplanen. Für Einsteiger funktioniert Japan am besten, wenn wenige Regionen sinnvoll miteinander verbunden werden: beispielsweise Tokyo als urbaner Einstieg, Kyoto für Tempel und historische Viertel sowie eine Bergregion zwischen beiden Metropolen als bewusster Kontrast. Die gute Verkehrsinfrastruktur erleichtert individuelle Rundreisen erheblich. Trotzdem benötigen Bahnhöfe, Gepäck, saisonale Nachfrage und unterschiedliche Verkehrssysteme etwas Vorbereitung. Zwei Wochen gelten auch bei der Japanischen Fremdenverkehrszentrale als sinnvoller Rahmen für eine klassische erste Rundreise. Mit weniger Zeit ist Konzentration wichtiger als Vollständigkeit: Japan erschliesst sich besser über mehrere Tage an wenigen Orten als über tägliche Hotelwechsel.
Griechisches Inselhopping klingt nach spontanen Tagen zwischen Fähren, kleinen Häfen und wechselnden Stränden. Damit aus dieser Freiheit keine Reise aus verpassten Anschlüssen und unnötigen Umwegen wird, braucht die Route dennoch eine klare Grundstruktur. Griechenlands Inselwelt verteilt sich auf mehrere Gruppen mit sehr unterschiedlichen Verkehrsnetzen. Wer benachbarte Inseln kombiniert, genügend Zeit pro Station einplant und Fährverbindungen vor der Buchung der Unterkünfte prüft, kann mehrere sehr unterschiedliche Reiseziele verbinden, ohne einen grossen Teil der Ferien auf Transfers zu verbringen. Besonders die Kykladen eignen sich für klassische Inselkombinationen, doch auch Dodekanes, Saronische Inseln, Sporaden und Ionische Inseln bieten passende Routen. Entscheidend ist weniger die Zahl der besuchten Inseln als deren logische Verbindung. Fahrpläne sind saisonabhängig und können wegen Wetter, Streiks oder betrieblichen Änderungen angepasst werden. Eine gute Route berücksichtigt deshalb neben den geplanten Überfahrten auch Reserven vor wichtigen Rückflügen.
Portugal eignet sich hervorragend für eine Reise mit dem Auto: historische Städte liegen neben Weinlandschaften, weite Ebenen gehen in Korkeichenhaine über und im Süden wartet die Algarve mit Klippen, Buchten und kleinen Küstenorten. Wer in Porto startet und nicht einfach auf der schnellsten Autobahn nach Faro fährt, erlebt auf wenigen Reisetagen sehr unterschiedliche Landschaften und Regionen. Ein guter Portugal-Roadtrip lebt deshalb weniger von möglichst vielen Stationen als von einer sinnvollen Route. Porto, das Dourotal, das zentrale Hinterland, der Alentejo und die Algarve lassen sich zu einer abwechslungsreichen Nord-Süd-Reise verbinden. Dabei wechseln kurvige Landstrassen, grössere Fernverbindungen und schmale Ortsdurchfahrten. Genügend Zeit für Umwege und spontane Stopps gehört deshalb genauso zur Planung wie Mietwagen, Mautsystem und Übernachtungen.
Abends in Zürich einsteigen und morgens mitten in Hamburg, Berlin, Wien oder Amsterdam ankommen: Nachtzüge verbinden Reisezeit und Übernachtung auf eine Weise, die für Städtereisen und längere Europatouren besonders interessant ist. Von der Schweiz aus bestehen mehrere direkte Nachtverbindungen, gleichzeitig unterscheiden sich Sitz-, Liege- und Schlafwagen deutlich bei Komfort, Privatsphäre und Preis. Eine gute Nachtzugreise beginnt deshalb vor der Abfahrt. Route, Wagenkategorie, Reservierung, Gepäck und mögliche Anschlusszüge sollten zusammen geplant werden. Besonders begehrte Schlafwagenabteile können früh ausgebucht sein, während vermeintlich günstige Sitzplätze auf einer langen Nachtfahrt einen erheblichen Komfortunterschied bedeuten. Wer die verschiedenen Kategorien kennt und früh bucht, kann Nachtzüge gezielt als Teil der Reise nutzen statt lediglich als Transportmittel zwischen zwei Städten.
Der Aufenthalt im Hotel besteht aus weit mehr als Übernachtung und Frühstück. Zwischen Ankunft, Check-in, erstem Betreten des Zimmers, Servicekontakten, Nutzung digitaler Angebote und Check-out entstehen zahlreiche Momente, in denen Gäste Qualität unmittelbar beurteilen. Manche dauern nur wenige Sekunden – etwa die Orientierung in der Lobby oder das Öffnen der Zimmertür. Trotzdem können gerade solche Kontaktpunkte darüber entscheiden, ob ein Aufenthalt unkompliziert wirkt oder von kleinen Reibungen geprägt wird. Eine gute Guest Journey verbindet diese einzelnen Situationen zu einem verständlichen Ablauf. Informationen sollten dort verfügbar sein, wo sie benötigt werden, Zuständigkeiten müssen klar bleiben und digitale Prozesse dürfen persönliche Hilfe nicht blockieren. Für Hotels entsteht daraus eine wichtige Managementaufgabe: Nicht jeder Kontaktpunkt muss spektakulär sein. Entscheidend ist, dass Gäste möglichst selten überlegen müssen, was als Nächstes geschieht und an wen sie sich bei einer Frage wenden können.
Ein gutes Hotelfrühstück entsteht nicht durch möglichst viele Schalen auf einem Buffet. Entscheidend ist, wie Sortiment, Frische, Raumgestaltung, Service und Nachfüllprozesse zusammenspielen. Gäste möchten sich morgens schnell orientieren, guten Kaffee erhalten und Lebensmittel vorfinden, die frisch und appetitlich präsentiert sind. Gleichzeitig muss der Betrieb mit wechselnden Gästezahlen, frühen Produktionszeiten, Lebensmittelhygiene und begrenztem Wareneinsatz umgehen. Gerade deshalb ist Frühstück eine anspruchsvolle Hotelleistung. Innerhalb weniger Stunden treffen Familien, Geschäftsreisende, Gruppen und Feriengäste mit sehr unterschiedlichen Gewohnheiten aufeinander. Ein tragfähiges Konzept übersetzt diese Vielfalt in ein überschaubares Angebot und klare Abläufe. Qualität zeigt sich dabei weniger an der Länge des Buffets als daran, ob das Frühstück auch während der stärksten Auslastung zuverlässig funktioniert.
Ein gutes Veloschloss ist wichtig, reicht allein aber nicht aus. Wirksamer Diebstahlschutz entsteht durch mehrere aufeinander abgestimmte Massnahmen: Der Rahmen wird mit einem widerstandsfähigen Schloss an einer festen Halterung angeschlossen, der Abstellort sorgfältig gewählt und das Velo mit Rahmennummer, Fotos und Kaufbeleg dokumentiert. Bei hochwertigen Velos und E-Bikes kommen ein zweites Schloss, gesicherte Komponenten und allenfalls ein versteckter Tracker hinzu. In der Schweiz werden jedes Jahr Zehntausende Velos und E-Bikes als gestohlen gemeldet. Betroffen sind teure Modelle ebenso wie einfache Alltagsvelos. Einen vollständigen Schutz gibt es nicht, doch jede zusätzliche Hürde kostet Zeit, verlangt anderes Werkzeug und erhöht das Entdeckungsrisiko. Entscheidend ist deshalb kein einzelnes Produkt, sondern eine konsequente Sicherungsroutine für Bahnhof, Arbeitsplatz, Schule, Wohnhaus und Ferien.
(Buchs SG). Am Wäseliweg in Buchs wird die bisherige Vortrittsregelung angepasst. Das Signal "Kein Vortritt" vor der Einmündung in den Wäseliweg Nr. 270 wird aufgehoben.
SWISS hat heute ihren dritten Airbus A350-900 in Zürich in Empfang genommen. Der fabrikneue A350 trägt den Namen „Zug“ und wird künftig nach Shanghai und Johannesburg fliegen. Der Airbus A350-900 mit der Registrierung HB-IFC ist nach „Lausanne“ (HB-IFA) und „Delémont“ (HB-IFB) das dritte Flugzeug dieses Typs in der Flotte von Swiss International Air Lines (SWISS). Mit seiner Ankunft setzt SWISS die Erneuerung ihrer Langstreckenflotte fort. Ab Oktober kommt der A350 zwischen Zürich und Shanghai sowie zwischen Zürich und Johannesburg zum Einsatz. Bis 2030 wird SWISS insgesamt zehn Airbus A350-900 in ihre Flotte aufnehmen.
Carnival Cruise Line vergrössert ihre Flotte um einen weiteren Neubau. Mit der Carnival Tropicale entsteht derzeit bei der Meyer Werft in Papenburg das fünfte und zugleich letzte Schiff der Excel-Klasse. Die ersten Kreuzfahrten werden ab dem 15. April 2028 von Galveston im US-Bundesstaat Texas aus in die Karibik, auf die Bahamas und nach Mexiko führen. Ab sofort buchbar sind vier-, fünf-, sechs- und achttägige Reisen.
Ein Hotelzimmer ist für einige Nächte Wohn-, Schlaf- und Aufbewahrungsort zugleich. Trotz professioneller Abläufe bleibt ein fremdes Gebäude ungewohnt: Fluchtwege sind unbekannt, Wertgegenstände liegen auf engem Raum und lokale Notrufnummern oder Sicherheitsregeln unterscheiden sich je nach Reiseziel. Wenige Kontrollen nach dem Einchecken schaffen Orientierung und verringern vermeidbare Risiken. Sicherheit beginnt mit einer realistischen Vorbereitung und setzt sich an der Rezeption, im Zimmer und unterwegs fort. Entscheidend sind funktionierende Türen, ein bekannter Fluchtweg, sorgfältig verwahrte Dokumente sowie ein klarer Plan für Diebstahl, Feuer, medizinische Probleme oder Naturereignisse. Übertriebene Wachsamkeit ist dabei ebenso wenig hilfreich wie sorgloses Verhalten.
Seit Jahrhunderten leiten Suonen Wasser aus Bergbächen und Gletschergebieten zu Wiesen, Reben und Obstgärten an den trockenen Hängen des Wallis. Die offenen Kanäle sind technische Bauwerke, Teile einer gewachsenen Kulturlandschaft und Zeugnisse gemeinschaftlich organisierter Wassernutzung. Viele von ihnen erfüllen ihre ursprüngliche Aufgabe weiterhin. Die Wasserleitungen prägen das Wallis weit über die Landwirtschaft hinaus. Schmale Begleitpfade erschliessen Landschaft und Geschichte, traditionelle Geteilschaften bewahren Regeln und Wissen, und Restaurierungen halten alte Bauweisen lebendig. Gleichzeitig verändern Klimawandel, moderne Bewässerung und Tourismus die Anforderungen an dieses Kulturerbe.