Stephan Gerhard

Australien – unterwegs in den Blue Mountains

Rund 80 Kilometer westlich der australischen Millionenmetropole Sydney beginnt der Blue-Mountains-Nationalpark – ein Gebiet etwa so gross wie das Tessin und ein beliebter Naherholungsraum für die Einwohner der grössten Stadt des Landes. Wer dem urbanen Trubel Sydneys entfliehen will, ist hier gut aufgehoben. Nur eine gute Autostunde von Häuserschluchten und Verkehrsgewühl entfernt breitet sich hier eine weitgehend unberührte und praktisch kaum besiedelte Naturlandschaft aus. Der Kontrast könnte kaum grösser sein.

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Höhlenwelt und Regenwald – der Gunung Mulu National Park auf Borneo

Die Insel Borneo ist eines der letzten Gebiete der Erde, in denen noch in grossem Umfang tropischer Regenwald zu finden ist. Diese für das Weltklima so bedeutenden Wälder sind rund um den Globus zunehmend bedroht. Daher sind Schutzgebiete wie der Gunung Mulu National Park umso wichtiger, die für den Erhalt des Baumbestandes und der faszinierenden Pflanzen- und Tierwelt sorgen. Das Karstgebiet des Parks umfasst über den Regenwald hinaus eine weltweit einmalige Höhlenwelt.

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Das Deutsche Museum in München – Tempel der Technik

Seit gut 100 Jahren steht das Deutsche Museum in München für technische Errungenschaften und Erfindungen. Es gilt als das grösste Technik-Museum der Welt überhaupt und zählt jedes Jahr rund 1,5 Millionen Besucher. Die Ausstellungen des Museums füllen alleine eine Reise aus. Um einen Überblick über die Sammlungen und Ausstellungen zu bekommen, sind mehrere Tage notwendig. Auswahl tut daher not, zumal die Exponate längst nicht mehr nur im Stammhaus auf der Museumsinsel in der Isar zu finden sind.

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Hotelportale – halten sie, was sie versprechen?

Die Buchung von Reisen und Reiseunterkünften über das Internet ist mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Informationen und Buchungsmöglichkeiten zu Angeboten von Hotels, Ferienhäusern und -wohnungen haben viele Portale als Geschäftsmodell für sich entdeckt. Dabei werden dem User häufig besonders vorteilhafte Preise und günstige Konditionen oder objektive Informationen versprochen. Nicht jedes Portal erfüllt aber seine Versprechen.

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6 bekannte Grand Hotels – die luxuriöse Art des Nächtigens auf Reisen

Grand Hotels geniessen bis heute legendären Ruf. Auch über 100 Jahre nach der grossen Ära der palastartigen Unterkünfte stehen sie für luxuriöses Wohnen auf Reisen – ein Konzept, das sich trotz vieler Wechselfälle und Zeitwirren bewährt hat. Im Folgenden stellen wir Ihnen sechs besonders herausragende Grand Hotels vor, die auch heute noch existieren und bekannt sind. Die Auswahl muss sich dabei beschränken und ist zwangsläufig subjektiv. Sie betrifft Ziele auf vier Kontinenten.

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Die Maremma – eine besondere Toskana-Landschaft

Die Küstenlandschaft der Toskana unterscheidet sich deutlich von den übrigen Teilen der Region in der Mitte Italiens. Dominieren sonst typische Mittelgebirge, die manchmal sogar fast schon Hochgebirgscharakter aufweisen, ist das Küstengebiet eher flach, allenfalls hügelig. Hier liegen die Badeorte der Toskana. Lange war die Maremma ein unwirtliches Sumpfgebiet, das als Malaria-Herd verschrien war. Mit der systematischen und umfassenden Entwässerung und Kultivierung ab dem 18. und 19. Jahrhundert hat sich dieser Schrecken verloren. Heute ist die Maremma eine Toskana-Landschaft von ganz eigenem Reiz. Hier kann man Ferien in der Toskana einmal anders verbringen.

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Kutná Hora – alte Silberstadt im Herzen Böhmens

Gut eine Autostunde östlich von Prag liegt die tschechische Kleinstadt Kutná Hora auf einem Plateau oberhalb des Flüsschens Vrchlice. Die Altstadt von Kuttenberg – so der deutsche Name – birgt eine Vielzahl baulicher Sehenswürdigkeiten und gehört zum UNESCO-Welterbe. Diesen Umstand hat die Stadt in der Mitte Böhmens dem Silberbergbau im Mittelalter zu verdanken. Er machte Kutná Hora zu einer äusserst wohlhabenden Stadt, die an Bedeutung nur von Prag übertroffen wurde. Wer heute durch die stillen Strassen und Plätze des gerade mal 20’000 Einwohner zählenden Ortes streift, vermag sich kaum vorzustellen, welche Blütezeit Kutná Hora vor Jahrhunderten erlebte.

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Gönnen Sie sich eine Auszeit im Kloster!

Klöster gehören seit vielen Jahrhunderten zu unserer abendländischen Kultur. Wer das Leben im Kloster einmal näher kennenlernen will, muss sich dabei heute längst nicht mehr für ein mönchisches Dasein entscheiden. Es gibt viele Möglichkeiten für einen klösterlichen Aufenthalt auf Zeit. Eine Auszeit im Kloster ist eine Chance, der Hektik und dem Stress des Alltags zu entfliehen, zur Besinnung zu kommen und innere Ruhe zu finden. In einer Zeit, die durch viele äussere Einflüsse und Reize geprägt ist, bedeutet dies ein grossartiges Angebot und eine Herausforderung zugleich. Lassen Sie sich doch einfach einmal darauf ein! Eine Auswahl an Adressen für Ihre Auszeit im Kloster (im deutschsprachigen Raum) finden Sie hier.

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Luftschiffe – als Fliegen noch kein Billigangebot war

Die grosse Ära der Luftschiffe ist lange vorbei. Doch diese Art des Fliegens übt auch heute noch eine besondere Faszination aus. Zeppeline bedienten die ersten Fluglinien überhaupt, das Reisen mit dem Luftschiff war ein exklusives Angebot – nur wenige konnten sich diesen Luxus leisten. Die Blütezeit der Giganten der Lüfte dauerte nur kurz. Das Unglück der „Hindenburg“ und der Zweite Weltkrieg markierten das schnelle Ende. Und das Flugzeug lief dem Luftschiff danach endgültig den Rang bei Geschwindigkeit, Passagierkapazität und Reichweite ab.

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Wo Bulgarien alpin ist – im Nationalpark Pirin

Bulgarien als Reiseland ist bei uns vor allem wegen seiner Schwarzmeerküste, vielleicht auch noch mit Blick auf die Hauptstadt Sofia bekannt. Die Regionen im Inneren des Balkanstaates werden dagegen ausserhalb des Landes noch wenig touristisch vermarktet. Dabei hat Bulgarien dort durchaus eindrucksvolle Landschaften zu bieten – zum Beispiel den Nationalpark Pirin. Das Pirin-Gebirge erhebt sich im Südwesten des Landes und liegt mitten in einer Region, die an die beiden Nachbarn Griechenland und Mazedonien angrenzt. Es erreicht alpine Höhen und bietet Aussichten, die den Vergleich mit anderen Hochgebirgen des europäischen Kontinents nicht scheuen müssen. Ein Besuch im Nationalpark Pirin ist ein wenig wie eine Entdeckungsreise in ein unbekanntes Land.

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Berg Athos – die Republik der Mönche

Im Nordosten Griechenlands streckt sich die Halbinsel Chalkidiki mit drei langen Fingern weit in die Ägäis vor. Die östlichste der drei Landzungen umfasst den Heiligen Berg Athos, einen Ort zahlreicher Klöster mit besonderem Status. Die Bevölkerung des kleinen Staatswesens besteht ganz überwiegend aus Mönchen, was in dieser Form ohne Beispiel in der Welt ist. Über 2000 Männer haben hier ihr Leben ganz dem Klosterdasein gewidmet. Frauen haben zu der Mönchsrepublik bis heute keinen Zutritt.

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Arles – das römische Erbe Frankreichs

In kaum einer Stadt Frankreichs ist das römische Erbe des Landes noch so zu spüren wie in Arles. Die Stadt im Süden der Provence hat bis heute in einzigartiger Weise bauliche Sehenswürdigkeiten aus den Zeiten des Imperiums bewahrt. Obwohl Arles mit gerade mal gut 52’000 Einwohnern nicht mehr als ein Mittelzentrum ist, gehört die Stadt zu den lohnendsten Zielen in unserem Nachbarland. Die malerische Lage an der Rhone unweit des Mündungsdeltas, die Nähe zum Mittelmeer und die im Umfeld der Stadt gelegene faszinierende Naturlandschaft der Camargue ziehen neben den eindrucksvollen Baudenkmälern zahlreiche Besucher an.

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Die UNWTO – Weltorganisation für Tourismus

Die UNWTO ist eine der vielen Unterorganisationen der Vereinten Nationen. Seit Jahrzehnten kümmert sie sich um die Förderung des nachhaltigen Tourismus auf der Welt. Die Organisation wird heute von 156 Mitgliedsstaaten getragen, ihr sind ausserdem mehr als 400 nationale und übernationale mit dem Tourismus verbundene Organisationen angeschlossen. Sie ist damit die weltweit am breitesten aufgestellte Plattform für Anliegen des Tourismus. Die Schweiz gehört der Organisation seit 1975 an.

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Ponferrada und die antiken Goldminen von Las Médulas

Rund 30 Kilometer südwestlich der Stadt Ponferrada in Spanien erstreckt sich eine der merkwürdigsten Berglandschaften, die die Iberische Halbinsel zu bieten hat – Las Médulas. Wer erstmals die rotgelben, senkrecht in die Höhe ragenden Felswände und -spitzen mit ihren grünen Hauben sieht, in deren Schutz Kastanien und Eichen wachsen, mag kaum glauben, dass es sich um ein Werk aus Menschenhand handelt. Tatsächlich befand sich hier einmal die ertragsreichste Goldmine des Römischen Reiches.

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Mönchsleben am biblischen Ort – das Katharinenkloster

Es gehört zu den altehrwürdigsten Einrichtungen der Christenheit – das Katharinenkloster im Süden der Halbinsel Sinai. Inmitten schroffer Wüstenberge gelegen, ist es auch heute noch ein einzigartiger Ort mönchischen Lebens und bezeugten Glaubens. Ein Besuch des uralten Klosters ist wie eine biblische Zeitreise. Die Umgebung des Ortes besitzt zentrale Bedeutung für Juden, Christen und Muslime gleichermassen. In diesem Sinne ist das Koster auch ein Symbol für die gemeinsamen Wurzeln der drei Weltreligionen.

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Mythisches Land in der Mitte Asiens – die Republik Tuwa

Es gibt Regionen auf der Welt, die liegen so fern und abgeschieden vom Treiben der modernen Zivilisation, dass man sich dort fast wie auf einem anderen Stern fühlt. Zu diesen Gebieten gehört zweifelsohne die russische Republik Tuwa. Einst galt Tibet im Westen als das Land, in dem das mythische Shangri-La – ein paradiesischer Ort der Weltabwesenheit – zu finden sei. Genauso gut liesse sich diese Fiktion auch auf Tuwa beziehen. Die kleine Republik im Süden Sibiriens hat mehr mit Tibet gemein, als man zunächst vermuten würde.

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Insel Ösel – unverfälschte Natur in Estland

Die Insel Ösel vor der Küste Estlands ist mit rund 2700 Quadratkilometern fast so gross wie das Tessin, zählt aber nur etwa ein Zehntel der Einwohner. Dank dieser dünnen Besiedlung findet der Besucher hier vielfach noch unberührte Natur. Es ist eine ruhige Landschaft, die sich in der Abgeschiedenheit vom Festland noch viel Ursprünglichkeit bewahrt hat. Die isolierte Lage am Rande der Ostsee hat die Bewohner nicht nur ihre Sitten und Bräuche bewahren lassen, es gibt auf Ösel auch viel geschützten Platz für eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt. Die Insel ist eine der schönsten Ferienregionen Estlands.

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Spoleto und das Festival dei Due Mondi

Spoleto in der Region Umbrien steht als Besichtigungsziel etwas im Schatten der bekannteren nördlichen Nachbarstädte Perugia und Assisi. Dafür verfügt die Stadt aber über eine Attraktion der besonderen Art. Das jährlich stattfindende „Festival dei Due Mondi“ ist eines der bedeutendstem Kultur-Events Italiens. Auch in diesem Jahr wird Festival, das sich über Jahrzehnte zu einer Institution entwickelt hat, wieder zahlreiche Besucher nach Spoleto locken. Die Bauten, Plätze und Strassen der Stadt bieten dann eine ideale Kulisse für die vielfältigen Veranstaltungen an ausgesuchten Schauplätzen.

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