Berlin-Highlights: Die 10 interessantesten Sehenswürdigkeiten in Berliner Bezirken

04.03.2020 |  Von  |  Deutschland, Europa

Brandenburger Turm, Checkpoint Charlie und die Museumsinsel zählen zu den bekanntesten Hotspots Berlins. Aber auch abseits der Highlights gibt es in der deutschen Hauptstadt einiges zu entdecken.

Wir haben 10 Tipps für Sehenswertes in den Berliner Bezirken für Sie zusammengestellt.

1. Wolkenhain

Einen perfekten Ausblick auf Berlin bietet der Wolkenhain auf dem Gipfel des Berliner Kienbergs in Marzahn-Hellersdorf. In Wolkenform wurde das Bauwerk anlässlich der IGA 2017 mit einer Höhe von insgesamt 120 Metern erbaut. Bei schönem Wetter können Sie bis zu 50 Kilometer weit schauen und in der Ferne sogar den Berliner Fernsehturm ausmachen. Abends wird der Wolkenhain herrlich illuminiert, es lohnt sich also, auf die Dunkelheit zu warten. Sie erreichen den Wolkenhain zu Fuss oder mit der Seilbahn. Am besten starten Sie Ihren Ausflug von der U-Bahnstation Kienbergpark aus. Schön ist übrigens auch ein Besuch in den Gärten der Welt. Hier gibt es insgesamt zehn Themengärten, die zum Schlendern und Entdecken einladen.


Wolkenhain auf dem Berliner Kienberg. (Bild: Erez Shany – shutterstock)


2. Molecule Man

Der Molecule Man erhebt sich zwischen Elsen- und Oberbaumbrücke aus der Spree. Die Berliner Bezirke Friedrichshain und Treptow treffen an dieser Stelle auf den Ortsteil Kreuzberg. Das Kunstwerk des amerikanischen Bildhauers Jonathan Borofsky ist etwa 30 Meter hoch und wurde im Jahr 1999 errichtet. Die drei aus löchrigem Metall bestehenden Figuren stehen für die Moleküle, auf denen alles basiert. Die Umarmung der einzelnen Männer und der Aufstellungsort symbolisieren die Wiedervereinigung der Stadt. Den besten Blick haben Sie von einer der beiden Brücken aus.


Beste Aussicht auf den Molecule Man. (Bild: carol.anne – shutterstock)


3. Teufelsberg

Im Berliner Grunewald befindet sich der rund 120 Meter hohe Teufelsberg. Der Berg im Südwesten der Stadt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus Trümmern aufgeschüttet. Eigentlich sollte dort ein Ski- und Rodelgebiet entstehen, die Amerikaner nutzen den Teufelsberg jedoch als Abhörstation für den Osten. Aus der Zeit des Kalten Krieges stammen auch die charakteristischen Radarkuppeln, die den Besuch heute so interessant machen. Das Gelände erkunden Sie im Rahmen einer Führung, dabei erfahren Sie nebenbei viel Wissenswertes über die Geschichte der US-Abhörstation.



4. Viktoriapark

Im Viktoriapark gibt es mit dem 66 Meter hohen Kreuzberg den höchsten natürlichen Berg Berlins. Ein Aufstieg lohnt sich, denn oben wartet nicht nur ein schöner Ausblick, sondern auch das im Jahr 1821 eingeweihte Nationaldenkmal. Sehr schön ist der künstlich angelegte Wasserfall, der fröhlich in die Tiefe plätschert. Rund um den Viktoriapark gibt es zahlreiche gemütliche Biergärten. Kleine Kinder lieben das Tiergehege am Fusse des Parks.


Wasserfall mit Denkmal im Hintergrund. (Bild: Alfred Sonsalla – shutterstock)


5. Sowjetisches Ehrenmal

Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park erreichen Sie von der Puschkinallee oder der Straße am Treptower Park aus. Sie betreten die Parkanlage von beiden Seiten aus durch einen Triumphbogen. Das Denkmal beeindruckt durch Symmetrie und Grösse. Insgesamt ist das Ehrenmal 30 Meter hoch. Um dem Grosstadttrubel zu entfliehen, ist der Treptower Park bestens geeignet. Errichtet wurde das imposante Monument im Jahr 1949 zum Gedenken an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten der Roten Armee. Auch im ehemaligen Westteil der Stadt gibt es übrigens ein Sowjetisches Ehrenmal, das sich im Tiergarten an der Straße des 17. Juni befindet.


Beeindruckende Anlage im Treptower Park. (Bild: Vladislav Sinelnikov – shutterstock)


6. Gasometer

Das Gasometer in Schöneberg gehörte ursprünglich zur Gasanstalt des Bezirks. Heute finden in dem Versorgungswerk verschiedene Events statt. Wer keine Höhenangst hat, kann das Gasometer bei einer geführten Klettertour erkunden. Es geht über 420 Metallstufen in luftige Höhe. Oben angekommen werden Sie mit einem herrlichen Blick belohnt. Melden Sie sich unbedingt vorher zu einer der Führungen an. Interessant ist die weithin sichtbare Carbon Clock am Gasometer.Die Uhr löuft rückwärts und steht für das noch verbleibende CO2-Budget der Erde, bis die Erderwärmung unter 2° Celsius gesenkt wurde.


Nur für Schwindelfreie geeignet. (Bild: Lieblingsbuerger – shutterstock)


7. Britzer Garten

Im Jahr 1985 fand die Bundesgartenschau in Berlin statt. Im Anschluss an die Gartenschau wurde das Gelände erweitert und der Britzer Garten angelegt. Das Gelände im Ortsteil Britz im Berliner Bezirk Neukölln dient seitdem als beliebtes Naherholungsgebiet der Berliner.  Egal zu welcher Jahreszeit Sie den Park besuchen: Die herrlichen Anlagen werden Sie beeindrucken. Folgen Sie am bestem dem ausgeschilderten Rundweg, um die Schönheiten des Gartens zu entdecken. Wechselnde Veranstaltungen wie das Sonnenwendfest oder das Drachenfest sowie Klassik-Konzerte locken zahlreiche Besucher an.


See im Britzer Garten. (Bild: Jutta Adam – shutterstock)


8. Zitadelle Spandau

Die Geschichte der Zitadelle geht zurück bis ins 16. Jahrhundert. Damals wurde das Bauwerk von italienischen Architekten im Renaissancestil errichtet. Heute gilt der mittelalterliche Bau in Spandau als eine der besterhaltenen Festungen aus dieser Zeit. Die Zitadelle ist vollständig von Wasser umgeben und bietet einen wirkliche idyllischen Anblick. Im Sommer erkunden Sie die Wehrgänge bei einer Führung. Das Betreten der Wälle ist jederzeit möglich. Eine Ausstellung im Kommandantenhaus informiert über die Geschichte der Anlage. Ausserdem werden verschiedene Fundstücke präsentiert. Ein Highlight sind die Open Air Konzerte in der Zitadelle, die eine ganz besondere Atmosphäre bieten.


Beeindruckende Festungsanlage. (Bild: laranik – shutterstock)


9. Pfaueninsel

Gelegen in der Havel im Südwesten Berlins ist die Pfaueninsel ein wunderschönes Ausflugsziel. Nach einer kurzen Fahrt mit der Fähre gelangen Sie auf die malerische Insel. Das Schloss erinnert mit seinen beiden Türmchen an ein Märchenschloss. Gestaltet wurde die Insel unter König Friedrich Wilhelm II. nach englischem und französischem Vorbild. Seitdem sind auch Pfauen auf der kleinen Insel beheimatet. Besonders schön ist ein Picknick auf der grossen Wiese im Norden der Insel – wer weiss, vielleicht schlägt einer der Pfauen ein herrliches Rad für Sie!


Märchenhaftes Schloss auf der Pfaueninsel. (Bild: Christian Draghici – shutterstock)


10. Glienicker Brücke

Ein Geheimtipp ist die Glienicker Brücke sicher nicht, denn bekannt ist die Brücke zwischen Berlin und Potsdam vor allem für den Agentenaustausch während des Kalten Krieges. Dennoch liegt die Brücke abseits der üblichen Sehensürdigkeiten, lohnt aber durchaus einen Besuch. Sind Sie von Berlin aus unterwegs nach Potsdam, kommen Sie unweigerlich über die Havelbrücke. Von der Brücke aus haben Sie eine herrliche Aussicht auf den wunderschön angelegten Glienicker Park und die einmalige Wasserlandschaft. Machen Sie unbedingt einen kleinen Abstecher in den Park, Sie werden zahlreiche idyllische Plätzchen entdecken!


Verbindung zwischen Berlin und Potsdam. (Bild: gringoglueck – shutterstock)


 

Titelbild: Noppasin Wongchum – shutterstock

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen sowie Versicherungen zählen daher zu meinen Steckenpferden. Ich entdecke aber auch gern neue Themen abseits dieser „trockenen Materie“ und arbeite mich gern in neue Gebiete ein.


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