Ljubljana – Sloweniens Hauptstadt zwischen Ost und West

03.12.2013 |  Von  |  Europa  | 
Ljubljana, das ehemalige Laibach, ist traditionell geprägt durch seine Lage zwischen Ost und West. Rund 650 Jahre lang gehörte die slowenische Hauptstadt zum Habsburgerreich; auch die Zeit als Teil des sozialistischen Jugoslawien hat ihre Spuren in Ljubljanas Stadtbild hinterlassen.

Heute wechseln sich in Ljubljanas denkmalgeschützter Altstadt prachtvolle Barockbauten mit den innovativen Kreationen des slowenischen Architekten Jože Plečnik ab; gemütliche Kaffeehäuser finden sich in der Innenstadt ebenso wie Imbissstände mit Balkanspezialitäten. Das einstmals deutsch geprägte Ljubljana überrascht heute mit internationalem Flair und einer kulturellen Vielfalt, die die Universitätsstadt zu einem grossen Teil ihren über 60.000 Studenten zu verdanken hat.

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Der Goldene Ring Russlands, Teil 1: Eine Rundreise durch die russische Geschichte

02.12.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Der Goldene Ring Russlands ist, wie der Name selbst sagt, ein echtes touristisches Juwel. Zu ihm gehören mehrere altrussische Städte im Nordosten von Moskau wie Wladimir, Susdal, Pereslav-Salesski, Rostow Weliki, Kostroma, Iwanowo, Sergiev Possad und Jaroslawl. Diese Liste ist keiner geschichtlichen Tradition entnommen oder nach irgendwelchen wissenschaftlichen Kriterien zusammengestellt, sondern eine rein menschliche Erfindung. Die Geschichte, wie die Marschroute durch die Städte des alten Russlands entstand, ist ziemlich kurios, denn sie zeigt wieder mal die sympathischen und absurden Seiten des kommunistischen Russlands.

In den fernen 60er Jahren des letzten Jahrhunderts sprang der russische Journalist, Kunstgelehrte und Mann der Öffentlichkeit in Sachen Erhaltung des russischen Kulturerbes Jurij Bytschkow eines Tages in sein Auto und unternahm eine Reise durch acht Städte im Nordosten von Moskau. Als Haltepunkte seiner Tour suchte er die Orte aus, in denen sich aus seiner Sicht die meisten Sehenswürdigkeiten in puncto geschichtliche und kulturelle Wichtigkeit befanden. Sein Reiseplan sah dann folgendermassen aus: Moskau – Sergiev Possad (damals Sagorsk) – Pereslav-Salesski – Rostow – Jaroslawl – Kostroma – Iwanowo – Susdal – Wladimir – Moskau.

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Die Kykladen – facettenreiches Inselparadies der Ägäis

02.12.2013 |  Von  |  Europa  | 
Atemberaubende Vulkankrater und sanfte Hügellandschaften, sonnengebadete Sandstrände und angesagte Partymeilen – die Kykladen zählen zu den faszinierendsten und vielseitigsten Reisezielen in der griechischen Ägäis. Rund 220 Inseln umfasst die Inselgruppe und vereint auf einer Fläche von über 2.500 km² eine Mischung von Urlaubsorten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Der Name Kykladen, zu Deutsch Ringinseln, leitet sich von der ringförmigen Lage der Kykladen rund um die „heilige Insel“ Delos ab. Die nördlichsten Kykladeninseln sind keine 100 km von Athen entfernt und versetzen Besucher dennoch in eine völlig eigene Welt inmitten der tiefblauen Weiten der Ägäis. Charakteristisch für die Inselgruppe ist nicht nur das ganzjährig milde Klima, sondern auch der Vulkanboden vieler Inseln, auf dem die Einwohner Wein, Olivenöl und weitere traditionelle Erzeugnisse produzieren.

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Marseille – Hafenstadt mit vielen Gesichtern

29.11.2013 |  Von  |  Europa  | 
Als zweitgrösste Stadt Frankreichs und wichtigster Seehafen des Landes vereint Marseille eine Vielfalt an Kulturen, Sprachen und Traditionen, wie sie wohl nur im Mittelmeerraum, diesem Schmelztiegel der Kulturen, zu finden ist.

Gegründet von den alten Griechen, eingenommen von Westgoten, Ostgoten, Franken und Sarazenen, diente Marseille im 20. Jahrhundert vor allem als Anlaufpunkt für italienische, spanische und nordafrikanische Migranten. Marseille ist kaum zwei Fahrtstunden von den Traumzielen der Côte d’Azur entfernt und entführt seine Besucher dennoch in eine völlig andere Welt.

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Faro – Tor zur Algarve

28.11.2013 |  Von  |  Europa  | 
Für viele Urlauber ist Faro lediglich ein Durchgangspunkt auf dem Weg an die sonnigen Strände der Algarve. Dass die Stadt selbst ebenfalls viel zu bieten hat, zeigt sich beim Bummel durch die Altstadt mit ihren Kopfsteinpflastergassen, der maurisch geprägten Architektur und dem idyllischen Stadthafen. Vor allem ausserhalb der Saison bildet das beschauliche Flair der Stadt einen erholsamen Gegenpol zu den Touristenhochburgen der Algarve.

Faro im Laufe der Jahrtausende

Faros Geschichte reicht mehrere Jahrtausende zurück, und dementsprechend reich ist die Stadt an architektonischen Schätzen ganz unterschiedlicher Kulturen und Epochen. Die historische Altstadt Cidade Velha bezaubert mit ihrer alten maurischen Architektur, und durch die Stadttore Arco da Vila, Arco do Repouso und Arco da Porta Nova gelangen Besucher in den ältesten Teil der Altstadt, die Vila Adentro, in der rund um die Kathedrale viele historische Gebäude aufwendig restauriert wurden.

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Gemeinde Waldburg in Oberschwaben, Teil 2: Zu jeder Jahreszeit wunderschön

27.11.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Reist man durch Waldburg zufällig mal durch, würde einem wahrscheinlich gleich in den Sinn kommen: “Über allen Gipfeln ist Ruh…“ Doch wer sich entscheidet, in Waldburg seinen Urlaub zu verbringen, wird erstaunt sein, wie viel die kleine Gemeinde – ein staatlich anerkannter Erholungsort – touristisch gesehen anbietet.   

Was verbindet die Fans der mittelalterlichen Geschichte, die Landesvermessungskundigen und die begeisterten Nachthimmelbeobachter? In Oberschwaben lautet die Antwort auf diese Frage ganz eindeutig – die Gemeinde Waldburg.

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Unbekanntes England – unterwegs im Dartmoor

27.11.2013 |  Von  |  Europa, Grossbritannien  | 
Im äussersten Südwesten Englands liegt eine unwirtliche und zugleich faszinierende Landschaft, die bei ausländischen Touristen nach wie vor kaum bekannt ist: das Dartmoor. Der gleichnamige Dartmoor Nationalpark umfasst eine Fläche von fast 10.000 km² und ist berühmt für seine Dartmoor-Ponys, ein historisches Gefängnis und einen ganz besonderen Hund.

Nationalpark Dartmoor: Englands wilder Südwesten

Unberührte Moor- und Heidelandschaften charakterisieren einen Grossteil des Dartmoors und verleihen den menschenleeren Weiten eine ganz eigentümliche Atmosphäre. Der Begriff „Moor“ bezeichnet in diesem Fall nicht die morastigen Feuchtgebiete, die in Mitteleuropa unter diesem Namen bekannt sind. Das Dartmoor ist vielmehr eines der weiten britischen Hochmoore, deren kahle Hügellandschaften dem Besucher das Gefühl vermitteln, in eine urzeitliche Umgebung versetzt worden zu sein.

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Gemeinde Waldburg in Oberschwaben, Teil 1: Die Waldburg – immer ganz oben

25.11.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Die oberschwäbische Gemeinde Waldburg befindet sich in der idyllisch schönen Gegend am Bodensee und ist eine dieser Ortschaften, die das besondere, naturnahe und zauberhafte Flair der Bodenseeregion schaffen und die Einheimischen stolz denken lässt: „Wir wohnen da, wo andere Urlaub machen“.  Aber während viele andere kleine Orte ein harmonisches Gesamtpanorama bilden, kann Waldburg egal ob tagsüber oder bei Nacht nicht unbemerkt bleiben.

Der Grund, warum es der kleinen Ortschaft an Besuchern nicht mangelt, ist augenfällig.  Auf einer Höhe von 772 m herrscht über der umliegenden Landschaft eines der Wahrzeichen Oberschwabens – die Walburg. Die Geschichte der Burg geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Sie ist die Stammburg des Truchsessen- und Reichsfürstengeschlechts Waldburg und gilt heutzutage als eins der besterhaltenen mittelalterlichen Denkmäler im Süden Deutschlands.

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Oslo – Stadt der Seefahrer und Entdecker

25.11.2013 |  Von  |  Europa  | 
Bewaldete Fjorde und moderne Wintersportzentren, königliche Paläste und internationale Kunst – die norwegische Hauptstadt hat viele Facetten. Oslo ist geprägt von der Nähe zum Meer, aber auch von seiner Bedeutung als Königssitz und als zukunftsorientierte europäische Metropole.

Ein Städtetrip nach Oslo, das bedeutet für den Besucher die Qual der Wahl: Das einladende Stadtzentrum der Hauptstadt mit seinen Boutiquen, seinen Szeneläden und Kneipen will ebenso entdeckt werden wie das königliche Schloss; Oslos Museen laden dazu ein, auf den Spuren der alten Wikinger zu wandeln oder die Reisen der grossen norwegischen Abenteurer nachzuverfolgen. Die Hauptstadt beherbergt geschichtsträchtige Wintersportanlagen ebenso wie weitläufige Stadtparks und ist umgeben von einer faszinierenden naturbelassenen Landschaft.

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Das schöne Sardinien, Teil 3: Agriturismo in Sardinien – in der Ruhe liegt die Kraft

22.11.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Viele Touristen, die gerade mal Rom, Venedig, Florenz gesehen haben, meinen, sie würden Italien kennen. Zum Glück ist das nicht wahr. Das gehetzte Trappeln durch die Sehenswürdigkeiten, begleitet vom hastigen Knipsen mit der Kamera, all das ist ungenügend, um das wahre Gesicht Italiens und insbesondere Sardiniens wirklich kennen zu lernen.

Am besten sollte man dafür wenigstens für eine Zeit Handy, E-Mail, Skype, Fernsehen, Radio und ähnliche Errungenschaften der Zivilisation zur Seite legen und ganz davon vergessen. Sardinien erkundet man nicht mit Hilfe eines Reiseführers oder eines festgelegten Urlaubsplans. Hier brauchen Sie Ihre fünf Sinne, die durch den stressig-schlauchenden Alltag allmählich abgestumpft zu sein scheinen. Fern von dieser Hektik beunruhigt die Ruhe fast. Erstmals braucht man Zeit, um zu merken: Sardinien riecht, schmeckt, schillert in zauberhaft wechselnden Farben, klingt in tausenden Tönen und Naturgeräuschen, fühlt sich samtig oder rau an. Hauptsache, man meidet die ausgetretenen Wege.

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