Galicien – Spaniens grüner Nordwesten

02.07.2014 |  Von  |  Europa, Spanien  | 
Galicien – Spaniens grüner Nordwesten
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Wer an Spanien denkt, hat häufig sommerliche Badestrände und das Mittelmeer oder das trocken-heisse Landesinnere, wie es für Kastilien typisch ist, im Kopf. Doch es gibt auch ein grünes und dem Atlantik zugewandtes Spanien, das im Norden des Landes zu finden ist. Hier liegt Galicien.

Galicien besteht aus den vier Provinzen A Coruna, Lugo, Ourense und Pontevedra. Es bildet die Nordwestspitze der iberischen Halbinsel. Im Süden liegt Portugal, nach Osten grenzt die Region an Kastilien-Leon und Asturien. Hohe Bergketten schotten das Land vom übrigen Spanien ab. Die Ausläufer der Kantabrischen Berge und andere Gebirgssysteme bestimmen die Landschaft. Der höchste Gipfel Pena Trevinca erreicht immerhin 2127 Meter. Die besondere Position Galiciens wird u. a. darin deutlich, dass neben dem Spanischen auch Galicisch offizielle Sprache ist, das bereits starke Anklänge an Portugiesisch besitzt.

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Denia – goldene Stadt an der Costa Blanca

30.04.2014 |  Von  |  Europa, Spanien  |  1 Kommentar
Denia – goldene Stadt an der Costa Blanca
4.5 (90%)
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Das spanische Festland bietet Ihnen eine Vielzahl wunderschöner Urlaubsdestinationen, doch die goldene Stadt Denia ist ein ganz besonderes Reiseziel. Die Stadt an der Costa Blanca, die an der Ostküste Spaniens liegt, war für mich der beste und erholsamste Urlaubsort bisher. Die Gegend ist zwar vom Tourismus stark geprägt, aber selbst in der Hochsaison nicht überlaufen.

Denia ist überregional durch seine zwei Wahrzeichen bekannt. Das eine ist das „Castillo de Denia“. Diese Burg wurde im 11. und 12. Jahrhundert von Mauren auf einem 66 Meter hohen Hügel in der Nähe des Strandes erbaut und beherbergt heutzutage ein sehr interessantes archäologisches Museum. Auf dem Meer können Sie schon aus einigen Kilometern Entfernung die Burg erblicken.

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Die Olivenölmühle El Tendre, Teil 1: Spaniens flüssiges Gold

15.11.2013 |  Von  |  Europa, Spanien  |  1 Kommentar
Die Olivenölmühle El Tendre, Teil 1: Spaniens flüssiges Gold
3.6 (72%)
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Es gibt Lebensmittel, die trotz ihrer Einfachheit oder gerade deswegen absolut essenziell sind. Brot, Käse, Wein, Öl und Ähnliches sind genau so alltäglich wie außergewöhnlich wichtig. Sie sind wie Säulen, auf denen dann die nationalen Küchen ihre Gerichte basieren; die Grundfarben, auf denen die Starköche ihre bunten Kreationen entstehen lassen. Sollte eines Tages die Haute Cuisine mit ihren Delikatessen oder die Experimentalküche mit ihrem sphärischen Melonenkaviar verschwinden, würden ein paar Feinschmecker schon auf nüchternem Magen bitterlich weinen, jedoch wird die Welt eindeutig nicht untergehen. Wenn man aber den Menschen gutes Brot oder im Fall Südeuropas das Olivenöl wegnehmen würde, wäre die Naturkatastrophe vorprogrammiert.

Absolut zufällig entdecke ich bei mir um die Ecke einen touristischen Super-Geheimtipp. Das ist wieder mal so typisch spanisch – wenn man es nicht kennt, würde man es von alleine nie finden. Und so stecken die Touristenhorden brav in den Urlaubsreservaten und bekommen vom echten Spanien recht wenig zu sehen. Für diejenigen aber, die in Spanien nicht nur Strand und Hotel kennenlernen wollen, und besonders für diejenigen, die mediterrane Küche schätzen, – hier ein exzellenter Tipp, der sowohl die Wissbegierde als auch den Hunger stillen wird – die Olivenölmühle El Tendre in Elche.

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Die Pirateninsel Tabarca: Spanien en miniature

04.10.2013 |  Von  |  Europa, Spanien  | 
Die Pirateninsel Tabarca: Spanien en miniature
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Die Fähre legt gleich ab. Im überfüllten Wasserfahrzeug herrscht heitere, leicht euphorische Stimmung. Die fröhlichen, per definitionem typischen, mit Fotokameras beladenen und alle brav einen Sommerhut tragenden Touristen lachen so viel und so herzlich, dass sie sogar die mitfahrenden Einheimischen mit ihrer die Existenz des grauen Alltags leugnenden Stimmung anstecken. Die Überfahrt wird nicht viel länger als eine halbe Stunde dauern und das Reiseziel liegt gut sichtbar vor den Augen: Die Insel Tabarca.

Die Insel liegt nur etwa fünf Kilometer vom spanischen Küstenort Santa Pola an der Costa Blanca entfernt. Administrativ gehört die Insel zur Provinzhauptstadt Alicante und ist die einzige bewohnte Insel in der Comunidad Valenciana. Das ganze Jahr über gibt es Wassertransportverbindungen von Alicante und Santa Pola aus. In den Sommermonaten verkehrt die Fähre in regelmässigen Zeitabständen zwischen Tabarca und naheliegenden Küstenorten wie Torrevieja oder Benidorm.

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