Unwetter

Erster Schnee in den Alpen – warum schon wenige Zentimeter gefährlich sein können

Die ersten Schneefälle verwandeln die Schweizer Alpen in eine Winterlandschaft. Doch eine dünne Schneedecke bedeutet keineswegs, dass in den Bergen noch keine Lawinengefahr besteht. Bereits zehn bis zwanzig Zentimeter Neuschnee können unter ungünstigen Bedingungen gefährlich werden. Besonders entscheidend sind Wind, Gelände und die Beschaffenheit der darunterliegenden Schneeschichten. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF weist ausdrücklich darauf hin, dass die Lawinensituation auch im Herbst beachtet werden muss. Während der Übergangszeit erscheinen Lawinenbulletins nur bei Bedarf. Fehlende Warnmeldungen bedeuten deshalb nicht automatisch sichere Verhältnisse. Gerade in den Hochlagen von Graubünden, Wallis, Berner Oberland und Zentralschweiz können sich die ersten Schneeschichten über längere Zeit halten. Was zunächst harmlos aussieht, kann die Grundlage für spätere Lawinenprobleme bilden. Für Bergwanderer, Skitourengänger und Schneeschuhläufer beginnt die Risikobeurteilung deshalb bereits vor dem eigentlichen Winter.

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Lawinen und Murgänge: So viel investiert die Schweiz in den Schutz

Die Schweiz investiert jedes Jahr Hunderte Millionen Franken, um Menschen, Siedlungen und Verkehrswege vor Lawinen, Murgängen und anderen Naturgefahren zu schützen. Für 2025 werden öffentliche Schutzausgaben von rund 755 Millionen Franken genannt. Hinzu kommen erhebliche Investitionen von Privatpersonen, Unternehmen und Versicherungen. Doch wohin fliesst das Geld, und wie wirksam sind die Massnahmen? Der Naturgefahrenschutz gehört zu den wichtigsten Aufgaben in den Schweizer Bergregionen. Lawinenverbauungen sichern gefährdete Hänge, Wildbachsperren bremsen Geröllmassen und Schutzwälder verringern das Risiko schwerer Schäden. Bund, Kantone und Gemeinden finanzieren diese Massnahmen gemeinsam. Die Bedeutung wächst angesichts zunehmender Extremereignisse. Starkniederschläge können innerhalb kurzer Zeit Murgänge auslösen, während Lawinen Strassen, Bahnlinien und bewohnte Gebiete gefährden. Der Bund hat deshalb im Mai 2026 zusätzliche 27 Millionen Franken für den Naturgefahrenschutz der Jahre 2025 bis 2028 beantragt.

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555 Jahre Herbstmesse: 460 Attraktionen und neue Bahnen, Sonntag Sturmsperrungen

Um punkt 12 Uhr wurde heute die Basler Herbstmesse – die grösste Vergnügungsmesse der Schweiz – eingeläutet. Während zweier Wochen sorgen rund 460 Bahnen, Buden und Stände auf sieben Plätzen in der Basler Innenstadt für jede Menge Spass und Unterhaltung. Besondere Freude herrscht bei den Gewinnerinnen des „Goldenen Jetons“. Wegen Sturmwarnung bleiben der Petersplatz, die Rosentanlage und der Baumhain auf dem Münsterplatz am Sonntag geschlossen. Eine allfällige Wiedereröffnung gegen Abend würde entsprechend kommuniziert.

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Wenn das Wetter den Flugverkehr ausbremst

Nebel, Schnee, Gewitter und starker Wind können den Flugverkehr erheblich beeinflussen. Selbst moderne Verkehrsflugzeuge sind auf geeignete Wetterbedingungen angewiesen, während Flughäfen ihre Betriebsabläufe laufend anpassen müssen. Besonders an den Flughäfen Zürich, Genf und Basel können ungünstige Wetterlagen Verspätungen, Flugumleitungen und Annullierungen auslösen. Dabei ist nicht jede Wetterlage gleich problematisch. Während Flugzeuge dank moderner Instrumentenlandesysteme auch bei dichtem Nebel landen können, führen Gewitter mitunter zu einem vollständigen Unterbruch der Bodenabfertigung. Im Winter beanspruchen Schneeräumung und Flugzeugenteisung zusätzliche Zeit. Für Reisende sind die Auswirkungen häufig erst an den Anzeigetafeln sichtbar. Hinter den Kulissen überwachen Wetterdienste, Flugsicherung und Flughafenpersonal die Entwicklung jedoch laufend. Am Flughafen Zürich liefert MeteoSchweiz rund um die Uhr wichtige Messdaten und kurzfristige Prognosen für einen sicheren Flugbetrieb.

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Bise in der Schweiz: Wie der starke Wind Autofahrer, Velofahrer und Ausflügler gefährdet

Die Bise prägt das Wetter im Schweizer Mittelland und ist besonders in der Westschweiz deutlich zu spüren. Der Wind aus Ost bis Nordost kann im Sommer trockene Luft bringen, im Winter die Kälte verschärfen und auf Seen kräftige Wellen aufbauen. Für Ausflüge und Fahrten zählen deshalb nicht allein Temperatur und Sonnenschein, sondern auch Böen, Windrichtung und örtliche Verhältnisse. Ein sonniger Himmel bedeutet bei Bise keineswegs ruhiges Wetter. Während in einer geschützten Strasse kaum Wind zu bemerken ist, können am offenen Seeufer oder auf einer Brücke starke Windstösse auftreten. Wer die Entstehung dieser Wetterlage versteht, kann solche Unterschiede besser einordnen und die Planung an die tatsächlichen Bedingungen anpassen.

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Island im Winter mit dem Auto entdecken: Nordlichter, sichere Routen und Wetterreserven

Island im Winter verbindet lange Nächte mit verschneiten Landschaften, Wasserfällen und der Chance auf Nordlichter. Gleichzeitig bestimmen Wind, Eis und kurze Tage, welche Ausflüge tatsächlich möglich sind. Eine gelungene Winterreise beginnt deshalb mit einer überschaubaren Route, passenden Verkehrsmitteln und genügend Spielraum für Wetteränderungen. Zwischen Reykjavík, dem Golden Circle und der Südküste lassen sich unterschiedliche Landschaften erleben, ohne die gesamte Insel umrunden zu müssen. Nordlichter bleiben dabei ein Naturereignis ohne Sichtungsgarantie. Wer mehrere Nächte einplant und auch tagsüber interessante Ziele auswählt, macht die Ferien weniger abhängig von einer einzelnen klaren Nacht.

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Wetterwechsel in den Alpen: Sicht, Fahrbahn und Ausrüstung richtig einschätzen

Auf einer Fahrt durch die Alpen können sich Sicht, Temperatur und Fahrbahn innerhalb kurzer Zeit grundlegend verändern. Sonnenschein im Tal schliesst Nebel, Starkregen, Graupel oder Schnee auf der Passhöhe nicht aus. Wer Höhenlage, Exposition und Wetterentwicklung gemeinsam betrachtet, erkennt kritische Situationen früher und kann Geschwindigkeit, Route und Ausrüstung rechtzeitig anpassen. Besondere Aufmerksamkeit verlangen Übergänge: trockener Asphalt wird hinter einer Kurve nass, eine sonnige Strecke führt in den Schatten oder eine Wolkenschicht nimmt plötzlich die Fernsicht. Auf steilen und kurvenreichen Strassen wirken sich solche Veränderungen stärker aus als im Flachland. Eine sichere Fahrt beginnt deshalb vor der Abreise und wird während der gesamten Strecke immer wieder neu beurteilt.

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Regenradar lesen: Intensität, Zugrichtung und typische Fehlinterpretationen

Ein Regenradar zeigt, wo sich Niederschlag befindet und wie kräftig das Radarsignal ausfällt. Für den Alltag wirkt die farbige Karte zunächst eindeutig: Blau steht für wenig, Rot oder Violett für viel Regen. Doch ein einzelnes Bild verrät weder zuverlässig, wann der Niederschlag einen bestimmten Ort erreicht, noch ob jeder angezeigte Tropfen tatsächlich am Boden ankommt. Aussagekräftig wird das Radar erst zusammen mit Legende, Zeitstempel und Animation. Besonders bei Schauern und Gewittern verändert sich das Bild rasch. Zellen können neu entstehen, sich verstärken, teilen oder auflösen, während eine automatische Vorschau ihre bisherige Bewegung lediglich fortschreibt. Wer Messung und Prognose auseinanderhält, mehrere Radarframes vergleicht und amtliche Warnungen einbezieht, kann die Karte wesentlich realistischer nutzen.

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Bergsport und Reisen bei Gewitter: Wetterrisiken erkennen und umsichtig handeln

Gewitter gehören zu den anspruchsvollsten Wettergefahren im Gebirge. Zwischen der ersten auffälligen Wolke und Starkregen, Hagel, Sturmböen oder Blitzschlag kann wenig Zeit liegen. Auf einem Gipfel, Grat oder Klettersteig fehlen oft rasch erreichbare Schutzräume. Entscheidend sind deshalb eine vorausschauende Tourenplanung, das laufende Beobachten der Wetterentwicklung und ein früher Rückzug. Wetter-Apps liefern dafür wichtige Daten, ersetzen aber den Blick in den Himmel und die Beurteilung des Geländes nicht. Warnungen, Niederschlagsradar und Blitzortung zeigen unterschiedliche Teile der Lage. Wer diese Informationen richtig kombiniert und klare Umkehrpunkte festlegt, gewinnt den wichtigsten Sicherheitsfaktor: Zeit.

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Föhn in den Schweizer Alpen: Wetterrisiken erkennen und Reisen sicher planen

Innerhalb weniger Minuten steigt die Temperatur, die Luft wird trockener und der Wind fährt in kräftigen Böen durch das Tal: Der Föhn gehört zu den markantesten Wettererscheinungen der Schweiz. Besonders bekannt ist er in Alpentälern wie dem Urner Reusstal, dem Haslital, dem Glarnerland, dem Rheintal und dem Wallis. Doch Föhn ist mehr als ein warmer Wind. Er entsteht durch das Zusammenspiel von Luftdruck, Gebirge, Feuchtigkeit und Strömung – und kann sich je nach Wetterlage sehr unterschiedlich zeigen. Viele seiner Merkmale lassen sich ohne Messinstrumente beobachten. Eine scharf begrenzte Wolkenwand über dem Alpenkamm, linsenförmige Wolken, ungewöhnlich klare Fernsicht oder plötzlich einsetzende Böen können auf Föhn hinweisen. Kein einzelnes Zeichen liefert jedoch einen sicheren Beweis. Erst die Kombination aus Windrichtung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Druckverteilung und regionaler Topografie macht eine Föhnlage erkennbar.

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Nepal nach der Katastrophe: Angst vor einer zweiten Flutwelle

Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Gefahr noch längst nicht vorbei. In Nepal und Tibet haben Geröll, Fels und Schlamm Flüsse blockiert und neue Seen entstehen lassen. Behörden beobachten die Situation mit grosser Sorge: Sollten die instabilen natürlichen Barrieren brechen, könnten erneut gewaltige Wassermassen durch die Täler schiessen. Gleichzeitig ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf mindestens 472 gestiegen. In Nepal wurden bis Freitagmorgen 469 Tote registriert, auf chinesischer Seite wurden mindestens drei weitere Todesfälle bestätigt. Mehr als 1'400 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Unter ihnen befinden sich zahlreiche ausländische Touristinnen und Touristen sowie Pilgerreisende.

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Katastrophe in Nepal: Sturzflut fordert 160 Tote – Hunderte vermisst

Eine gewaltige Sturzflut hat im Norden Nepals ganze Ortschaften verwüstet. Mindestens 160 Menschen kamen nach bisherigen Angaben in der betroffenen Grenzregion ums Leben, Hunderte werden weiterhin vermisst. Besonders dramatisch ist die Lage für Reisende: Allein 590 nepalesische und ausländische Touristinnen und Touristen gelten derzeit als nicht erreichbar. Die Katastrophe ereignete sich am Mittwoch, 26. August 2026, im Himalaya nahe der Grenze zwischen Nepal und dem chinesischen Tibet. Eine gewaltige Flutwelle raste durch das Tal des Bhotekoshi und weiter in Richtung Trishuli. Wasser, Schlamm, Felsen und Geröll rissen Häuser, Fahrzeuge, Strassen und Brücken mit.

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Gewitter und Blitzschlag: Sicherheitsregeln für zuhause, unterwegs und auf dem Campingplatz

Gewitter gehören in der Schweiz zum Sommer wie das Grillieren auf dem Balkon. Meist ziehen sie folgenlos vorbei, manchmal aber richten Blitzschlag, Sturmböen und Starkregen erhebliche Schäden an. Wer die wichtigsten Verhaltensregeln kennt – zuhause, unterwegs und auf dem Campingplatz – senkt das Risiko für sich und andere deutlich. Ob im Garten, beim Wandern oder beim Wildcampen im Zelt: Ein aufziehendes Gewitter lässt sich nicht verhindern, sein Risiko aber gezielt reduzieren. Dieser Ratgeber zeigt, worauf es dabei ankommt.

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Waldbrand in der Schweiz: Gefahrenstufen, Feuerverbote und richtiges Verhalten

Ein weggeworfener Zigarettenstummel, ein unbeaufsichtigtes Lagerfeuer, ein Blitzeinschlag in ausgetrocknetem Gras: Waldbrände entstehen schnell und breiten sich unter bestimmten Bedingungen rasend aus. Anfang Juli 2026 gelten in mehreren Schweizer Kantonen – darunter Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Uri und St. Gallen – Feuerverbote der Stufe 4. Was das bedeutet, wie man sich verhält und warum der Wald in der Schweiz aktuell besonders gefährdet ist, erklärt dieser Ratgeber. Das Waldbrandinformationssystem des Bundes, das seit 2022 in Zusammenarbeit von Bund und Kantonen betrieben wird, bewertet die Waldbrandgefahr täglich anhand von fünf Stufen. Die Gefahrensituationen sind in fünf Stufen unterteilt und werden mit situationsbedingten Massnahmen begleitet. Aktuell befinden sich weite Teile der Schweiz auf Stufe 4 – und die Situation spitzt sich zu.

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