Alltag

Auswandern aus der Schweiz: Hausrat, Dokumente und internationale Umzugslogistik

Eine Auswanderung aus der Schweiz ist organisatorisch anspruchsvoller als ein gewöhnlicher Wohnungswechsel. Neben Kündigung, Hausrat und Transport müssen Aufenthaltsrecht im Zielland, Abmeldung in der Schweiz, Versicherungen, Zollformalitäten und persönliche Dokumente rechtzeitig koordiniert werden. Besonders bei einem Überseeumzug entscheidet eine frühe Planung darüber, ob Möbel und Kartons zum richtigen Zeitpunkt eintreffen oder der neue Alltag wochenlang ohne wichtige Unterlagen und grundlegende Ausstattung beginnen muss. Der internationale Umzug sollte deshalb als eigenes Projekt behandelt werden. Zuerst müssen Aufenthaltsstatus und neuer Wohnort gesichert sein. Danach folgen Abmeldung, Inventar, Transportentscheidung und die Trennung zwischen Dingen, die sofort mitreisen, später eintreffen oder in der Schweiz bleiben. Schweizer Zollvorgaben regeln die Ausfuhr des Umzugsguts; zusätzlich gelten immer die Einfuhrbestimmungen des Ziellandes. Genau diese Kombination macht eine Auswanderung logistisch anspruchsvoll.

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Amersfoort entdecken: Mittelalterliche Stadttore, Grachten und Geschichten erleben

In Deutschland ist Amersfoort noch erstaunlich wenig bekannt. Dabei wartet hinter den alten Stadttoren eine der schönsten mittelalterlichen Städte der Niederlande – mit Grachten, Mauerhäusern, spektakulären Geschichten und Menschen, bei denen man sich auffallend schnell willkommen fühlt. Vielleicht ist es Zufall. Vielleicht gehört es aber auch einfach zu Amersfoort. Wer durch die Stadt läuft, hat jedenfalls ziemlich schnell den Eindruck, dass hier womöglich die nettesten Menschen der Niederlande wohnen. Ein Lächeln hier, eine spontane Auskunft dort, ein freundlicher Hinweis, wenn man etwas sucht. Selbst für niederländische Verhältnisse, in denen unkomplizierte Offenheit ohnehin zum Alltag gehört, fällt die Herzlichkeit auf.

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SBB steigert Gewinn im ersten Halbjahr 2026 und setzt auf Verlässlichkeit und Innovation

Mehr Reisende, hohe Pünktlichkeit und ein deutlich verbessertes Ergebnis: Die SBB schaut auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 zurück. Gleichzeitig richtet sie den Blick nach vorne. Verwaltungsratspräsident André Wyss setzt dabei drei Prioritäten: Verlässlichkeit, Innovation und finanzielle Handlungsfähigkeit. Die SBB steht heute auf einer soliden Basis. Das erste Halbjahr 2026 zeigt die operative Stärke der Bahn mit anhaltend steigender Nachfrage, hoher Pünktlichkeit und einem deutlich verbesserten finanziellen Ergebnis. Auch verläuft die Neuausrichtung des Güterverkehrs planmässig, mit einem erstmals seit vielen Jahren wieder ausgeglichenen Ergebnis. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Mobilität weiter, der Rückstand beim Substanzerhalt wächst und hohe Investitionen in Infrastruktur, Rollmaterial und Digitalisierung stehen an.

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Tierpark Bern macht neue Ausrichtung mit Logo & „Wildzeichen“ im Park sichtbar für Besucher

Der Tierpark Bern gibt seiner neuen Ausrichtung ein Gesicht: Ab sofort wird „Mehr Raum für Vielfalt“ auch visuell sichtbar. Ein neues Logo, eigens entwickelte „Wildzeichen“ und erste grossflächige Gestaltungen im Park machen den Wandel nun für Besucherinnen und Besucher erlebbar.

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Jungfraujoch im Kanton Bern: Bahnpionierwerk zwischen Fels, Eis und dünner Luft

Das Jungfraujoch verbindet ein technisches Pionierwerk mit einer hochalpinen Landschaft: Die Bahnstation liegt auf 3’454 Metern über Meer zwischen Mönch und Jungfrau und ist damit der höchstgelegene Bahnhof Europas. Wenige Schritte und eine Liftfahrt trennen die unterirdische Endstation vom Blick auf den Grossen Aletschgletscher, schroffe Viertausender und das Berner Oberland. „Top of Europe“ ist die touristische Bezeichnung für ein Ausflugsziel mit Bahn, Aussichtsterrassen, Eispalast, Ausstellung, Gastronomie und Forschungsinfrastruktur. Trotz der komfortablen Erschliessung bleibt der Ort Hochgebirge. Höhe, Kälte, intensive Sonnenstrahlung und rasche Wetterwechsel verlangen eine andere Vorbereitung als ein gewöhnlicher Tagesausflug im Tal.

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Landwasserviadukt bei Filisur GR: Spektakuläre Bahnarchitektur im UNESCO-Welterbe

Sechs gemauerte Bögen tragen die Albulalinie 65 Meter über das Landwassertal, bevor das Gleis ohne sichtbare Zwischenzone in einer senkrechten Felswand verschwindet. Das Landwasserviadukt bei Filisur gehört zu den bekanntesten Bauwerken der Rhätischen Bahn. Seine Wirkung entsteht aus präziser Ingenieurarbeit, regionalem Kalkstein und einer Linienführung, die Brücke, Schlucht, Wald und Tunnel zu einem Gesamtbild verbindet. Errichtet wurde der 142 Meter lange Viadukt von 1901 bis 1902. Seit 2008 ist er Teil des grenzüberschreitenden UNESCO-Welterbes „Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina“. Die Auszeichnung gilt dem Ensemble aus Bahnstrecken, Kunstbauten und Kulturlandschaft: Das Viadukt ist darin ein markantes Einzelwerk, aber kein eigenständiges Welterbe.

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Verkehrshaus Luzern: Mobilitätsgeschichte zum Anfassen für die ganze Familie

Lokomotiven, Automobile, Flugzeuge, Schiffe und Raumfahrttechnik: Das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern erzählt Mobilität als Teil der Schweizer Wirtschafts-, Sozial- und Alltagsgeschichte. Die Sammlung reicht von frühen Verkehrsmitteln bis zu Fragen der Energieversorgung und verknüpft Originalobjekte mit Modellen, Archiven, Simulationen und begehbaren Inszenierungen. Seit seiner Eröffnung am 1. Juli 1959 hat sich das Haus zu einem Museumscampus mit mehreren Ausstellungshallen, Planetarium, Filmtheater, Media World, Swiss Chocolate Adventure und Hans Erni Museum entwickelt. Mehr als eine Million Eintritte über alle Angebote hinweg in jedem der Jahre 2023 bis 2025 zeigen seine Reichweite. Diese Gesamtzahl ist allerdings nicht mit der Zahl der eigentlichen Museumsbesuche gleichzusetzen.

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Kloster St.Gallen: UNESCO-Welterbe und 1’400 Jahre europäische Kulturgeschichte entdecken

Mitten in der St.Galler Altstadt verbindet der Stiftsbezirk rund 1’400 Jahre europäische Kulturgeschichte. Aus der Einsiedelei des Wandermönchs Gallus entstand ein Benediktinerkloster, das im Frühmittelalter zu einem Zentrum für Bildung, Buchkunst und Musik aufstieg. Die heute sichtbaren Barockbauten und die in Bibliothek und Archiv bewahrten Originale bilden seit 1983 gemeinsam ein UNESCO-Welterbe. Die Stiftsbibliothek macht diese lange Überlieferung besonders anschaulich. Ihr Rokokosaal gehört zu den bedeutenden historischen Bibliotheksräumen Europas, während gut 2’100 Handschriften, frühe Drucke und der St.Galler Klosterplan von der Arbeit früher Schreiber und Gelehrter erzählen. Der Stiftsbezirk ist damit zugleich Baudenkmal, Museum, Forschungsort, kirchliches Zentrum und lebendiger Teil der Stadt.

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Aletschgletscher: Der längste Eisstrom der Alpen im einzigartigen UNESCO-Welterbe

Der Grosse Aletschgletscher ist der längste und flächenmässig grösste Gletscher der Alpen. Mehrere Firnströme vereinigen sich am Konkordiaplatz zu einem mächtigen Eisstrom, der durch die hochalpine Landschaft des Wallis fliesst. Seine Dimensionen, die sichtbaren Mittelmoränen und die vom Eis geformten Hänge machen geologische Prozesse unmittelbar lesbar. Zugleich gehört der Gletscher zu den deutlichsten Zeugen des Klimawandels in der Schweiz. Sein Rückzug verändert Landschaft, Lebensräume, Wasserhaushalt und touristische Zugänge. Als Herzstück des UNESCO-Welterbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch verbindet er Naturgeschichte, Forschung, Naturschutz und die Frage, wie eine Bergregion mit tiefgreifendem Wandel umgeht.

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Sion entdecken: Burghügel, Altstadt, Weinberge und Genuss im Wallis

Sion vereint auf engem Raum mehrere Jahrtausende Geschichte. Über der Walliser Kantonshauptstadt stehen die befestigte Basilika von Valeria und die Ruinen von Tourbillon, während in der Altstadt mittelalterliche Gassen, Kirchen, Museen und Renaissancebauten an die Bedeutung des früheren Bischofssitzes erinnern. Auch ausserhalb der historischen Mauern bleibt die Landschaft Teil des Stadterlebnisses. Terrassierte Rebberge ziehen sich über die sonnigen Hänge, die Rhone prägt die Talebene, und der Bahnhof bindet Sion an die Westschweiz sowie über Brig und die Simplonachse an Norditalien an. So eignet sich die Stadt für einen Tagesausflug ebenso wie als Ausgangspunkt für eine längere Reise durch das Wallis.

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Bundeshaus in Bern: Politik, Architektur und Schweizer Geschichte

Das Bundeshaus prägt das Zentrum von Bern und bildet den wichtigsten Schauplatz der Schweizer Bundespolitik. Unter der markanten Kuppel tagen Nationalrat und Ständerat, während in den Seitenflügeln Teile der Landesregierung und der Bundesverwaltung untergebracht sind. Zugleich ist der Gebäudekomplex ein kunstvolles nationales Denkmal, dessen Architektur die sprachliche, geografische und kulturelle Vielfalt der Schweiz sichtbar machen soll. Ein Rundgang führt vom belebten Bundesplatz durch die monumentale Kuppelhalle bis zu den beiden Ratssälen. Kostenlose Führungen ermöglichen ausserhalb der Sessionen einen Blick hinter die Fassade. Auch ohne Innenbesichtigung lohnt sich der Besuch: Die Bundesterrasse eröffnet eine weite Aussicht über die Aare, die Berner Quartiere und bei klarer Sicht bis zu den Gipfeln des Berner Oberlands.

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Kapellbrücke in Luzern: Wahrzeichen mit bewegter Geschichte

Die Kapellbrücke mit dem achteckigen Wasserturm ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt Luzern und eines der meistfotografierten Motive der Schweiz. Die überdachte Holzbrücke führt diagonal über die Reuss und verbindet mittelalterliche Baugeschichte mit einem aussergewöhnlichen Bilderzyklus aus dem 17. Jahrhundert. Hinter der malerischen Fassade verbirgt sich eine bewegte Geschichte. Die Brücke war Teil der Stadtbefestigung, wurde mehrmals verkürzt und 1993 durch einen verheerenden Brand schwer beschädigt. Heute ist sie kostenlos und rund um die Uhr zugänglich. Leere Bildfelder und Brandspuren erinnern daran, dass ein Teil ihres historischen Bestands unwiederbringlich verloren ist.

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Landesmuseum Zürich: Schweizer Geschichte zwischen Schloss und Beton

Das Landesmuseum Zürich führt von archäologischen Funden über historische Wohnräume und kunsthandwerkliche Meisterwerke bis zu gesellschaftlichen Fragen der Gegenwart. Unmittelbar neben dem Hauptbahnhof verbindet das meistbesuchte kulturhistorische Museum der Schweiz eine umfangreiche Sammlung mit modernen Dauer- und Wechselausstellungen. Schon das Gebäude gehört zum Erlebnis: Der historistische Museumsbau von Gustav Gull aus dem Jahr 1898 erinnert an ein Schloss, während der 2016 eröffnete Erweiterungsbau von Christ & Gantenbein mit Sichtbeton, markanten Linien und grosszügigen Ausstellungshallen einen bewussten Gegenpol setzt. Familienangebote, Führungen, eine öffentlich zugängliche Bibliothek und der benachbarte Platzspitzpark machen das Museum zu einem vielseitigen Ausflugsziel.

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Der Rheinfall: Naturgewalt und Ausflugsziel bei Schaffhausen

Auf einer Breite von rund 150 Metern stürzt der Rhein bei Neuhausen 23 Meter in die Tiefe. Der Rheinfall gilt gemessen an seiner Wasserführung als grösster Wasserfall Europas. Seine besondere Wirkung entsteht nicht durch eine aussergewöhnliche Fallhöhe, sondern durch die gewaltigen Wassermassen, die sich zwischen den Felsen hindurchbewegen. Aussichtsplattformen, Spazierwege und Bootsfahrten eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf das Naturschauspiel. Schloss Laufen, das Schlössli Wörth und die nahe Altstadt von Schaffhausen ergänzen den Besuch. Dank mehrerer Bahnhöfe auf beiden Rheinseiten lässt sich der Rheinfall zudem bequem aus der Schweiz und aus Süddeutschland erreichen.

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Wildtiere in der Schweiz: Wo Steinbock, Luchs, Wolf, Biber und Bartgeier leben

Steinböcke stehen auf schmalen Felsbändern, Rothirsche röhren im Herbst durch Bergtäler und Murmeltiere warnen ihre Artgenossen mit schrillen Rufen. In dichten Wäldern leben Luchse, an Flüssen gestaltet der Biber ganze Uferlandschaften neu und über den Alpen kreisen wieder Bartgeier. Auch Wolf, Fischotter und Goldschakal gehören inzwischen zur Schweizer Tierwelt. Einige Arten waren jahrzehntelang oder sogar über ein Jahrhundert verschwunden und sind zurückgekehrt, andere haben sich trotz zunehmender Siedlungs- und Verkehrsflächen behauptet. Die Schweiz bietet auf kleiner Fläche sehr unterschiedliche Lebensräume: Alpen und Jura, Wälder und Kulturlandschaften, Flüsse, Auen, Seen und Feuchtgebiete. Entsprechend vielfältig ist die Tierwelt. Wildtierbeobachtungen lassen sich mit Wanderungen und Ferien verbinden, verlangen aber Zurückhaltung. Gerade die eindrücklichsten Begegnungen entstehen oft auf Distanz: mit einem Fernglas am Waldrand, während einer Wanderung durch ein Schutzgebiet oder bei einem Bartgeier, der hoch über einem Bergtal seine Kreise zieht.

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Schweizerischer Nationalpark: Wildnis, Wandern und Tierbeobachtungen im Engadin

Im Schweizerischen Nationalpark gelten Regeln, die in gewöhnlichen Ferienregionen ungewohnt streng wirken: Wanderwege dürfen nicht verlassen werden, Hunde bleiben draussen, Pflanzen und Steine müssen an ihrem Platz bleiben, Feuer und Camping sind verboten. Genau darin liegt der besondere Reiz dieses Schutzgebiets im Engadin. Auf 170,3 Quadratkilometern soll sich die Natur möglichst ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Wanderer erleben Bergföhrenwälder, alpine Matten, Geröllfelder und Täler, in denen Rothirsche, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere leben und Bartgeier über den Felsflanken kreisen. Der 1914 gegründete Schweizerische Nationalpark ist zugleich Naturreservat, Forschungsgebiet und aussergewöhnliches Reiseziel. Rund 100 Kilometer markierte Wege verteilen sich auf 21 offizielle Wanderrouten. Familien können Naturlehrpfade erkunden, erfahrene Wanderer erreichen abgelegene Übergänge und hochalpine Seen, und in Zernez vermittelt das Nationalparkzentrum einen Einstieg in die Tierwelt, Geschichte und Forschung. Wer mehrere Tage bleibt, kann den Aufenthalt mit dem Unterengadin, dem Val Müstair oder einer Nacht in der einsamen Chamanna Cluozza verbinden.

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Schloss Chillon: Mittelalter, Literatur und Militärgeschichte am Genfersee

Schloss Chillon erhebt sich auf einer natürlichen Felseninsel unmittelbar vor dem Ufer des Genfersees. Die mittelalterliche Wasserburg liegt bei Veytaux zwischen Montreux und Villeneuve im Kanton Waadt. Ihre Türme, Höfe, gotischen Gewölbe und Säle erzählen von den Savoyern, der Berner Herrschaft und der Entstehung des modernen Kantons Waadt. Berühmt wurde Chillon auch durch François Bonivard, der im 16. Jahrhundert mehrere Jahre im Schloss gefangen war. Lord Byron verwandelte seine Geschichte 1816 in das Gedicht «Der Gefangene von Chillon». Gegenüber der Burg befindet sich zudem eine ehemalige Schweizer Militärfestung aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

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Matterhorn erleben: Sport, Ausflüge und Ferien rund um den berühmtesten Berg der Schweiz

Das Matterhorn ist weit mehr als eine markante Felspyramide über Zermatt. Rund um den 4’478 Meter hohen Berg ist eine Ferienregion entstanden, in der Alpingeschichte, Wintersport, Wandern, Mountainbiken, Bergbahnen, gehobene Hotellerie und Walliser Küche ungewöhnlich dicht zusammenliegen. Der Gipfel selbst bleibt erfahrenen Alpinisten vorbehalten. Um ihm sehr nahe zu kommen, braucht es jedoch weder Steigeisen noch Kletterseil: Gornergrat, Schwarzsee, Riffelsee, Matterhorn Glacier Paradise und zahlreiche Wanderwege eröffnen immer neue Perspektiven auf das Schweizer Wahrzeichen. Touristisch funktioniert die Region zu fast jeder Jahreszeit anders. Im Winter bestimmen Ski und Snowboard den Tagesablauf, während der Sommer Wanderer, Biker und Bergsteiger anzieht. Familien können mit Bergbahnen und Themenwegen vergleichsweise einfach ins Hochgebirge gelangen. Kulturinteressierte finden im autofreien Zermatt Spuren des alten Bergdorfs und der dramatischen Erstbesteigung von 1865. Gleichzeitig hat sich der Ort zu einer international geprägten Ferienadresse mit traditionsreichen Hotels, Berghäusern, Restaurants und moderner alpiner Infrastruktur entwickelt.

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