Brügge: Zeitreise ins Mittelalter

20.02.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Brügge: Zeitreise ins Mittelalter
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In längst vergangene Zeiten zurückversetzt fühlen sich Reisende, die Brügges Altstadt zwischen historischen Kaufmannshäusern und verwinkelten Kanälen durchqueren. Die Hauptstadt Westflanderns bezaubert mit einer aussergewöhnlichen Altstadt voller prachtvoller Türme und Kirchen, mittelalterlicher Marktplätze und traditionsreicher Klosteranlagen.

Brügge ist eine Stadt, die zu Fuss entdeckt werden will. Das mittelalterliche Stadtzentrum, seit 2000 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, lässt Besucher leicht einmal vergessen, dass sie sich in einer der wichtigsten Hafenstädte Europas befinden. Zwischen reichverzierten Fassaden und historischen Stadttoren scheinen die Uhren langsamer zu laufen, was nicht unwesentlich daran liegt, dass die mittelalterliche Altstadt von Brügge autofrei ist.

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Salzburg – Bühne der Welt

18.02.2014 |  Von  |  Europa, Österreich  | 
Salzburg – Bühne der Welt
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Die schöne alte Stadt an der Salzach, deren einzigartiges Zusammenspiel aus Landschaft und Architektur schon Alexander von Humboldt neben Konstantinopel und Neapel gepriesen haben soll, hat heute viele Beinamen, doch keiner wird ihr vollständig gerecht: Mozartstadt, Festspielstadt, Literaturstadt, Weltkulturerbe.

Dominant seit knapp tausend Jahren überragt das Wahrzeichen Salzburgs, die Festung Hohensalzburg, die malerische, zwischen Salzach und Festungsberg eingekeilte Altstadt. Kommt man von Norden, findet der Besucher in der Hauptachse des spätbarocken Mirabellgartens einen unvergleichlichen Kulissenblick auf die Türme des hochbarocken Doms und die gewaltige Baumasse einer der grössten Burganlagen Europas. Begleiten Sie mich auf einem Spaziergang.

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Mein Leipzig lob‘ ich mir! Es ist ein Klein-Paris, und bildet seine Leute! (Teil I)

18.02.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Mein Leipzig lob‘ ich mir! Es ist ein Klein-Paris, und bildet seine Leute! (Teil I)
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Mit diesen Worten aus dem ersten Teil seiner bekannten Tragödie „Faust“ setzte Johann Wolfgang Goethe seiner Studentenzeit in Leipzig ein verbales Denkmal, das in nahezu jeder Stadtführung Erwähnung findet. Echte Leipzigerinnen und Leipziger rümpfen darüber natürlich die Nasen. Zum einen, weil sie den zweideutigen Grundtenor des berühmten Zitates kennen und wissen, dass der spätere Dichterfürst die Aussage ganz anders gemeint hat; zum anderen empört sie der hinkende Vergleich mit einer Weltmetropole gehörig. Schliesslich ist ihre Stadt interessant genug, um für sich selbst zu sprechen! Wie recht die solcherart entrüsteten Bürger und Bürgerinnen damit haben, beweist der kleine City-Streifzug, den ich im Namen von reiseziele.ch für Sie zusammengestellt habe.

Die Tour, auf die ich Sie mitnehmen möchte, startet zu Füssen eines Bauwerks, das bei den Einwohnern der Stadt durchaus gemischte Gefühle hervorruft – das Völkerschlachtdenkmal. Als Teil der weithin sichtbaren Silhouette Leipzigs wirkt es einerseits anheimelnd; im Gedenken an die zahlreichen Opfer der verheerenden militärischen Auseinandersetzung jedoch gleichermassen abschreckend. Wie eine Mahnung wider das Vergessen erstreckt sich unmittelbar daneben die grösste Erd- und Urnengräberanlage Europas – der Südfriedhof.

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Sizilien, Teil 4: Die Entdeckungen im Süden der Insel

18.02.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Sizilien, Teil 4: Die Entdeckungen im Süden der Insel
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Unsere Reise durch Sizilien geht weiter und führt uns Richtung Süden, wo uns an der Ostküste das schöne Syrakus erwartet. Doch auf dem Weg dorthin überrascht uns Sizilien wieder und wieder durch ungeahnte Naturschönheiten und bezaubernde Städtchen, Werke  von Menschenhänden, die aber so alt und voll Authentizität sind, dass sie auch ein Teil der Natur zu sein scheinen.

Die Liebhaber der romanischen Baukunst sollten einen Abstecher von etwa 50 Kilometer machen, um Piazza Armerina zu erreichen. Die Gemeinde an sich ist ein interessantes Ausflugsziel: Einerseits wurde die Gegend schon seit der Vorgeschichte bewohnt und andererseits besitzt die heutige Stadt einen authentisch sizilianischen Flair.

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Der Vesuv – Zeugnis der Naturgewalten

18.02.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Der Vesuv – Zeugnis der Naturgewalten
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Seit Jahrtausenden fasziniert der Vesuv Seismologen und Reisende aus aller Welt. In nur 15 km Entfernung zum Stadtzentrum von Neapel und inmitten einer der am dichtesten besiedelten Regionen Italiens ist der mächtige Vulkan bis heute aktiv, wie die Schwefeldämpfe und Fumarolen im Kraterinneren bezeugen.

Seit dem letzten Ausbruch im Jahr 1944 befindet sich der Vesuv in einer Ruhephase, die tagtäglich unzählige Besucher aus aller Welt nutzen, um dem Kraterrund des einzigen aktiven Vulkans auf dem europäischen Festland einen Besuch abzustatten. Rund 15 km südöstlich des Vesuvs – nicht weiter entfernt als das Zentrum von Neapel – zeugen die Ruinen der antiken Stadt Pompeji von den unvorstellbaren Kräften, die im Inneren des Berges schlummern.

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Hansestadt Bremen – von Fischern, Braumeistern und Musikanten

16.02.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Hansestadt Bremen – von Fischern, Braumeistern und Musikanten
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Mittelalterliche Handelshäuser, kopfsteingepflasterte Gassen, traditionsreiche Häfen – in der Hansestadt Bremen sind alte Seefahrts- und Kaufmannstraditionen allgegenwärtig. Der kleinste deutsche Stadtstaat diente mit seinen Seehäfen schon früh als Tor zur Welt, und bis heute zeugen die Handelsschiffe auf der Weser ebenso von der maritimen Geschichte der Stadt wie die Ausstellungen des Überseemuseums.

Neben den gotischen Bauwerken der Altstadt und den verschlungenen Gassen des Schnoor-Viertels dient Bremen aber auch als Ausgangspunkt für Reisen zu den Ostfriesischen Inseln und als Durchgangsstation auf dem Weg nach Bremerhaven, der zweiten Stadt im Bundesland Bremen rund 60 km nördlich an der Wesermündung.

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Blutrünstige Geschichten und Juwelen – Ein Rundgang durch den Tower of London

13.02.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Blutrünstige Geschichten und Juwelen – Ein Rundgang durch den Tower of London
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Er zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Londons – der Tower. In ihrer fast tausendjährigen Geschichte diente die Festung als Hinrichtungsstätte, Zeughaus, Zoo, Münzprägestätte und Juwelenhaus. Bei einem Rundgang tauchen Besucher tief in die Geschichte des britischen Empires ein. Wer den Tower of London besuchen möchte, fährt am besten mit der U-Bahn bis zur Station Tower Hill.

Blutrünstige Geschichten und historische Folterinstrumente

Wilhelm der Eroberer begann im Jahr 1066 mit dem Bau eines Holzforts an Stelle des heutigen Towers. Ihm sollte die Festung als sicherer Wohnsitz dienen. Im Jahr 1078 entstand zunächst der White Tower als ältestes Gebäude der Anlage. Touristen finden im White Tower heute eine Ausstellung unter dem Motto „Fit for a King“ aus der Royal-Armories-Sammlung mit Rüstungen Heinrichs VIII. und Karls I. Bei den historischen Folterinstrumenten läuft den Besuchern ein leichter Schauder über den Rücken. Weiter geht es in die zweite Etage des Towers, wo Mutige sich selbst im Bogenschiessen üben können. Bis zum 17. Jahrhundert diente der White Tower als Regierungssitz der britischen Monarchen.

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Bari Gótic: Ein Bummel durchs Barcelonas liebenswerte Altstadt

13.02.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Bari Gótic: Ein Bummel durchs Barcelonas liebenswerte Altstadt
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Bei einem Streifzug durch eines der ältesten Viertel Barcelonas spüren Besucher das ganz besondere Flair der katalanische Hafenstadt. Im Barri Gòtic befinden sich einige der schönsten Sehenswürdigkeiten der Metropole, in den engen Gässchen lässt sich herrlich bummeln und in einzigartigen Boutiquen stöbern.

Barcelonas berühmteste Strasse: La Rambla

Das Altstadtviertel Barri Gòtic erstreckt sich zwischen der Plaça Catalunya und dem Hafen. Im Osten des Viertels befindet sich Barcelonas vermutlich berühmteste Strasse: La Rambla. Die meisten Touristen zieht es bei einem Besuch zunächst auf die Ramblas, wie die Flaniermeile oft genannt wird. Der obere Abschnitt der Ramblas startet am Plaça Catalunya, der mit seinem prächtigen Brunnen ein beliebter Treffpunkt ist.

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Chania – Kretas venezianische Perle

12.02.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Chania – Kretas venezianische Perle
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Obwohl Chania nach Heraklion die zweitgrösste Stadt auf Kreta ist, hat sich die 50.000-Einwohner-Stadt bis heute eine überraschend entspannte Atmosphäre bewahrt. Auch Chania ist von Hotel- und Resortanlagen umgeben, die wie in so vielen Tourismuszentren auf Kreta die umliegenden Strände säumen. Der faszinierende venezianische Hafen von Chania bezaubert jedoch wie vor Hunderten von Jahren mit einer Kulisse, die auf Kreta einzigartig ist.

Die Region um Chania im Nordwesten Kretas war bereits vor mehr als 5000 Jahren besiedelt und zählt damit zu den ältesten ununterbrochen besiedelten Orten Europas. Ihren heutigen Glanz verdankt die Hafenstadt jedoch vor allem der venezianischen Herrschaftszeit, die Chania neben Kirchenbauten und Palazzos vor allem ihr Prachtstück, den venezianischen Hafen, beschert hat.

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Sizilien, Teil 3: Agrigent – unterwegs im Tal der Tempel

12.02.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Sizilien, Teil 3: Agrigent – unterwegs im Tal der Tempel
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Zunächst einmal ein Frühstück auf Sizilianisch: natürlich Kaffee – stark, dunkel und aromatisch und Cannoli – ein mit Zitronen-Ricotta-Creme gefülltes Gebäck. Eigentlich kann man diese sizilianische Spezialität in vielen Ausführungen probieren: mit Kakao, Vanille, Schokoladenstückchen oder kandierten Früchten, aber egal wie, es schmeckt einfach traumhaft und ist ein absolutes Muss für jeden Urlauber auf  Sizilien.

Diese sündhaft leckere Alternative zum gesunden Frühstück aus Vollkornbrot und Bio-Wurst ist sogar für die auf die Figur achtenden Reisenden ziemlich leicht vor dem inneren Kalorienpolizisten zu rechtfertigen, denn es steht ein langer Tag bevor – ein spannende Reise gen Süden mit einem Ausflug  nach Agrigent – ins Tal der Tempel. Bestimmt muss man dort ganz viel laufen. Also, noch ein Cannolo. Ein letztes… mmm…

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