Heute befindet sich im Schloss Brandis in Maienfeld ein Restaurant, das für seine vorzügliche Küche und Gastlichkeit bekannt ist. Hier finden in rustikalen alten Sälen nun unter anderem Familienfeiern und Betriebsfeiern statt, während die mittelalterliche Atmosphäre des Bauwerkes Neugier auf die Geschichte des Schlosses erweckt.
Bereits im 1. Jahrhundert wurde Maienfeld von den Römern als Zollstätte genutzt, da sein Standort den Weg nach Zürich und Bregenz kreuzte. Vermutlich gab es zu jener Zeit eine römische Besatzung, welche die Verteidigungsanlangen erstellte.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Viele Engadiner Dörfer sind historisch und kulturell geprägt. Ein besonderes Kleinod mit gerade mal 200 Einwohnern liegt 1653 m hoch über dem Inn auf einem Sonnenhang: Guarda. Das Dörfli ist vermutlich jedem Schweizer ein Begriff, spielt hier doch die Geschichte vom Schellen-Ursli, einem Bauernbub, der eine grosse Kuhglocke zum Ausschellen des Winters braucht…
Aber nicht nur durch das 1945 erschienene Kinderbuch von Alois Carigiet und Selina Chönz ist Guarda bekannt. Der besonders gut erhaltene Zustand des Dorfes und die typische Engadiner Baukultur wurden im Jahr 1975 mit dem Henri-Louis-Wakker-Preis gewürdigt.
Der Stadt Pruntrut im Kanton Jura zählt heute 6780 Einwohner und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Unter dem Namen Purrentru wurde sie erstmals im Jahre 1136 erwähnt. Die damalige Siedlung gehörte zur Grafschaft Mömpelgard.
Nachdem sie 1271 an das Fürstbistum Basel überging, wurde sie zwölf Jahre später von den Burgundern erobert. Dann aber erzwang König Rudolf I. von Habsburg die Rückgabe an das Fürstbistum und Pruntrut wurde zugleich freie Reichsstadt. Doch nach ihrer Verpfändung an Mömpelgard im Jahre 1386, kehrte sie 1461 zum Fürstbistum zurück.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Churwalden liegt in der Lenzerheide des Kantons Graubünden an einer sehr alten Wegverbindung, die über die Parpaner Höhe Richtung Süden zieht. Der Ort, auf einer Höhe von 1230 Metern befindlich, war laut Historikern bis ins 12. Jahrhundert als Aschera bekannt, was im Lateinischen Ahorn heisst.
Der Name Churwalden wurde erstmals 1513 in einem Zinsbuch genannt. Zwar konnte die Archäologie durch entsprechende Funde nachweisen, dass die Bündner Täler bereits urgeschichtlich besiedelt waren, doch erst durch die Ausdehnung des Römerreiches erlangte die Region ihre Bedeutung.
Bekannt ist, dass der grosse Dichter Johann Wolfgang von Goethe das Urnerland liebte. So verwundert es nicht, dass auch er schon im Gästehaus „Stern und Post“ in Amsteg einkehrte, dessen Hotelbetrieb 1788 aufgenommen wurde.
Hier machte die Gotthardpost als eine der ersten Schweizer Poststellen früher ihren Halt. Heute sind es Postautos, deren Haltestelle sich direkt vor dem Hotel befindet. Im Folgenden möchten wir Ihnen das historische Gästehaus vorstellen.
Im Zürcher Unterland gibt es viele Riegelhäuser zu bewundern; eines davon ist die Neeracher Geigenmühle, die um 1570 von Felix Albrecht erbaut wurde. Eine umfassende Renovierung und Erweiterung erfolgte durch Hans Albrecht im Jahre 1636. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wechselte die Mühle mehrfach ihre Besitzer.
In einem über der Tür befindlichen Stein sind die Jahreszahlen 1570/1942 eingemeisselt, während ein Riegelbalken mit dem Spruch „Das Stücklein Brot, das dich nährt, ist mehr als Gold und Silber wert“ geschmückt ist.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Vor den Festtagen schnell noch mal ein paar Tage weg, die restlichen Ferientage einziehen, kurz dem Stress und der Hektik der Vorweihnachtszeit entfliehen und sich auf die besinnliche Zeit einstimmen: Für viele gehört eine Kurzreise zur Weihnachtszeit dazu wie Guetzli, Glühwein oder Schnee. Beliebte Ziele sind zum Beispiel der romantische Weihnachtsmarkt in Colmar oder der weltbekannte Christkindlmarkt in Nürnberg. Angesagt sind neben Weihnachtsshopping in New York neuerdings auch die Emirate, wo riesige Malls ein unvergessliches Einkaufsvergnügen bieten.
Aber warum muss es immer das Ausland sein? Oder, für unsere ausländischen Leserinnen und Leser: Warum besuchen Sie nicht einmal das weihnachtliche Zürich? Hier gibt es nicht nur einen, sondern viele Weihnachtsmärkte, welche die „kleine Grossstadt“ beinahe zu einem einzigen riesigen Weihnachtsmarkt werden lassen. Der Duft von Tannengrün, Raclette, Glühwein und weihnachtlichen Gewürzen weht durch die Gassen und Strassen der Stadt. Wer mit dem Zug anreist, landet direkt im grössten Indoor-Weihnachtsmarkt Europas! Mehr als 160 Hütten und Marktstände verwandeln den Hauptbahnhof in einen Christkindlmarkt. Sein Highlight ist der 15 Meter hohe Weihnachtsbaum an welchem 7000 glitzernde Ornamente mit den Lichtern um die Wette funkeln.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Im Folgenden soll es um die barocke Kirche St. Katharina in Laufen im Kanton Baselland gehen. Neben der denkmalgeschützten Kirche hat das historische Städtchen Laufen noch weitere sehenswerte Kulturdenkmäler zu bieten. Doch zunächst zur Katharinenkirche in derViehmarktgasse am Untertor.Die Barockkirche St. Katharina
Das im 17. Jahrhundert erbaute Gotteshaus wurde 1698 vollendet. Der Kirchturm kam erst sehr viel später hinzu – die alten Glocken aus der Kirche St. Martin sind heute aber leider nicht mehr erhalten. Die einschiffige Kirche ist – für die Zeit des Barock ungewöhnlich – recht schlicht gestaltet. Eindrucksvoll sind die kunstvollen Stuckaturen im Rokoko-Stil, die von den Vorarlberger Brüdern Mossbrugger geschaffen wurden. Der spätbarocke Hochalter stammt aus dem Jahr 1707. Das grosse Altarbild zeigt, auf einem geborstenen Rad kniend, die heilige Katharina als Patronin der Kirche. In unserem Kulturkreis war sie nach Maria lange Zeit die am meisten verehrte Heilige. Doch wer war diese Katharina von Alexandrien?
Am Rhein, nicht fern der Grenze zu Deutschland, liegt das mittelalterliche Städtchen Eglisau. Umrahmt von imposanten Weinbergen, stellt es seine drei geschlossenen Häuserzeilen stolz zur Schau.
Die stattlichen Bürgerhäuser sind wahre Schmuckstücke und beherbergen oft beschauliche Lädchen, die die Optik des gesamten Örtchens entscheidend mitbestimmen. Der Besucher ist, wenn er durch das beschauliche Eglisau schlendert, fasziniert von dem mittelalterlichen Flair. Und er wird neugierig auf die Geschichte des Dorfes und seiner Gebäude.
Beginnend in Amsteg und vorbei an Attinghausen führt ein interessanter Wanderweg nach Flüelen. Er ist Teil des alten Saumweges durch das Kanton Uri. Die alte Sust in Flüelen wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts zwar abgerissen, aber der Weg, für den Sie mindestens vier, besser fünf Stunden veranschlagen sollten, hält für den historisch interessierten Wanderer noch andere spannende Zeitzeugen bereit.
Für den alten Saumweg waren die jeweils örtlichen Genossenschaften verantwortlich. Schifffahrts- und Transportgesellschaften erhoben aufgrund ihres Monopols neben dem Fuhrlohn noch eine weitere Abgabe: Kaufleute, die sich eigener Saumtiere zum Warentransport bedienten, mussten die sogenannte Führleite an die Säumergenossenschaften entrichten. Unterwegs auf dem Weg erhält man einen guten Eindruck von den Anfängen des Passverkehrs, die bis ins 13.Jahrhundert zurückreichen.
Seit über 10 Jahren organisiere und leite ich fast wöchentlich Wanderungen, die in alle Regionen der Schweiz oder ins benachbarte Ausland führen, meist Tagesausflüge ab Zürich. Von gemütlichen Flusswanderungen bis zu anspruchsvolleren Bergtouren war schon alles dabei. Immer auf der Suche nach interessanten Zielen wurde ich im Sommer auf einen Baum aufmerksam: die Linner Linde.
Die alte Dame steht im Kanton Aargau und durfte schon rund 800 Geburtstage feiern. Ich nahm mir vor, sie bald einmal zu besuchen, aber immer kam etwas dazwischen. Vergessen ging die Linde nicht, sie berichtet nämlich regelmässig auf Facebook aus ihrem Leben.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ein wahres Kleinod ist das mittelalterliche Städtchen Stein am Rhein. Sie liegt zudem in einer reizvollen Landschaft an der Stelle, wo der Rhein den Untersee verlässt. Stein am Rhein ist zu allen Jahreszeiten ein lohnenswertes Reiseziel. Neben fantastischen Sehenswürdigkeiten und interessanten Museen bieten sich dem Besucher weitere attraktive Möglichkeiten.
Das historische Zentrum von Stein am Rhein liegt am nördlichen Rheinufer, während sich am südlichen Ufer, dem sogenannten Stadtteil "Stein am Rhein vor der Brugg", der Bahnhof, Gewerbegebiete und einige Wohnquartiere befinden. Das Städtchen im Kanton Schaffhausen hat etwa 3500 Einwohner. Stein am Rhein war die erste schweizerische Gemeinde, welche im Jahr 1972 mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet wurde. Dieser Preis wurde für die beispielhafte Pflege des historischen Ortsbildes verliehen.
Sie möchten Ihren Urlaub in der Schweiz verbringen? Dann haben wir genau das Richtige für Sie! Wenn Sie die Eidgenossenschaft von ihrer allerschönsten Seite kennenlernen wollen, sollten Sie eine Ferienwohnung Tessin buchen. Hier im südlichsten Kanton der Schweiz begegnen Sie einem einmaligen Mix aus Schweizer Mentalität und mediterraner Atmosphäre.
Geniessen Sie die vielfältige Landschaft mit imposanten Bergen und kristallklaren Seen. Lassen Sie sich von dem mild-mediterranen Klima am Lago Maggiore begeistern, in dem eine subtropische Pflanzenwelt üppig gedeiht. Hier findet man die Erholung, die man braucht. Wer gerne Wanderungen macht, Fahrradtouren liebt oder eine Leidenschaft fürs Golfspielen hat, trifft im Tessin auf allerbeste Voraussetzungen.
Das Nordufer des Lago Maggiore gilt als die Sonnenstube der Schweiz und lockt sowohl im Sommer als auch im Winter zahlreiche Feriengäste zu einem entspannten und abwechslungsreichen Aufenthalt an. Hier an der italienischen Grenze kann man inmitten der imposanten Naturkulisse Ferien zwischen Wasser und Bergen geniessen.
Unzählige herrliche Villen mit riesigen Parkanlagen zeugen von der alten Geschichte dieses faszinierenden Ortes, und Palmen versprühen mediterranes Flair. Durch sein ganz besonderes Mikroklima gilt das Wetter am Lago Maggiore besonders mild, sodass Sie hier auch viele exotische Pflanzen finden können.
Von jeher schlug die Schönheit des Tessin, speziell des Lago Maggiore, die Menschen in den Bann. Die zauberhafte Landschaft zog Künstler und Schriftsteller wie Hermann Hesse, Patricia Highsmith, Erich Maria Remarque oder Max Ernst an.
Wer seine Ferien im Tessin verbringt, versteht, weshalb dieser Landstrich eine magische Anziehungskraft ausübt: Das Tessin liegt inmitten von Europa, beschützt von den hohen Bergen der Alpen, und vereint die Leichtigkeit des Südens mit dem Zauber des Nordens. Hier wachsen Kastanien neben Palmen, finden Agaven eine sonnige Heimstatt und duftet die Luft würzig-mild nach Jasmin.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wasserschlösser gehören zu den geschichtsträchtigsten Bauten, die es in Europa gibt. In der Schweiz thronen zahlreiche Burgen und Schlösser an den See- und Flussufern. Das schönste Wasserschloss ist sicher das Schloss Chillon am Genfersee.
Die Lage in unmittelbarer Wassernähe hatte strategische und praktische Vorteile, denn bei kriegerischen Auseinandersetzungen hatten die Bewohner von Wasserschlössern, die korrekte Bezeichnung lautet Niederungsburg, immer Zugang zu Trinkwasser, konnten sich so besser versorgen und zudem besser verteidigen. Doch auch eine Schweizer Landschaftsregion wird als Wasserschloss bezeichnet. Die Region um Brugg, Klingnau und Turgi im Kanton Aargau, in der sich die drei Flüsschen Reuss, Limmat und Aargau vereinigen, um sich später als gemeinschaftlicher Fluss Aargau bei Koblenz in den Rhein zu ergiessen, wird als das Wasserschloss der Schweiz bezeichnet.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wie bitte? Ein was? Da denkt man an die Traumstadt Lausanne am Genfersee oder an Montreux, aber oberhalb von Rolle, im malerischen Tal der Aubonne, liegt das Nationale Arboretum – ein Geheimtipp, der gar nicht so geheim ist. Auf über 200 Hektar finden sich hier über 4000 Arten an Bäumen, Büschen und Sträuchern – teils natürlich gewachsen und teils in liebevoller Mühe gezüchtet.
Im Arboretum geht es nicht nur darum, den Schweizern ein Stückchen Natur bieten zu können, sondern auch um die Forschung zu wissenschaftlichen Zwecken und die Arterhaltung zahlreicher selten gewordener Gewächse – auch solcher, die kurz vor dem Aussterben stehen.
In der Schweiz gibt es eine Vielzahl ausserordentlich attraktiver Regionen. Auch die sogenannte „Sonnenstube der Schweiz“, das Tessin, ist ein gefragtes Reiseziel mit idealen Voraussetzungen für erholsamen und abwechslungsreichen Urlaub.
Besonders die Gegend um den Lago Maggiore erfüllt diese Erwartungen, denn ausser der Schönheit der Natur und dem angenehmen Mittelmeerklima hat der Feriengast eine grosse Auswahl an kulturellen und sportiven Angeboten. Das erklärt auch, warum sich bekannte Wissenschaftler, Künstler und andere bedeutende Persönlichkeiten in dieser Region niedergelassen haben.