(Schweiz). Der Volkswagen-Konzern ruft wegen eines möglichen Problems an der Lenkung Fahrzeuge mehrerer Marken vorsorglich in die Werkstatt. In der Schweiz sind nach Angaben des Generalimporteurs Amag über 66’000 Autos betroffen. Eine Befestigungsschraube kann nach langjährigem Einfluss von Feuchtigkeit und Streusalz korrodieren. Im schlimmsten Fall könnte dadurch die Funktion der Lenkung beeinträchtigt werden. Betroffene Halter sollen informiert werden; der Austausch ist kostenlos.
Klosteranlagen gehören zu den vielschichtigsten Kulturorten der Schweiz. Hinter ihren Mauern verbinden sich sakrale Architektur, jahrhundertealte Überlieferungen, Kunstschätze und gelebte Spiritualität. Manche Gemeinschaften führen ihre klösterliche Tradition bis heute fort, andere Anlagen dienen inzwischen als Museen, Bildungsstätten oder Rückzugsorte. Wer sie besucht, begegnet deshalb weit mehr als historischen Fassaden. Zwischen dem barocken Klosterplatz von Einsiedeln, den karolingischen Mauern von Müstair und der abgeschiedenen Klosterinsel Rheinau liegen erhebliche architektonische und historische Unterschiede. Gerade diese Vielfalt macht eine Reise zu Schweizer Klosteranlagen reizvoll. Sorgfältige Vorbereitung hilft, öffentlich zugängliche Bereiche zu erkennen, Führungen sinnvoll einzuplanen und Orte der Stille respektvoll zu erleben.
(Kanton TI). Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien führen in der Woche 40 vom 28. September bis 4. Oktober 2026 an zahlreichen Orten mobile und semistationäre Geschwindigkeitskontrollen durch. Die Polizei erinnert daran, dass überhöhte Geschwindigkeit zu den Hauptursachen schwerer und teilweise tödlicher Verkehrsunfälle zählt.
Herr und Frau Schweizer reisen gerne – und erstaunlich häufig. Nach den neuesten vollständigen Daten des Bundesamts für Statistik unternahm die Schweizer Wohnbevölkerung 2024 durchschnittlich 2,9 Reisen mit mindestens einer Übernachtung pro Person. Dazu kamen durchschnittlich 8,8 Tagesreisen. Besonders deutlich zeigt sich dabei: Für längere Ferien zieht es die Schweizer mehrheitlich ins Ausland, während das eigene Land bei Kurz- und Tagesausflügen eine enorme Bedeutung behält. 89 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung ab sechs Jahren unternahmen 2024 mindestens eine Reise mit Übernachtung. Nur 35 Prozent dieser Reisen blieben innerhalb der Schweiz, entsprechend führten rund zwei Drittel ins Ausland. Bei Tagesreisen sieht das Bild genau umgekehrt aus: 90 Prozent fanden innerhalb der Schweiz statt. Das zeigt zwei unterschiedliche Reisevorlieben – für den kurzen Tapetenwechsel bleibt man gerne im eigenen Land, für längere Ferien zieht es deutlich häufiger über die Grenze. Auch finanziell ist die Reiselust bemerkenswert. Gemäss Bundesamt für Statistik gab die Schweizer Wohnbevölkerung 2024 insgesamt 18,9 Milliarden Franken für Auslandreisen aus. Das waren 7,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Allein auf Auslandreisen mit Übernachtungen entfielen 13,2 Milliarden Franken.
(Buochs NW). Ab Montag, 28. September 2026, gilt auf der Dorfstrasse im Abschnitt zwischen Restaurant Hirschen und Dorfplatz eine Einbahnregelung in Richtung Dorfplatz. Die Zufahrt ist über die Schürmatt- und Ennerbergstrasse sowie die Güterstrasse und Frongasse möglich.
(Basel BS). Ab Montag, 28. September 2026 erneuern Bau- und Verkehrsdepartement, BVB und IWB den Steinenring. Sie sanieren bis im Herbst 2027 Tramgleise, Fahrbahn sowie unterirdische Leitungen zwischen Burgunderstrasse und Viadukt.
(Bristen, Kanton Uri). Ab Montag, 28. September 2026, gilt auf der Bristenstrasse das Verkehrsregime B. Die Strasse ist jeweils von 08:05 bis 08:40 Uhr, von 10:10 bis 11:30 Uhr und von 13:45 bis 15:00 Uhr gesperrt. Die Zeiten sind auf den Fahrplan des ÖV-Kurses 407 abgestimmt.
(Degersheim SG). Mit dem Abschluss der baulichen Massnahmen und der Installation der Signalisation ist die Tempo-30-Zone im Hörenquartier nun offiziell umgesetzt. Damit findet ein mehrjähriges Verfahren seinen erfolgreichen Abschluss.
(Oberbipp BE). Die Autobahnüberführung Ränkholz bei Oberbipp muss im Rahmen des 6-Streifen-Ausbaus zwischen Luterbach und Härkingen an die künftige Autobahnbreite angepasst werden. Als Vorbereitung für die nächste Ausbauetappe zwischen Wangen a.A. und Oensingen wird sie im November 2026 demontiert und bis Herbst 2027 neu gebaut.
(Basel BS). Die Belagsarbeiten auf der Basler Osttangente (A2) werden dieses Wochenende fortgesetzt. Die Wetterbedingungen sind günstig. Abweichend von der bisherigen Planung beginnen die Arbeiten am Samstag bereits um 19.00 Uhr statt um 21.00 Uhr.
(Brunnen/Ingenbohl SZ). Die Kostenentwicklung bei der Neugestaltung des Bahnhofareals Brunnen macht eine Erhöhung der Ausgabenbewilligung erforderlich. Der Gemeinderat beantragt den Stimmberechtigten deshalb, die bestehende Ausgabenbewilligung von CHF 17'522'000 um CHF 5'931'000 auf neu CHF 23'453'000 zu erhöhen.
(Oberegg AI). Am Samstag, 26. September 2026 findet die alljährliche Viehschau in Oberegg statt. Während dem Viehauftrieb kommt es am Morgen ab 08.00 Uhr bis ca. 09.00 Uhr zu Verkehrsbehinderungen.
(Melchtal OW). Der Regierungsrat hat Fr. 710 000.– für die Instandsetzung der Blattibach-Brücke an der Melchtalerstrasse bewilligt. Die gut 60-jährige Brücke wird 2027 umfassend saniert und statisch ertüchtigt.
(Frick AG). Im Zusammenhang mit dem Leitungsbau für den Wärmeverbund der IWB kann es ab dem 24. September 2026 im Bereich des Römerwegs bis zum Oberen Rainweg zu Verkehrsbehinderungen kommen. Der Zugang zu den Liegenschaften wird über Ausweichrouten immer möglich sein.
(Auw AG). Am Donnerstag, 01. Oktober 2026, und Freitag, 02. Oktober 2026, werden auf der Kantonsstrasse K 124 in Auw und Rüstenschwil Belagsarbeiten ausgeführt. Während der Arbeiten wird der Verkehr je nach Abschnitt durch einen Verkehrsdienst oder eine Lichtsignalanlage geregelt.
(Gandria TI). Beim Zoll in Gandria haben unsere Teams und jene der Stadtpolizei Lugano einem Touristenpaar geholfen, das Rad ihres Wohnwagens wieder zu montieren. Das Rad war kurz vor dem Grenzübertritt verloren gegangen.
Neue Basistunnel, eine grenzüberschreitende Verbindung bei Genf und zusätzliche Gleise an stark belasteten Stellen: Die Schweiz hat ihr Bahnnetz in den vergangenen zehn Jahren gezielt erweitert. Der Ausbau zeigt sich allerdings nicht nur in zusätzlichen Streckenkilometern, sondern auch in kürzeren Reisezeiten und mehr Platz für Züge. Dieser Rückblick betrachtet die Entwicklung zwischen Ende 2015 und Ende 2025. Damit umfasst er zehn abgeschlossene Jahre und berücksichtigt tatsächlich in Betrieb genommene Anlagen. Bauvorhaben, die erst geplant sind oder noch ausgeführt werden, zählen nicht als fertige Erweiterungen. Für die Bilanz ist eine Unterscheidung entscheidend: Eine neue Bahnverbindung verlängert das Streckennetz. Zusätzliche Gleise entlang einer bestehenden Verbindung erhöhen dagegen vor allem deren Kapazität. Und ein neuer Tunnel, der einen alten ersetzt, bedeutet nicht automatisch, dass das Netz um seine gesamte Länge wächst.