Ausstellungen

Grossmünster Zürich: Romanik, Reformation und Stadtgeschichte

Die beiden Türme des Grossmünsters prägen die Silhouette der Zürcher Altstadt. Hinter dem vertrauten Wahrzeichen steht ein Bauwerk mit vielen historischen Schichten: romanische Pfeiler und Kapitelle, eine mittelalterliche Krypta, neugotische Turmabschlüsse, moderne Glasfenster und ein Innenraum, dessen Schlichtheit untrennbar mit der Reformation verbunden ist. 1519 trat Huldrych Zwingli seine Stelle als Leutpriester am Grossmünster an. Von seiner Kanzel aus entwickelte sich Zürich zu einem Zentrum der Reformation. Doch die Geschichte der Kirche begann Jahrhunderte früher und endete nicht mit Zwingli. Legenden um die Stadtheiligen Felix und Regula, das Chorherrenstift, die Prophezey und heutige Gottesdienste machen das Grossmünster zu einem Ort, an dem Stadt-, Bildungs-, Kunst- und Religionsgeschichte unmittelbar ineinandergreifen.

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Verkehrshaus Luzern: Mobilitätsgeschichte zum Anfassen für die ganze Familie

Lokomotiven, Automobile, Flugzeuge, Schiffe und Raumfahrttechnik: Das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern erzählt Mobilität als Teil der Schweizer Wirtschafts-, Sozial- und Alltagsgeschichte. Die Sammlung reicht von frühen Verkehrsmitteln bis zu Fragen der Energieversorgung und verknüpft Originalobjekte mit Modellen, Archiven, Simulationen und begehbaren Inszenierungen. Seit seiner Eröffnung am 1. Juli 1959 hat sich das Haus zu einem Museumscampus mit mehreren Ausstellungshallen, Planetarium, Filmtheater, Media World, Swiss Chocolate Adventure und Hans Erni Museum entwickelt. Mehr als eine Million Eintritte über alle Angebote hinweg in jedem der Jahre 2023 bis 2025 zeigen seine Reichweite. Diese Gesamtzahl ist allerdings nicht mit der Zahl der eigentlichen Museumsbesuche gleichzusetzen.

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Kloster St.Gallen: UNESCO-Welterbe und 1’400 Jahre europäische Kulturgeschichte entdecken

Mitten in der St.Galler Altstadt verbindet der Stiftsbezirk rund 1’400 Jahre europäische Kulturgeschichte. Aus der Einsiedelei des Wandermönchs Gallus entstand ein Benediktinerkloster, das im Frühmittelalter zu einem Zentrum für Bildung, Buchkunst und Musik aufstieg. Die heute sichtbaren Barockbauten und die in Bibliothek und Archiv bewahrten Originale bilden seit 1983 gemeinsam ein UNESCO-Welterbe. Die Stiftsbibliothek macht diese lange Überlieferung besonders anschaulich. Ihr Rokokosaal gehört zu den bedeutenden historischen Bibliotheksräumen Europas, während gut 2’100 Handschriften, frühe Drucke und der St.Galler Klosterplan von der Arbeit früher Schreiber und Gelehrter erzählen. Der Stiftsbezirk ist damit zugleich Baudenkmal, Museum, Forschungsort, kirchliches Zentrum und lebendiger Teil der Stadt.

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Sion entdecken: Burghügel, Altstadt, Weinberge und Genuss im Wallis

Sion vereint auf engem Raum mehrere Jahrtausende Geschichte. Über der Walliser Kantonshauptstadt stehen die befestigte Basilika von Valeria und die Ruinen von Tourbillon, während in der Altstadt mittelalterliche Gassen, Kirchen, Museen und Renaissancebauten an die Bedeutung des früheren Bischofssitzes erinnern. Auch ausserhalb der historischen Mauern bleibt die Landschaft Teil des Stadterlebnisses. Terrassierte Rebberge ziehen sich über die sonnigen Hänge, die Rhone prägt die Talebene, und der Bahnhof bindet Sion an die Westschweiz sowie über Brig und die Simplonachse an Norditalien an. So eignet sich die Stadt für einen Tagesausflug ebenso wie als Ausgangspunkt für eine längere Reise durch das Wallis.

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Kunstmuseum Bern: Meisterwerke, Geschichte und aktuelle Ausstellungen

Das Kunstmuseum Bern gehört zu den ältesten und bedeutendsten Kunstmuseen der Schweiz. Seine Sammlung reicht vom Mittelalter bis zur Gegenwart und umfasst wichtige Werke von Ferdinand Hodler, Paul Klee, Meret Oppenheim, Pablo Picasso, Vincent van Gogh und zahlreichen weiteren Kunstschaffenden. Neben bekannten Gemälden prägen besondere Sammlungsschwerpunkte und die Provenienzforschung das Profil des Hauses. Das Museum liegt wenige Gehminuten vom Bahnhof und der Berner Altstadt entfernt. Historische Säle, moderne Erweiterungen und wechselnde Ausstellungen machen es zu einem vielseitigen Ziel für Kunstinteressierte, Familien und Städtereisende. Für einen Besuch lohnt es sich, nicht nur die aktuellen Sonderausstellungen, sondern auch die Architektur und die Geschichte der Sammlung einzubeziehen.

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Landesmuseum Zürich: Schweizer Geschichte zwischen Schloss und Beton

Das Landesmuseum Zürich führt von archäologischen Funden über historische Wohnräume und kunsthandwerkliche Meisterwerke bis zu gesellschaftlichen Fragen der Gegenwart. Unmittelbar neben dem Hauptbahnhof verbindet das meistbesuchte kulturhistorische Museum der Schweiz eine umfangreiche Sammlung mit modernen Dauer- und Wechselausstellungen. Schon das Gebäude gehört zum Erlebnis: Der historistische Museumsbau von Gustav Gull aus dem Jahr 1898 erinnert an ein Schloss, während der 2016 eröffnete Erweiterungsbau von Christ & Gantenbein mit Sichtbeton, markanten Linien und grosszügigen Ausstellungshallen einen bewussten Gegenpol setzt. Familienangebote, Führungen, eine öffentlich zugängliche Bibliothek und der benachbarte Platzspitzpark machen das Museum zu einem vielseitigen Ausflugsziel.

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Wildtiere in der Schweiz: Wo Steinbock, Luchs, Wolf, Biber und Bartgeier leben

Steinböcke stehen auf schmalen Felsbändern, Rothirsche röhren im Herbst durch Bergtäler und Murmeltiere warnen ihre Artgenossen mit schrillen Rufen. In dichten Wäldern leben Luchse, an Flüssen gestaltet der Biber ganze Uferlandschaften neu und über den Alpen kreisen wieder Bartgeier. Auch Wolf, Fischotter und Goldschakal gehören inzwischen zur Schweizer Tierwelt. Einige Arten waren jahrzehntelang oder sogar über ein Jahrhundert verschwunden und sind zurückgekehrt, andere haben sich trotz zunehmender Siedlungs- und Verkehrsflächen behauptet. Die Schweiz bietet auf kleiner Fläche sehr unterschiedliche Lebensräume: Alpen und Jura, Wälder und Kulturlandschaften, Flüsse, Auen, Seen und Feuchtgebiete. Entsprechend vielfältig ist die Tierwelt. Wildtierbeobachtungen lassen sich mit Wanderungen und Ferien verbinden, verlangen aber Zurückhaltung. Gerade die eindrücklichsten Begegnungen entstehen oft auf Distanz: mit einem Fernglas am Waldrand, während einer Wanderung durch ein Schutzgebiet oder bei einem Bartgeier, der hoch über einem Bergtal seine Kreise zieht.

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Schloss Chillon: Mittelalter, Literatur und Militärgeschichte am Genfersee

Schloss Chillon erhebt sich auf einer natürlichen Felseninsel unmittelbar vor dem Ufer des Genfersees. Die mittelalterliche Wasserburg liegt bei Veytaux zwischen Montreux und Villeneuve im Kanton Waadt. Ihre Türme, Höfe, gotischen Gewölbe und Säle erzählen von den Savoyern, der Berner Herrschaft und der Entstehung des modernen Kantons Waadt. Berühmt wurde Chillon auch durch François Bonivard, der im 16. Jahrhundert mehrere Jahre im Schloss gefangen war. Lord Byron verwandelte seine Geschichte 1816 in das Gedicht «Der Gefangene von Chillon». Gegenüber der Burg befindet sich zudem eine ehemalige Schweizer Militärfestung aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

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Historisches Baar entdecken: Denkmaltage bieten Führungen, Archäologie und Einblicke

Am 12. und 13. September finden die Europäischen Tage des Denkmals statt. Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug setzt den diesjährigen kantonalen Schwerpunkt in Baar. Zahlreiche Führungen, Rundgänge und Einblicke hinter sonst verschlossene Türen laden dazu ein, historische Orte neu zu entdecken. An den schweizweit stattfindenden Tagen des Denkmals öffnen zahlreiche historische Orte ihre Türen und laden dazu ein, ihre Geschichte, ihre Bedeutung und die Herausforderungen ihres Erhalts kennenzulernen. „Baudenkmäler verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Sie schaffen Identität und tragen wesentlich zur Qualität unserer gebauten Umwelt bei“, sagt Karin Artho, Leiterin des Amts für Denkmalpflege und Archäologie.

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Fest an der Pyramide Garzau 2026 verbindet Musik, Kunst und historische Gartenkultur

Es ist wieder soweit! Seit der Einweihung des beeindruckenden Baudenkmals im August 2010 gibt es jeweils am letzten Wochenende im August das Fest an der Pyramide mit einem Konzert der Reihe „Feldstein und Musik“. Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher eine inspirierende Mischung aus Konzert, Vortrag, Ausstellung und kulinarischen Angeboten:

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Brandenburg: Ausstellung „Vielfalt des Lebens“ von Angela Bolocan startet in Buckow

In der Galerie „Zum Alten Warmbad“ in Buckow steht ein Wechsel des Ausstellungsprogramms an: Ab Samstag, dem 27. Juni 2026, präsentiert die Künstlerin Angela Bolocan ihre Werke unter dem Titel „Vielfalt des Lebens“. Die Ausstellung wird am Samstag, 27. Juni, um 17 Uhr im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Die einführenden Worte spricht Riamara Sommerschuh, musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Adel Heidemann am Klavier.

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Biber, Pfahlbauten und Kulturerbe: Ausstellung beleuchtet den Inkwilersee

Am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 18 Uhr, eröffnet die Kantonsarchäologie im Beisein von Regierungsrätin Sandra Kolly im Pächterhaus Museum Blumenstein in Solothurn die Sonderausstellung «UNESCO-Pfahlbauten und der Biber im Inkwilersee». In seinen Sonderausstellungen greift das Pächterhaus aktuelle Themen der Solothurner Archäologie auf: Die neueste Ausgabe blickt zurück auf das Schutzprojekt der prähistorischen Pfahlbaufundstelle mitten im Inkwilersee. Seit einigen Jahren war die Fundstelle an der Grenze der Kantone Solothurn und Bern durch den Biber gefährdet: Für ihre Gänge vom Wasser auf die Insel gruben sich die Tiere durch prähistorische Fundschichten und Hölzer. Archäologische Zeugnisse der Pfahlbausiedlung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» gehört, gingen damit unwiederbringlich verloren.

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Architektur & Design: Monumentale Skulpturen im Hôtel de Sully zur Paris Design Week 2026

Joseph Walsh Studio übernimmt im September 2026 das Hôtel de Sully in Paris mit einer grossangelegten Installation im Rahmen der Paris Design Week und Art Basel Paris. Unter dem Titel „Arcanum Formae, Hôtel de Sully par Joseph Walsh“ entfaltet sich die Ausstellung vom 10. September bis 25. Oktober im historischen Hôtel de Sully an der Place des Vosges. Die Präsentation markiert einen bedeutenden Moment in Walshs europäischer Praxis und erstreckt sich vom Inneren der Orangerie bis in die Gartenanlagen des 17. Jahrhunderts.

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Kostenloses Oldtimer-Festival lockt Familien und Fans historischer Fahrzeuge nach Sarnen

O-iO (Oldtimer in Obwalden) verwandelt den Hauptort Sarnen am kommenden Wochenende wieder in ein lebendiges Stück Verkehrsgeschichte – bereits zum 27. Mal. Das Publikum erwartet ein kostenloses Volksfest für die ganze Familie, besonders mit Kindern. Mit über 500 historischen Fahrzeugen aller Epochen verwandelt sich Obwalden in das grösste mobile Freilichtmuseum der Zentralschweiz. Die Palette reicht von mehr als 80 edlen Vorkriegs-Klassikern über legendäre Post- und Feuerwehrfahrzeuge bis hin zu den beliebten „Brot-und-Butterautos“.

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Mobil im Urlaub: Gäste-Card gilt 2026 in ganz Vorarlberg und für Bergbahnen

Wie gut öffentliche Mobilität auch in ländlichen Regionen funktioniert, zeigt der Bregenzerwald: Busse verkehren regelmässig im Takt und verbinden die Orte zuverlässig miteinander. Mit der Gäste-Card Bregenzerwald & Grosses Walsertal nutzen Urlauber dieses Angebot kostenfrei – seit diesem Jahr sogar über die Region hinaus in ganz Vorarlberg. Zusätzlich gilt die Karte für Fahrten mit den Bergbahnen sowie für den Eintritt in die Freibäder. Ob für einen Ausstellungsbesuch im Nachbardorf, eine Wanderung in abgelegene Täler oder einen Abstecher nach Bregenz: Das Auto kann getrost stehen bleiben. Die Verbindungen sind meist gut getaktet, die Wege kurz. Statt sich auf Verkehr und Parkplatzsuche zu konzentrieren, geniessen Gäste die Landschaft – entspannt von Anfang bis Ende.

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Klang, Kunst, Kultur: Hamburgs grosses Jubiläumsjahr der Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie Hamburg steuert auf ihren zehnten Geburtstag im Januar 2027 zu. Die Jubiläumssaison findet ihren Auftakt bereits im September 2026 mit einem hochkarätigen Programm sowie internationalen Top-Stars und -Orchestern. Das spektakuläre Konzerthaus hat sich als internationales Wahrzeichen fest etabliert. Es prägt das Bild Hamburgs als bedeutender Musik- und Kulturstandort weltweit. 2026 wartet Hamburg mit einer Fülle an international relevanten Kulturhighlights auf:Die Triennale der Photographie, die neue Tanztriennale, die Ballett-Tagen, das Elbjazz und das Reeperbahn Festival, die nicht nur programmatisch neuaufgestellte Hamburgische Staatsoper und die Eröffnung des UBS Digital Art Museums lösen im Norden eine kulturelle „Elbphoria“ aus.

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Marseille zeigt Vescovis textile Kunst zwischen Licht, Zeit und mediterraner Geschichte

Nach Laure Prouvost im Jahr 2025 bekräftigen die Museen von Marseille ihr Engagement für die zeitgenössische künstlerische Produktion, indem sie erneut eine Künstlerin bzw. einen Künstler einladen, das Centre de la Vieille Charité zu bespielen und ein neues Werk im Dialog mit diesem historischen und eindrucksvollen Ort zu schaffen. Im Jahr 2026 laden sie – zur Unterstützung der Kunstszene von Marseille und des Mittelmeerraums – den in Marseille lebenden und arbeitenden Künstler Adrien Vescovi ein, nicht nur die Kapelle, sondern auch die Arkadengalerien des ehemaligen Hospizes auf verschiedenen Ebenen zu bespielen. Das Projekt ist bewusst als Arbeits- und Ausstellungsprozess über einen längeren Zeitraum angelegt.

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Dordogne-Périgord in Frankreich neu entdeckt: Zwischen Gärten, Höhlen und Geschichte

21 bedeutende Sehenswürdigkeiten im Périgord bündeln ihre Kräfte, um Besucherinnen und Besuchern neue, noch intensivere Erlebnisse anzubieten. Exklusive Führungen, Begegnungen mit den Eigentümern oder Mitmach-Workshops: eine ganz neue Art, das Kulturerbe des Périgord zu entdecken.

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