Helsinki – weisse Perle an der Ostsee

08.11.2013 |  Von  |  Europa  | 
Helsinki – weisse Perle an der Ostsee
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Umgeben von Schären, Naturbuchten und Nadelwäldern lädt Helsinki zu einem Städteurlaub der ganz besonderen Art ein. Die finnische Hauptstadt spiegelt viel von der Seele der Finnen und ihrer Heimat wider: Sie ist eine lichtdurchflutete Sommermetropole voller Klänge und Gerüche, im Winter jedoch kalt, dunkel und verschneit wie die endlosen Weiten des finnischen Nordens.

Das moderne, international orientierte Finnland können Besucher in Helsinki ebenso erleben wie das wortkarge und bisweilen misstrauische Verhalten, hinter dem viele Finnen ein ausgesprochen sensibles Wesen verbergen.

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Die Insel Rhodos, Teil 6: Petaloudes – zu Besuch im Tal der Schmetterlinge

06.11.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Die Insel Rhodos, Teil 6: Petaloudes – zu Besuch im Tal der Schmetterlinge
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Wenn man nicht gerade im Hochsommer, etwa von Mitte Juni bis September, auf Rhodos Urlaub macht, wird man kaum glauben, dass das Schmetterlingstal nicht nur dem Namen nach etwas mit Schmetterlingen zu tun hat. Schliesslich ist der einzige Falter, den man zu sehen bekommt, die eigene Faltkarte unter dem Arm. Berühmt wurde das Schmetterlingstal dank dem israelischen Satiriker Ephraim Kishon, der sich in einem seiner Bücher aufrichtig wunderte, wo denn die versprochenen Schmetterlinge stecken. Doch wenn man das Glück hat, zu der richtigen Jahreszeit das Schmetterlingstal zu besuchen, wird man zum Zeugen eines aussergewöhnlichen Naturspektakels.

Petaloudes oder das Tal der Schmetterlinge befindet sich im Inselinneren und kann von Rhodos-Stadt her sowohl auf der Westküstenstrasse über Kalithies und Psinthos als auch auf der Ostküstenstrasse über die Abzweigung hinter Paradisi erreicht werden. Das Tal hat drei Eingänge. Merkwürdigerweise zahlt man Eintritt nur am mittleren. Wer sich wirklich für die  Schmetterlinge und nicht nur fürs Wandern interessiert, sollte schon im Juli oder August kommen. Aber auch in der Hochsaison ist die für den Besuch gewählte Uhrzeit nicht unwichtig – denn „tiefe Stille herrscht im Wasser“ gegen Mittag.

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Die Insel Rhodos, Teil 5: Die Suche nach sich selbst auf dem Berg Filerimos

04.11.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Die Insel Rhodos, Teil 5: Die Suche nach sich selbst auf dem Berg Filerimos
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Was uns auf Rhodos am meisten gefällt, und den Aufenthalt sehr angenehm macht,  ist die Möglichkeit, Sightseeing und Erholung immer ganz entspannt zu kombinieren. Egal wie man die Karten mischt, man bekommt immer: antike Ruine – Strand – Café, oder Denkmal – Gaststätte – zum Sitzen einladende Bank, oder Kirche – Park – teppichweiche grüne Wiese…oder… oder… Auf jeden Fall sind die Ausflüge nie anstrengend: Nach einer mundgerechten Portion Sightseeing müssen wir uns nur umschauen und voilà – in Sichtweite finden wir sehr schnell mindestens drei Möglichkeiten, die Müdigkeit vermöge eines eiskalten fruchtigen Frappés hinunterzuspülen.  

Der Ausflug zum Berg Filerimos erfüllte voll und ganz unsere Erwartungen, einen entspannten und doch mit Eindrücken erfüllten Tag zu verbringen. Wir fahren zum Berg auf der Westküstenstrasse. Unser Weg führt uns erst durch die Stadt Triadna. 1967 bestand der Ort aus 30 Sommervillen entlang der Küstenstrasse, daher kommt auch der Name Triadna. Heutzutage ist es der Verwaltungssitz des Gemeindebezirks Ialysos und die zweitgrösste Stadt auf der Insel.

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Neapel – Italiens alte Seefahrerstadt am Vesuv

04.11.2013 |  Von  |  Europa, Italien  | 
Neapel – Italiens alte Seefahrerstadt am Vesuv
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Für die einen ist sie die schönste Stadt Italiens, für die anderen ein Stück Afrika in Europa: Neapel polarisiert Besucher und Bewohner wie kaum eine italienische Metropole. Die alte Hafenstadt am Fusse des Vesuvs ist aussergewöhnlich reich an kulturellen, geschichtlichen und geografischen Schätzen, zugleich aber auch berüchtigt für ihre Camorra und ihre Müllnotstände.

Weltbekannte Lieder wie „‚O sole mio“ stammen ebenso aus Neapel wie die Pizza Margherita.

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Die Insel Rhodos, Teil 4: Lindos und seine Akropolis, Esel und Schmuckläden

02.11.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Die Insel Rhodos, Teil 4: Lindos und seine Akropolis, Esel und Schmuckläden
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Obwohl der Tourismus auf Rhodos sich hauptsächlich im Norden der Insel konzentriert, oder vielleicht gerade deswegen, lohnt sich eine Explorationsreise weiter nach Süden immer. Also, belegte Brötchen und viel Wasser (es herrschen schon Sahara-Temperaturen) eingepackt und los geht es nach Lindos.

Die Fahrt an sich ist schon spektakulär: Das satte Grün der Pflanzen, das sandige Braun der Felsen und das tiefe Blau des Wassers sind atemberaubend. Deswegen, als wir in unserem Reiseziel – der Stadt Lindos – ankommen, haben wir den Eindruck, jetzt auch noch die Kirsche auf der Torte erwischt zu haben.

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Die Insel Rhodos, Teil 3: Was Menschen und Land übereinander erzählen

01.11.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Die Insel Rhodos, Teil 3: Was Menschen und Land übereinander erzählen
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Nach ein paar Tagen auf Rhodos kennen wir schon jede Menge Menschen. Und wenn man dem Spruch „jeder Ort ist so gut, wie die Menschen, die man dort kennt“ Glauben schenkt,  dann sollte Rhodos eine zum Wohnen sehr angenehme kleine Insel sein.  Fast fängt man mit dem Gedanken an zu spielen, hierher umzuziehen.

Die offizielle Sprache auf der Insel ist natürlich Griechisch, jedoch fast jeder hier spricht auch gutes bis exzellentes Englisch. Kein Wunder, wenn man die Tatsache in Betracht zieht, dass Rhodos in erster Linie ein stark besuchter internationaler Urlaubsort ist. Ausserdem sorgen die zahlreichen auf der Insel ansässigen Nordeuropäer für die aktive Sprachnachhilfe. Am besten sprechen natürlich diejenigen Griechen Englisch, die einen blonden Engel aus dem Norden geheiratet haben – unter anderem die wirkungsvollste Methode, sich eine Fremdsprache schnell und effektiv anzueignen.

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Die Insel Rhodos, Teil 2: Rhodos-Stadt – zwischen Europa und Asien, zwischen Antike und Moderne

29.10.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Die Insel Rhodos, Teil 2: Rhodos-Stadt – zwischen Europa und Asien, zwischen Antike und Moderne
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Ob die Alten es sich so besser merken konnten, oder einfach meinten, dass doppelt gemoppelt besser hält – wie es auch gewesen sein mag, sie  nannten die Hauptstadt der Insel Rhodos auch Rhodos. Also, es gibt eine Rhodos-Insel und eine Rhodos-Stadt. Und wer auf Rhodos seinen Urlaub verbringt, wird zweifelsohne in Rhodos viele bunte Eindrücke sammeln können.

Rhodos-Stadt befindet sich an der Nordspitze der Insel. Im Norden konzentriert sich hauptsächlich das betriebsame touristische Leben, und Rhodos-Stadt ist das Epizentrum dieses  andauernden Remmidemmis.

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Die Insel Rhodos, Teil 1: Die Ankunft im Land der Legenden

28.10.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Die Insel Rhodos, Teil 1: Die Ankunft im Land der Legenden
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Das kleine weisse Flugzeug geht auf die kleine grüne Insel nieder. Es landet problemlos. Wir würden es nicht zugeben, aber fühlen uns insgeheim erleichtert. Denn aus der Luft sieht die Insel wie ein pummeliges Krokodilchen aus, das gerade auf die Wasseroberfläche gestiegen ist, um in aller Ruhe Sonne zu tanken. Ob es sich nicht erschrickt und untertaucht, wenn wir mit unserem dicken Flugzeugbauch auf seinen Rücken plumpsen? Nichts dergleichen. Das Krokodilchen bleibt unberührt liegen, als ob unser Flugzeug nicht mehr als eine dicke weisse Fliege wäre.

Wir steigen aus. Nach der sterilen Kühle im Flugzeugsinneren hüllt uns heisse und feuchte Luft ein. Von der Sonne fast geblendet und nach fünf Minuten schon in Schweiss gebadet, schauen wir uns neugierig um. Also, hier bist du – die mythische Insel Rhodos! Schöner als auf den Ansichtskarten, unglaublicher als irgendein Reiseführer dich jemals beschreiben könnte. Das Wasser um die Insel herum ist strahlend blau und die Insel selbst strahlend grün, so dass man, wenn die goldene Manschette des Strandes nicht da wäre, Schwierigkeiten bekommen würde, den Übergang zwischen den Farben zu erkennen.

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Sagrada Familia, Teil 2: Geometrie, Musik und Glaubensbekenntnis in einem

25.10.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Sagrada Familia, Teil 2: Geometrie, Musik und Glaubensbekenntnis in einem
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Der Vater und Hauptautor der Sagrada Familia Antoni Gaudí war nicht nur ein genialer Architekt, sondern auch ein tiefgläubiger Katholik. In seinem Werk wollte er sowohl seiner innovativen Vision der Architektur als auch seinen Glaubensüberzeugungen Ausdruck verleihen. Er widmete dieser enorm komplexen Aufgabe den grössten Teil seines Lebens, obwohl er wusste, dass er sein Werk nie mit eigenen Augen vollendet sehen würde.

In der Sagrada Familia entwickelt und vervollkommnete Gaudí vor allem seinen einzigartigen Architekturstil – er suchte unermüdlich nach einer naturalistischen, organischen und naturverbundenen Ausdrucksweise. Gaudí verwandelte die Sagrada Familia in ein Labor, in dem er nach mathematischen und geometrischen Lösungen für seine Ideen suchte.
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Sagrada Familia, Teil 1: Die sehenswerteste Baustelle der Welt

23.10.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Sagrada Familia, Teil 1: Die sehenswerteste Baustelle der Welt
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Ich stehe Schlange, um das zu besichtigen, was streng genommen eine Baustelle ist: Temple Expiatori de la Sagrada Família oder auf Deutsch – Sühnekirche der Heiligen Familie. Es ist November, die feuchte Kälte von Barcelona dringt bis in die Knochen und es gibt keine Jacke oder Schuhe, die davon schützen könnten. Die vor dem Ticketschalter anstehenden Menschen aller möglichen Nationalitäten und Hautfarben zittern allesamt, doch kein Zeichen von Unbehagen ist an ihren Gesichtern zu lesen, nur die Vorfreude. Mir geht es genau so, denn gleich beim ersten Anblick verstehe ich, warum die römisch-katholische Basilika das meistbesuchte Denkmal Spaniens ist.

2011 besuchten die Sagrada Familia in Barcelona 3,2 Millionen Menschen, was selbst den Prado in Madrid und die Alhambra in Granada an die zweite und dritte Stelle rücken lässt. 2005 wurde der Sagrada Familia der UNESCO-Titel „Weltkulturerbe“ verliehen. Die Basilika stand auf der Kandidatenliste des weltweiten Wahlverfahrens, in dem „Sieben neue Weltwunder“ der modernen Welt bestimmt wurden.  Sie ist einer der „Zwölf Schätze Spaniens“ und eines der „Sieben Wunder Kataloniens“.

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