Akko – Israels arabische Wurzeln entdecken

16.01.2014 |  Von  |  Alle Länder, Naher Osten  | 
Akko – Israels arabische Wurzeln entdecken
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In kaum 30 km Entfernung zum kosmopoliten Haifa zählt Akko zu den orientalischsten Städten Israels. Der historische Kern der alten Hafenstadt ist geprägt von einer traditionsreichen arabischen Kultur, deren Ursprünge bis in die Bronzezeit zurückreichen.

Schon im 3. Jahrtausend v. Chr. war Akko eine bedeutende Hafenstadt, die sich lange vor unserer Zeitrechnung zu einem wirtschaftlichen und militärischen Zentrum der Region entwickelte. Ägypter, Perser und Phönizier hinterliessen ebenso ihre Spuren an der östlichen Mittelmeerküste wie die Ptolemäer, denen Akko ihren antiken Namen Ptolenmais verdankt.

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Izmir, das pulsierende, weltoffene Herz der Ägäis

25.12.2013 |  Von  |  Alle Länder, Asien, Naher Osten  | 
Izmir, das pulsierende, weltoffene Herz der Ägäis
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Die älteste nachvollziehbare Geschichte Izmirs, des alten Smyrnas, beginnt wohl lange Zeit, bevor der antike Dichter Homer hier wirkte – im dritten vorchristlichen Jahrtausend, einige Kilometer nordöstlich vom heutigen Zentrum im Stadtteil Bayrakli. Dort können hinter dem Smyrna Maydani (Platz) bis in die Gegenwart die frühesten, leider nicht sehr gut erhaltenen Überreste der antiken Stadt besichtigt werden.

Die wechselvolle Geschichte der Metropole sowie der antiken Regionen Äolien nördlich und Ionien südlich der Stadt wird kaum besser beschrieben als durch das Wort des vorsokratischen Philosophen Heraklit von Ephesos (etwa 520 bis 460 v. Chr.): „Wer in dieselben Flüsse hinabsteigt, dem strömt stets anderes Wasser zu.“

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Dubai – beeindruckende Reise ins Land der Extreme

01.11.2013 |  Von  |  Naher Osten  |  2 Kommentare
Dubai – beeindruckende Reise ins Land der Extreme
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Dubai gehört mit knapp 4’000 Quadratkilometern Fläche und etwas mehr als zwei Millionen Einwohnern zu den kleinsten Ländern der Erde. Die gleichnamige Hauptstadt ist allerdings eine Metropole der Superlative – und die Verantwortlichen arbeiten weiterhin hart daran, diesen Ruf aufrecht zu erhalten.

Salopp gesagt: In Dubai-Stadt wird nicht gekleckert, es wird geklotzt. Den Reichtum verdanken Stadt und Land, wie viele Staaten des Nahen Ostens, den seit den 1940er Jahren kräftig sprudelnden Ölquellen. In Dubai hat man allerdings schon vor Jahren in weiser Voraussicht erkannt, dass irgendwann in näherer Zukunft unweigerlich Schluss ist mit den natürlichen Ressourcen.

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Die Wüste Sinai – auf den Spuren der Beduinen

22.10.2013 |  Von  |  Naher Osten  | 
Die Wüste Sinai – auf den Spuren der Beduinen
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Die Wüste Sinai ist, historisch und geografisch betrachtet, ein seltsamer Fleck. Sie verbindet Afrika und Asien, aber sie ist auch eine Art Pufferzone zwischen Ägypten und Israel. Zwischen 1967 und 1982 hatten die Israelis den Sinai besetzt, inzwischen gehört er wieder zu Ägypten. Es ist eine echte Wüste, wie ich sie mir immer vorgestellt hatte – einerseits. Andererseits grenzt der Sinai direkt ans Rote Meer, ein endloses Gewässer und ist für seine wunderbaren Strände und Tauchparadiese bekannt.

Ein Landstrich voller Gegensätze also. Was den Sinai aber für mich am faszinierendsten macht, und der Grund für meine erste Reise dorthin war, sind seine eigentlichen Bewohner, die Beduinen. 1992 war ich das erste mal und seitdem oft dort. Es hat sich sehr viel verändert. Die Beziehung von Israel und Palästina hat sich gewandelt – nicht immer zum Besseren. Ägypten selbst ist ein Land der Unruhe geworden. Und auch der Tourismus hat ein völlig anderes Gesicht bekommen.

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