Istanbul – dem christlichen Byzanz auf der Spur

26.07.2014 |  Von  |  Alle Länder, Naher Osten  | 
Die Silhouette der Millionenmetropole Istanbul wird heute neben vielen modernen Hochhausbauten von schlanken Minaretten und Moscheen geprägt. Wer die Stadt betrachtet, kommt beim ersten Blick nicht auf die Idee, dass sich hier einst ein Zentrum der Christenheit befand. Zu sehr haben die osmanische Eroberung und die Jahrhunderte danach das Gesicht der Stadt verändert. Und doch hatte das Christentum hier über lange Zeit Bestand. Den christlichen Spuren zu folgen ist eine der vielen Möglichkeiten, die zahlreichen Facetten Istanbuls zu entdecken.

Sitz des Ökumenischen Patriarchen

Ganz verschwunden ist die christliche Religion auch heute nicht. Istanbul ist nach wie vor Sitz des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, des höchsten Würdenträgers der orthodoxen Christenheit. Er residiert im Phanar im Stadtteil Fatih auf der europäischen Seite Istanbuls. Die kleine Georgskathedrale ist seine Hauptkirche. Die Christen Istanbuls verlieren sich heute in der viele Millionen zählenden Einwohnerschaft der Bosporus-Metropole. Das war nicht immer so. Noch um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert bestand die Bevölkerungsmehrheit des damaligen Konstantinopel aus Nicht-Muslimen, vor allem Christen. Spätere Stadterweiterungen, Zuwanderungen aus dem Inneren der Türkei und politische Umwälzungen sorgten für einen starken Schrumpfungsprozess.

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Armenien – uraltes christliches Land

03.07.2014 |  Von  |  Alle Länder, Naher Osten  | 
Es gibt Länder, die lange unserem Blick entzogen waren und erst in den letzten Jahren eine grössere touristische Aufmerksamkeit finden. Dazu gehört auch Armenien. Die ehemalige Sowjetrepublik hat seit ihrer Unabhängigkeit 1991 eine komplizierte Entwicklung durchgemacht. Der Konflikt mit dem Nachbarn Aserbaidschan um das Gebiet Berg-Karabach ist nicht zu Ende, es ist aber ruhiger darum geworden. Heute präsentiert sich das Land in einer stabilen Verfassung, es geht allmählich aufwärts. Als Reiseland ist Armenien vor allem etwas für Kultur- und Naturinteressierte. Für beide hat das Land viel zu bieten.

Armenien ist ein Binnenland und ein Bergland. Über 90 % der Landesfläche liegen mindestens auf 1000 Metern Höhe. Die Ausläufer des Kleinen Kaukasus und das armenische Hochland bestimmen die Landschaftsformen. Etliche Gipfel erreichen eine Höhe von über 3000 Metern, der höchste Berg auf armenischem Territorium ist der 4090 Meter hohe Aragaz, ein ehemaliger Vulkan. Kein Berg ist aber so mit dem armenischen Nationalempfinden verbunden wie der nahe gelegene Ararat.

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Unbekannte Türkei – die Schwarzmeerküste

19.06.2014 |  Von  |  Alle Länder, Naher Osten  | 
Bei Ferien in der Türkei denken viele vor allem an die Strände entlang der Mittelmeerküste. Die türkische Riviera mit bekannten Zielen wie Bodrum, Antalya oder Alanya prägt das Bild. Bei Kulturinteressierten steht Istanbul hoch im Kurs. Ein weniger bekannter Teil der Türkei ist dagegen die Schwarzmeerküste. Sie ist touristisch längst nicht so erschlossen wie die Küstengebiete im Süden oder entlang der Ägäis.

Feriengäste müssen am Schwarzen Meer manchmal auf die Annehmlichkeiten einer ausgebauten touristischen Infrastruktur verzichten. Stattdessen erleben sie einen noch ursprünglichen Teil der Türkei mit wunderschönen Landschaften und ohne die Negativerscheinungen des Massentourismus. Badestrände gibt es nicht überall entlang der Küste, am Schwarzen Meer konzentrieren sie sich an einigen Abschnitten und Buchten. Dafür finden Touristen hier schöne Gebirge; dieser Teil des Landes gilt als besonders grün und fruchtbar.

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Alanya – die türkische Riviera von ihrer schönsten Seite entdecken

07.06.2014 |  Von  |  Alle Länder, Naher Osten  | 
Mit kilometerlangen Sandstränden, luxuriösen Hotelanlagen und einem abwechslungsreichen Nachtleben zählt Alanya zu den populärsten Reisezielen an der türkischen Riviera. Und ebenso wie in vielen anderen Badeorten beschränken sich auch in Alanya die meisten Besucher darauf, am Strand zu entspannen, die türkische Küche zu geniessen und auf Souvenir-Jagd zu gehen.

Alanyas sonnengebadete Strände sind tatsächlich das unbestrittene Highlight jeder Ferienreise, aber auch in kultureller Hinsicht hat die Stadt einiges zu bieten. Alanyas Geschichte reicht mehrere Tausend Jahre zurück, und viele historische Bauwerke und Festungsanlagen sind bis heute erhalten.

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Side – die Perle an der Türkischen Riviera

05.06.2014 |  Von  |  Alle Länder, Naher Osten  | 
Wenn Sie traumhafte Badeferien mit Kultur- und Naturerlebnissen verbinden möchten, sind Sie in Side am östlichen Mittelmeer genau richtig. Der türkische Ort liegt an der Küste einer Halbinsel, mit Blick auf malerische Buchten und das Taurusgebirge.

Die Touristenhochburg Antalya ist etwa 70 Kilometer von Side entfernt, von dort verkehren regelmässig Busse ab dem Flughafen. Sie können aber auch in Antalya einen Leihwagen mieten und damit bis nach Side fahren, um so die weitere Umgebung zu erkunden. Wenn Sie den eigenen Wagen mitnehmen möchten, müssen Sie für die Reise von Deutschland nach Side fünf Tage einplanen.

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Jerusalem, Teil 2 – Faszinierende Archäologie und erschütternde Geschichte

17.04.2014 |  Von  |  Naher Osten  | 

Kaum eine Stadt dieser Welt kann kultur- und geschichtsinteressierten Touristen so viel bieten wie die etwas mehr als 800 000 Einwohner beherbergende Hauptstadt Israels.

Zahlreiche Museen, Gedenkstätten und archäologische Fundstellen machen eine Reise nach Jerusalem zu einem bewegenden und unvergesslichen Erlebnis, das nicht selten für weitere Besuche begeistert.

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Petra – auf den Spuren der Nabatäer in Jordaniens legendärer Felsenstadt

11.04.2014 |  Von  |  Alle Länder, Naher Osten
Die alte Felsenstadt Petra ist nicht nur die mit Abstand bedeutendste Sehenswürdigkeit Jordaniens, sondern zugleich eine der spektakulärsten Ruinenstädte des gesamten Nahen Ostens. Die einstige Hauptstadt der Nabatäer thront hoch über einem Tal im Südwesten Jordaniens und bietet dem Besucher einen wahrhaft atemberaubenden Anblick.

Vor mehreren Tausend Jahren diente die antike Stadt Karawanen als Handelsplatz, Unterkunft und Versorgungsstation. An einer Wegekreuzung zwischen dem Mittelmeer, Syrien, Ägypten und der arabischen Halbinsel gelegen, kehrten in Petra regelmässig Reisende ganz unterschiedlicher Nationen ein, die Gewürze und Seide, Weihrauch, Perlen und Elfenbein transportierten.

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Jerusalem, Teil 1 – Auf den Spuren der Bibel

18.03.2014 |  Von  |  Naher Osten  | 

Die international umstrittene Hauptstadt Israels blickt auf eine ungefähr 7000-jährige Geschichte zurück und begeistert heute unzählig Touristen aus aller Welt und aller Religionen und Konfessionen. Besonders für Christen ist eine Reise hochinteressant, können sie doch hier die Orte, die in der Bibel eine zentrale Rolle spielen, mit eigenen Augen sehen und sich dadurch die Geschichten, die sich hier abgespielt haben, ein Stück weit besser vorstellen.

In der atemberaubenden Altstadt Jerusalems befindet sich die berühmte Westmauer, besser bekannt als Klagemauer. Diese war zu früheren Zeiten 457 Meter lang und diente dazu, gemeinsam mit drei anderen Mauern den riesigen Platz abzustützen, auf dem eines der eindrucksvollsten Gebäude der Geschichte, der Tempel, den Herodes der Grosse bauen liess, stand.

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Kusadasi – Perle der Ägäis

14.02.2014 |  Von  |  Alle Länder, Naher Osten  | 
Mit dem boomenden Tourismus in der Türkei sind die klassischen Urlaubsziele wie Bodrum oder Antalya mittlerweile stark überlaufen – doch nicht weit entfernt, ebenfalls an der westlichen Ägäis-Küste, liegt das beschauliche Örtchen Kusadasi – und bietet Urlaubsspaß für die ganze Familie und jeden Anspruch!

Kusadasi bedeutet wörtlich übersetzt „Vogelinsel“ – und bezieht sich auf die kleine Insel „Güvercin Adasi“ (Taubeninsel), die über einen Damm mit dem Festland verbunden ist. Allerdings hat der Namen auch noch weitere Bedeutung: in der üppigen Natur, die man rund um Kusadasi findet, leben zahlreiche seltene und außergewöhnliche Vögel, die als inoffizielle Maskottchen von Kusadasi gelten.

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Akko – Israels arabische Wurzeln entdecken

16.01.2014 |  Von  |  Alle Länder, Naher Osten  | 
In kaum 30 km Entfernung zum kosmopoliten Haifa zählt Akko zu den orientalischsten Städten Israels. Der historische Kern der alten Hafenstadt ist geprägt von einer traditionsreichen arabischen Kultur, deren Ursprünge bis in die Bronzezeit zurückreichen.

Schon im 3. Jahrtausend v. Chr. war Akko eine bedeutende Hafenstadt, die sich lange vor unserer Zeitrechnung zu einem wirtschaftlichen und militärischen Zentrum der Region entwickelte. Ägypter, Perser und Phönizier hinterliessen ebenso ihre Spuren an der östlichen Mittelmeerküste wie die Ptolemäer, denen Akko ihren antiken Namen Ptolenmais verdankt.

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