Asien

Reise von Peking nach Shanghai, Teil 7: Shanghai – eine Stadt mit vielen Gesichtern

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Shanghai ist eine der Städte, in denen die Kontraste zwischen Modernität und Tradition wahrscheinlich am sichtbarsten sind. Vieles hier erinnert an die Vorreiterrolle, die Shanghai in der chinesischen Geschichte immer gespielt hat, und in vielen Stadtteilen denkt man, man befinde sich auf einer Reise in die Zukunft. Shanghai hat eine wichtige strategische Lage an der südöstlichen Küste Chinas und wird von mehreren Flüssen und Kanälen durchflossen. Es handelt sich um eine Stadt und eine Provinz zugleich, denn Shanghai ist unmittelbar der Zentralregierung unterstellt. Wenn man sich die Bevölkerungszahl anschaut, erscheint dieser provinzähnliche Status nur logisch: Das gesamte Verwaltungsgebiet erstreckt sich auf 120 Kilometer von Norden nach Süden und 100 Kilometer von Westen nach Osten, und auf dieser Fläche leben nach jüngsten Zählungen etwa 25 Millionen Menschen.

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Reise von Peking nach Shanghai, Teil 6: Guilin – Liebling der Maler und Dichter

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Bevor man das nie schlafende Shanghai erreicht, besuchen wir einen anderen Ort der Inspiration der Dichter und Maler -  die Stadt Guilin. Diese Etappe der Reise wird Naturliebhabern und denjenigen, die sich gerne als Romantiker und Träumer bezeichnen, unvergesslich in Erinnerung bleiben. Guilin kann man bequem auf dem Flugweg erreichen: Es gibt regelmässige Flugverbindungen von Xiʼan und Shanghai aus. Guilin liegt im Südosten Chinas an den Ufern des Flusses Li Jiang, der in seinem ganzen Verlauf unter Naturschutz steht.

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Reise von Peking nach Shanghai, Teil 5: Der Berg der Dichter Huang Shan – die Entdeckung der chinesischen Romantik

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wer das befestigte und angriffsbereite Xiʼan verlässt und die Reise weiter Richtung Süden fortsetzt, wird unweigerlich sehr romantische Landschaften für sich entdecken. Die erste von ihnen ist das Gebirge Huang Shan im Südosten des Landes. Das Gebirge Huang Shan liegt in der Nähe des bezaubernden Städtchens Tunxi, eine Flugstunde entfernt von Xiʼan und gehört zu den beliebtesten Reisezielen sowohl für Chinesen selbst, als auch für ausländische Touristen. Das Gebirge trägt das zweifache Prädikat der UNESCO, einmal als Weltnaturerbe und einmal als Weltkulturerbe.

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Reise von Peking nach Shanghai, Teil 4: Terrakotta-Armee von Xiʼan

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Xiʼan, die Hauptstadt der chinesischen Provinz Shaanxi, ist die nächste und seit Längerem erträumte Etappe unserer Chinareise. Am bequemsten erreicht man Xiʼan von Peking aus mit dem Zug. Die Reise dauert etwa 13 Stunden und bietet zweierlei Vorteile: Wenn man aus dem Fenster schaut und die gemächlich vorbeiziehenden Landschaften betrachtet, kommt man sich inmitten einer China-Doku vor. Währenddessen beschert ein Blick ins Innere des Waggons kuriose Lektionen in Sachen Landeskunde: Die Abteile haben hier keine Türen und die ständig vorbeilaufenden Chinesen inspizieren Ausländer gerne von Kopf bis Fuss. Fliegende Händler erscheinen in regelmässigen Abständen vor dem Abteil und bieten Früchte, eisgekühlte Getränke oder Fertiggerichte an.

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Reise von Peking nach Shanghai, Teil 3: Die kaiserliche Sommerresidenz in Chengde

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Peking ist ein guter Startpunkt, um zahlreiche und allesamt sehenswerte Destinationen um die Hauptstadt zu entdecken. Man kann diese Unternehmungen jedoch kaum „Ausflug“ nennen, denn angesichts der Distanzen muss man eher von Kurzreisen sprechen, auf denen man mehrere Stunden Fahrzeit benötigt, um das Reiseziel zu erreichen.  Eines der am nächsten liegenden Ausflugsziele ist die Stadt Chengde in der Provinz Hebai. Obwohl es sich um eine sehr gepflegte und freundliche Stadt handelt, ist meistens nicht sie das eigentliche Reiseziel, sondern die kaiserliche Sommerresidenz, die in der Nähe der Stadt liegt, sowie die acht äusseren Tempel, die 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

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Reise von Peking nach Shanghai, Teil 2: Peking – Stadt der Kontraste

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Peking ist eine Stadt der Kontraste. An vielen Ecken sieht man Spuren der jahrtausendelangen Geschichte, während man im Zentrum von modernen Gebäuden aus Glas und Beton umgeben ist. Peking gilt nach einer jüngsten Untersuchung des Wirtschaftsmagazins „Forbes“ als eine der teuersten Städte weltweit. Und doch ist neben dem vielen Luxus und der Angeberei der Neureichen auch viel Armut zu sehen. Peking ist die lebendige Illustration der chinesischen Geschichte, und das alles in konzentrierter Form. Die Kaiser haben von hier aus über ganz China regiert, wovon schöne Paläste und postkartenschöne historische Stätten, die in der Stadt verstreut sind, bis heute Zeugnis geben. Doch dazwischen beherrschen – architektonischer Liebling der Kommunisten – graue Blocks das Stadtbild.

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Reise von Peking nach Shanghai, Teil 1: Die Verbotene Stadt und die Chinesische Mauer

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Route zwischen Peking und Shanghai erlaubt nicht nur durch den Raum, sondern auch durch die Zeit zu reisen, denn die hier anzutreffenden Landschaften und Traditionen haben sich seit Jahrhunderten kaum verändert. Kaiserliche Paläste, hängende Tempel in den Bergen und dunstige Reisfelder erscheinen vor den Augen der Reisenden wie lebendig gewordene Gemälde. Die Natur und chinesische Kultur und Geschichte prägen die Strecke zwischen Peking und Shanghai; eine Strecke, von der die ersten China-Reisenden zutiefst beeindruckt waren, und die bis heute das abendländische Herz ins Schwärmen geraten lässt.

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Thailand - diese Nationalparks muss man gesehen haben

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Hört man Thailand, denkt man an endlose, weisse Sandstrände und kristallklares Meer und durchfeierte Nächte am Strand. Dabei hat Thailand gerade landschaftlich noch viel mehr zu bieten. Knapp 100 Nationalpark- und Naturschutzzonen wurden in den letzten Jahren, u. A. mit tatkräftiger Unterstützung der thailändischen Krone, gebildet und eröffnet, und einige der schönsten wollen wir heute vorstellen. Der Ang Thong Marine Nationalpark Mitten im Golf von Thailand (und in direkter Nähe zu den äusserst beliebten Reisezielen Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao), liegt der Ang Thong Marine Nationalpark. Er besteht aus 42 bis auf wenige Ausnahmen unbewohnte Inseln, von denen die grösste Wuatalab ist. Hier befinden sich auch die Hauptverwaltung des Nationalparks, ein Restaurant, eine Bar, einige Bungalows für Übernachtungen sowie ein kleiner Campingplatz. Die Inseln bestehen grösstenteils aus Kalksteinfelsen, die sich entlang der Küsten als bizarre Klippen (und verlockende Kletterwände) präsentieren. Verlassene Strände und einsame Buchten warten nur darauf, mit dem Kajak oder Boot erkundet zu werden. Der Park eignet sich als perfektes Tagesausflugsziel, wenn man Urlaub auf Koh Samui oder Koh Phangan macht. Während der Zeit von Mitte November bis Ende Dezember ist der Park allerdings geschlossen: zum einen ist der Seegang während dieser Zeit zu rau und zum anderen möchten die Verantwortlichen der Natur eine Zeit zur Regenerierung ermöglichen.

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Oriental Mindoro, das Taucherparadies der Philippinen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Oriental Mindoro, schon der Name weckt Reiselust bei Travelern. Es handelt sich bei Mindoro um eine Insel der philippinischen Inselgruppe. Mindoro ist immerhin die siebtgrösste Insel der Republik und umfasst ein Areal von rund 10.600 km². In meinen Träumen sah ich schon lange vorher die unvergleichliche Schönheit und Artenvielfalt dieser Region und konnte es kaum erwarten, dieses auch mit eigenen Augen zu erleben. Zahlreiche Lehrfilme für Sporttaucher und Meeresbiologen aus dieser Region legen ein einzigartiges Zeugnis darüber ab. Natürlich hatte ich hierzu viele Filme gesehen, Bildbände bestaunt und auch Reiseführer gelesen. Nun war es endlich soweit und der weite Flug dorthin wurde nur als sehr willkommener Startschuss in mein Urlaubsabenteuer Mindoro betrachtet. Mit von der Partie war mein guter Freund und Tauchbuddy Reto, gemeinsam hatten wir im letzten Jahr bereits die Sporttaucherprüfung zum "Advanced Open Water Diver" absolviert. Das dort erworbene PADI-Ausweiskärtchen, würde uns auf diesem Trip die Tür zur artenreichsten Unterwasserwelt des Planeten aufstossen. Die bekannte Verde Island Passage am Nordwestzipfel Mindoros, zwischen Puerto Galera und Batangas gelegen, ist als UNESCO Biosphäre deklariert. Nicht weniger als 2’964 unterschiedliche Spezies von Lebewesen hatten hier ihre angestammte Heimat. Das versprach facettenreiche Tauchgänge und herrliche Eindrücke.

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Zu Gast in Kuala Lumpur (Malaysia): Formel-1-Rennen, Ausflüge in die Berge und mehr

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Beim Einschweben auf den modernen Grossflughafen namens KLIA starteten unsere herrlichen Ferien in Malaysia. Wir hatten den Termin schon länger im Auge gehabt, denn der berühmte Formel-1-Motorsportzirkus gastierte hier an dem unserer Ankunft folgenden Wochenende. Ein schönes Zusatzerlebnis für mich, denn abgesehen von den Vorzügen einer Fernreise nach Südostasien, kennen meine Freunde mich auch als einen enthusiastischen Motorsportfan dieser Königsklasse.

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Penang - ein geschichtsträchtiges Reiseziel mit toller Erlebnisvielfalt

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Penang - das 292 km² Eiland in der Strasse von Malakka am Indischen Ozean ist eine echte Perle für Reisefreunde. Schon viel früher war Penang ein sehr beliebtes Reiseziel für wohlhabende Kaufleute, berühmte Autoren wie Karl May, Hermann Hesse, Rudyard Kipling und auch William Somerset Maugham und nicht zuletzt für gekrönte Häupter aus aller Welt. Die Faszination dieser Gegend liegt wohl in ihrem einzigartigen ethnischen Mix von Einwanderern, die es oftmals ganz vergassen, von ihren Penang-Reisen wieder nach Hause zurückzukehren. Die Insel hat bis heute wenig von ihrer speziellen Anziehungskraft auf die Besucher verloren. Hier leben die Angehörigen der verschiedensten Weltreligionen und Ethnien ganz friedlich miteinander in enger Nachbarschaft.

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Hongkong: Der gar nicht so nackte Felsen vor der Mündung des Perlenflusses in China

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Echte Reisefans sollten opportunistisch veranlagt sein und Gelegenheiten zu tollen Trips bei den Hörnern packen. Niemand in unserer Firma wollte wirklich die Firmenbelange gegenüber den Kunden in Asien auf einer Fachmesse präsentieren. Mein Chef war verlegen um diese vakante Präsentation. Ich hatte noch 5 Tage Resturlaub und wagte einen Vorstoss. Der exakte Reiseplan sah eine Anwesenheit während der fünf Messetage vor, mein privater Reiseplan ergänzte das um den noch vorhandenen Resturlaub. Ich war sehr gerne bereit, für meine Unterkunft selbst Sorge zu tragen. Das Messehotel war das Hyatt Regency neben dem Ausstellungsgelände und für mich privat etwas zu teuer. Ich wählte das Luk Kwok Hotel in der Gloucester Road im Stadtteil Wan Chai für meinen Reisepart aus.

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Izmir, das pulsierende, weltoffene Herz der Ägäis

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die älteste nachvollziehbare Geschichte Izmirs, des alten Smyrnas, beginnt wohl lange Zeit, bevor der antike Dichter Homer hier wirkte - im dritten vorchristlichen Jahrtausend, einige Kilometer nordöstlich vom heutigen Zentrum im Stadtteil Bayrakli. Dort können hinter dem Smyrna Maydani (Platz) bis in die Gegenwart die frühesten, leider nicht sehr gut erhaltenen Überreste der antiken Stadt besichtigt werden. Die wechselvolle Geschichte der Metropole sowie der antiken Regionen Äolien nördlich und Ionien südlich der Stadt wird kaum besser beschrieben als durch das Wort des vorsokratischen Philosophen Heraklit von Ephesos (etwa 520 bis 460 v. Chr.): "Wer in dieselben Flüsse hinabsteigt, dem strömt stets anderes Wasser zu."

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Die Teestrasse Maliandao,Teil 3: Die hohe Kunst der chinesischen Teezeremonie

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wenn man auf der Maliandao zum Tee Einkaufen eintrifft, ist der erste Eindruck immer, dass man als absoluter Laie den Boden der hohen Teekunst betritt. Man schämt sich gleich wegen aller schon benutzten billigen Papierteebeutelchen aus dem Supermarkt, die das heisse Wasser freundlicherweise färben und nach künstlichen Aromastoffen riechen, aber doch kein Getränk mit Substanz herzaubern.   Den richtigen Tee auszusuchen, den Aufguss traditionsgemäss zuzubereiten und schliesslich das Getränk zu geniessen ist eine Kunst, die nach einem gewissen Zustand des Körpers und der Seele verlangt und die nach bestimmten vorgeschriebenen Schritten erfolgen soll. Keine Eile, kein Stress, es geht ums Geniessen.

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Die Teestrasse Maliandao, Teil 2: Pu-Erh Tee – Allheilmittel und Schlankmacher aus der Teestube

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der chinesische Tee ist für seine hervorragende Qualität und traditionsreiche Herstellungsgeschichte bekannt. Man kann den Tee in China natürlich überall kaufen. Es ist jedoch ein besonderer Genuss, sich auf die ziemlich zentral liegende Strasse in der chinesischen Hauptstadt zu begeben, die als die Teestrasse Maliandao bekannt ist. Die Maliandao ist der bedeutendste Umschlagplatz für Tee und Teeprodukte in Peking. Unter den Käufern trifft man gleichermassen auf Grosshändler wie auf Privatkunden. Natürlich sind die meisten Teesorten auch in anderen Bezirken der Stadt im Handel erhältlich, jedoch ist die Auswahl der Teesorten auf der Maliandao einfach überwältigend. Die Teeliebhaber, die sich nicht gerade auf einer kurzen und stressigen Dienstreise in Peking aufhalten und Zeit und Musse dazu haben, sollten unbedingt einen Abstecher dorthin unternehmen.

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Kostbare Schätze in Vientiane, Laos, bewundern

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ein weisser Fleck auf meiner Reisekarte war für lange Zeit das Land Laos in Südostasien. Es juckte mich schon länger in den Fingern, aber irgendwie fehlte auf bisherigen Reisen nach Asien immer die Zeit für einen Abstecher dorthin. Laos liegt landeingebettet nördlich von Thailand und südlich von China. Als Teil des ehemals französisch besetzten Indochinas erlebte das arme Land die gewaltsame Umstrukturierung zur kommunistischen Volksdiktatur in der zweiten Hälfte des zurückliegenden Jahrhunderts. Nur sehr langsam befreite sich das Land aus diesem Würgegriff und wurde als Mekhong-Anrainerstaat das Armenhaus des ASEAN-Staatenbundes, der die Länder in diesem Teil der Welt zu einer neuen Blüte führen soll.

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Die Teestrasse Maliandao, Teil 1: die Kunst, Chinas Lieblingsgetränk einzukaufen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Übersetzt aus dem Chinesischen bedeutet Maliandao „Die Pferdestrasse“. Der Grund dafür liegt vielleicht darin, dass grosse und kleine, mit Waren vollbeladene Pferdekarren Jahrhunderte lang durch diese Strasse zogen. Heutzutage ist Maliandao eine der beliebtesten Shopping-Attraktionen in der chinesischen Hauptstadt. Hier finden Einheimische und Touristen tausende Teegeschäfte - von kleinen Teeläden bis zu Tee-Supermärkten, die den Kunden hunderte Teesorten und alle nur erdenklichen Utensilien für die Teezeremonie anbieten. Maliandao befindet sich im Südwesten Pekings und erstreckt sich fast anderthalb Kilometer von Norden nach Süden. In der Tee-Strasse selbst und auch in den engen Nebensträsschen sind die grossen Markthallen, die zum Teil 24 Stunden offen sind, und die kleinen traditionellen Teeläden zu finden. Letztere sind natürlich wegen ihrer Authentizität ein viel interessanterer Einkaufsort. Manche Verkäufer sprechen etwas Englisch, aber auch ohne Sprachkenntnisse kommt man nur mit Gesten, Mimik und einer guten Portion Freundlichkeit sehr gut zurecht.

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Im Reich der "Gottkönige" und Tempeltänzerinnen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Zu den bedeutendsten Zivilisationen des Mittelalters gehörten in Südostasien unzweifelhaft die angkorianischen "Gottkönige" des Khmer Imperiums und die Herrscher von Bagan in Burma. So um die erste Jahrtausendwende nach unserer Zeitrechnung formierte sich die Zivilisation der Khmer zu einem militärisch und politisch bedeutenden Gegengewicht zu den Imperatoren von Bagan im Osten. Das Zentrum dieses Machtblockes befand sich in der zentralen Prunkstadt Angkor Wat in der Nähe des heutigen, kambodschanischen Städtchens Siem Reap. Dorthin zog es mich auf meiner persönlichen Reiseziel-Liste der Orte, welche ich unbedingt selbst erleben wollte. Der Flug von der Schweiz nach Bangkok war etwas lang, aber ich fieberte dem asiatischen Kontinent mit viel Vorfreude entgegen. Nach dem rund 11-stündigen Flug in die riesige Stadt, die ich von früheren Trips her bereits sehr gut kannte, ging die Reise noch etwas weiter mit einem kleinen Zubringerflug auf den Airport bei Siem Reap und dieser Turboprop Flieger brauchte nochmals eine knappe Stunde. Auf Expertenseiten im Internet erfuhr ich vorher, dass ein Überlandtransport zwar möglich, aber doch recht beschwerlich ist. Der kleine Provinzflughafen der Weltwunderstadt begrüsste ankommende Reisende sehr freundlich und die Einreiseformalitäten waren in Windeseile erledigt. Das freundliche Shuttlepersonal des gebuchten La Résidence d'Angkor Hotels wartete bereits vor dem Baggageclaim auf mich mit einem Namensschild in der Hand. Das La Résidence d'Angkor hatte livriertes Personal und die Lobby überraschte mich nach sehr kurzem Transfer mit einem Check-In in absoluter Rekordzeit.

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