Russland

Irrawaddy statt Isar: exotische Flusskreuzfahrten

Beim Thema Flusskreuzfahrten denken sicher die meisten zunächst an gemütliche Schifffahrten auf Donau, Rhein oder Main. Dabei geht es auch viel exotischer: Flussfahrten entlang von Tempeln und Pagoden oder schwimmende Märkte und Basare. Ob in Indien, Peru oder China – Hier können Reisende Teeplantagen und Seidenmanufakturen besuchen oder auf Safari gehen, um Goldlanguren und Nashörner zu sehen. „Flusskreuzfahrten haben nichts mehr mit organisierten Kaffeefahrten zu tun. Sie können individuell gestaltet werden und passen zum derzeitigen Trend, der zu Reisen in Eigenregie geht.”, so Stefan Menden, Geschäftsführer von Secret Escapes.

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Alaska – Amerikas Nordwesten entdecken

Im nordwestlichsten und grössten Bundesstaat Nordamerikas finden vor allem Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte wunderbare Voraussetzungen vor, um abwechslungsreiche Ferien zu verbringen. Städtereisende zieht es vor allem nach Fairbanks und Anchorage. Die Hauptstadt Juneau lässt sich im Rahmen einer Tagestour entdecken. Alaska spricht Wanderern, Radfahrern, Flussverfolgern und Gebirgsnarren gerne eine Einladung aus, Kräfte und Können unter Beweis zu stellen und Spass zu haben. Auch das Wildlife ist sehenswert. Selbstverständlich kann man in der herrlichen Natur auch entspannen – Sandstrände zum Baden und Sonnen sowie Wellnessangebote und Massagetempel gibt es hier jedoch nicht.

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Der Baikalsee - ein sibirisches Binnenmeer

Sibirien sprengt mit seinen Dimensionen die an eng abgegrenzte Räume gewöhnte Vorstellungswelt des Mitteleuropäers. Das gilt auch für eines der schönsten Naturwunder in dieser gewaltigen Landmasse, den Baikalsee. „Bajgal nuur“ - „reicher See“ - heisst das riesige Binnengewässer in der Sprache der einheimischen Burjaten. Und reich ist der Baikalsee in der Tat, er weist eine äusserst vielfältige Flora und Fauna mit zahlreichen endemischen Arten auf - eine Art Galapagos auf Russisch.

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Mythisches Land in der Mitte Asiens – die Republik Tuwa

Es gibt Regionen auf der Welt, die liegen so fern und abgeschieden vom Treiben der modernen Zivilisation, dass man sich dort fast wie auf einem anderen Stern fühlt. Zu diesen Gebieten gehört zweifelsohne die russische Republik Tuwa. Einst galt Tibet im Westen als das Land, in dem das mythische Shangri-La – ein paradiesischer Ort der Weltabwesenheit – zu finden sei. Genauso gut liesse sich diese Fiktion auch auf Tuwa beziehen. Die kleine Republik im Süden Sibiriens hat mehr mit Tibet gemein, als man zunächst vermuten würde.

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Kasan – Perle der Architektur zwischen Orient und Okzident    

Etwa 800 Kilometer östlich von Moskau liegt eine der schönsten Städte der Russischen Föderation an den Ufern der Wolga: Kasan. In der alten Handels-, Wirtschafts- und Kulturmetropole verbinden sich Orient und Okzident in einzigartiger Weise. Kasan ist heute die Hauptstadt der Republik Tatarstan, einer autonomen Region Russlands. Die Republik bildet das Stammland und die Heimat der Tataren, eines Volksstamms, der sich trotz der langen russischen Herrschaft ein stolzes Eigenbewusstsein und ein starkes Gefühl für Unabhängigkeit bewahrt hat.

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Eine Klosterfestung im Weissen Meer - Das Solowezki-Kloster

Es gibt immer noch Gegenden in Europa, die uns endlos weit entfernt scheinen und selten in den Blick geraten. Dazu gehört fraglos die Region um das Weisse Meer im nördlichen Russland. Hier existiert fast unberührte Natur und sind noch menschenleere Landschaften zu finden.  Nur an wenigen Orten konzentriert sich in den riesigen Weiten des russischen Nordens die moderne Zivilisation. Trotzdem weist auch dieses ferne Gebiet grossartige Kulturdenkmäler auf, die man hier nicht vermuten würde - wie das Solowezki-Kloster.

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Weltmetropolen: gross, grösser, am grössten, Teil 3

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Platz 9: Delhi in Indien Laut Statistiken von 2011 leben in Delhi 11.007.835 Menschen, was die Metropole zur zweitgrössten Stadt Indiens nach Mumbai macht. Die indische Hauptstadt Neu-Delhi ist nur ein Teil der Metropole Delhi, die oft auch als Alt-Delhi bezeichnet wird. Die Geschichte Delhis geht auf das Jahr 1200 vor Christus zurück, als die Pandawas im heutigen Metropolengebiet die erste Stadt gründeten. Dieses Ereignis wurde im berühmten indischen Epos Mahabharata beschrieben und galt als Legende, bis die jüngsten archäologischen Forschungen die Tatsache bestätigten.

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St. Petersburg – entdecken Sie die russische Millionenstadt

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In der Zarenstadt St. Petersburg, dem ehemaligen Leningrad, finden vor allem Städtereisende mit einem Hang zu Sport und Wellness ein perfektes Angebot. Aber auch, wenn Sie sich nur auf eines dieser Gebiete spezialisieren wollen, finden Sie hier viele einzigartige Möglichkeiten. Lassen Sie sich inspirieren und verbringen Sie einen unvergesslichen Urlaub im Westen Russlands. Am Finnischen Golf liegt St. Petersburg. Es bietet über 2.000 Weltkulturerbe-Stätten und damit ein reiches Angebot an Sehenswürdigkeiten. Auf dem Meer oder den umliegenden Seen können Sie verschiedene Wassersportarten ausüben. Anschliessend lassen Sie sich in einem Wellnesshotel oder einem exklusiven Restaurant verwöhnen.

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The Last Frontier – Alaska

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Dort, wo sich der amerikanische und der eurasische Kontinent fast berühren, liegt Alaska – der 49. und damit jüngste Bundesstaat der USA. 'Alaxsxag' heisst das Land in der Sprache der Aleuten-Eskimos, das bedeutet so viel wie 'Land, in dessen Richtung das Meer strömt'. Das Meer begrenzt Alaska von drei Seiten. Im Norden erstreckt sich das Nordpolarmeer, im Westen liegt die Beringsee und im Süden der Alaska-Golf als Teil des Pazifik. Nur nach Osten hin setzt sich die Landmasse im Nachbarland Kanada fort. Unvorstellbare Weiten Alaska sprengt fast die Vorstellungskraft des an enge Räume gewohnten Europäers. Mit über 1,7 Millionen Quadratkilometern ist der Bundesstaat mehr als vierzig mal so gross wie die Schweiz. Dafür leben hier nur gut 700.000 Menschen, davon alleine fast 300.000 im Bereich der Hauptstadt Anchorage. Sie liegt an der Südküste des Staates und ist mehr oder weniger das einzige grosse urbane Zentrum Alaskas. Alle anderen Orte fallen dagegen deutlich ab. Alaska ist damit der flächenmässig grösste und am dünnsten besiedelte US-Staat.

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Der Urho-Kekkonen-Nationalpark: Europas letzte grosse Wildnis entdecken

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der Urho-Kekkonen-Nationalpark ist der zweitgrösste Nationalpark in Finnland und liegt im äussersten Osten von Lappland, der letzten grossen Wildnis in Europa. Insgesamt umfasst der Nationalpark eine Fläche von 2550 km² und macht dennoch nur einen winzigen Teil von Lappland aus, einer Landschaft, die sich je nach Definition über 260.000 km² oder 388.350 km² hinzieht. Lappland übt auf seine Besucher seit jeher einen ganz besonderen Reiz aus. Von tief verschneiten Winterlandschaften bis hin zu nie endenden Sommernächten, vom Polarlicht der Winternächte bis hin zur Einsamkeit seiner weiten Hochebenen ist die Natur in Lappland das alles bestimmende Element.

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Riga - boomende Metropole und traditionsreiche Hansestadt

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die lettische Hauptstadt Riga ist nicht nur die grösste Stadt in den baltischen Staaten, sondern nimmt auch in anderer Hinsicht eine Vorreiterrolle ein. Im Vergleich zu den eher beschaulichen Hauptstädten Vilnius und Tallinn ist die Atmosphäre einer pulsierenden Weltmetropole in Riga allgegenwärtig, und die trendigen Bars und Clubs, die erstklassigen Restaurants und unzähligen neuen Hotels bilden einen ungewöhnlichen Kontrast zu den historischen Altstadtvierteln. Denn auch die lange und wechselhafte Geschichte Rigas hat in der ganzen Stadt ihre Spuren hinterlassen. Von den historischen Handelshäusern der mittelalterlichen Altstadt bis zu den Jugendstilbauten der Neustadt kann sich Riga einer aussergewöhnlichen architektonischen Vielfalt rühmen. Rigas komplette Innenstadt wurde 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, unter anderem aufgrund der vielen, hervorragend erhaltenen Jugendstilhäuser. Im Verhältnis zur Gesamtbebauung verfügt Riga über die höchste Anzahl an Jugendstilbauten weltweit.

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Den Sternen greifbar nah: Moskau und die Kosmonauten

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]25. Stock, Hotel Kosmos - und ein Gefühl, als könnte ich nach den Sternen greifen. Es ist Sommer in Moskau, und unten am Allrussischen Ausstellungszentrum wimmeln die Menschen wie Ameisen. Die Luft ist klar und erlaubt kilometerweite Sicht - über Kosmonauten-Museum, Sputnik-Denkmal und Park. Das Areal um die alten Pavillons aus Sowjetzeiten ist ein riesiger Rummelplatz, umsäumt von viel sattem Grün. Im Nordosten Moskaus am Prospekt Mira steht das gigantische 5-Sterne-Hotel Kosmos, eines der grössten Hotels Russlands und Europas. Davor grüsst Charles de Gaulle von seiner Säule in luftiger Höhe, denn ein französisch-sowjetrussisches Konsortium baute das Kosmos anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1980. Doch während die Hotelriesen Rossija und Intourist inzwischen gesprengt wurden, harrt das imposante Kosmos trotzig aus.

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Tallinn - mittelalterliches Juwel zwischen Ost und West

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ein Besuch in Tallinn gleicht einer Zeitreise ins Mittelalter. Die meisten Altstadtgebäude in der estnischen Hauptstadt stammen aus dem 11. Jahrhundert, und die mächtigen Wehranlagen der alten Festungsmauern prägen bis heute das Stadtbild der Hafenmetropole. Rund 80% der Altstadtbauten wurden im Mittelalter errichtet und sind heute Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Tallinn hat aber auch ein junges, weltoffenes Gesicht und empfängt seine Besucher mit der entspannten Atmosphäre, die so typisch für die nordeuropäischen Städte ist. Tallinns Nachtleben ist weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt - kein Wunder bei einem Dutzend Hochschulen und Universitäten mit insgesamt rund 50.000 Studenten.

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Weihnachtswelt: Bei allen vorbei, bei uns vor der Tür oder Weihnachten auf Russisch

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Während das weihnachtliche Prozedere im Westen relativ einheitlich und überschaubar ist, sind die winterlichen Feiertage in Russland ein buntes Mischmasch aus alten und neuen Traditionen. So verschmolzen im Laufe der Jahrhunderte die alten heidnischen, später die orthodoxen, dann die durch die sowjetische Herrschaft mutierten und letztendlich die neuen, durch die westliche Kultur entstandenen Bräuche zu einer bunten Collage der Neujahrsfeiertage, wie man diese Zeit auf Russisch oft nennt. Wer Ende des Jahres in Russland unterwegs ist, wird auf jeden Fall im Verstehen russischer Mentalität entweder viel weiter oder komplett durcheinander kommen. Zum einen. Zum anderen werden die russischen Feiertage für die aktiven Mitmacher zu einer schweren Belastungsprobe sowohl für den Magen als auch für die Leber.

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Abenteuer Olympiade 2014: Feiert Sotschi ein Wintersportfest oder „Putins Spiele“?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Keiner zweifelt wohl daran, dass Russland auch diesmal, bei den bevorstehenden Olympischen Winterspielen 2014, eine sportliche Feerie abliefern wird. Man würde den Eindruck bekommen, bei einer Meisterklasse dabei zu sein, wie man eine unübertroffen fantastische Olympiade organisiert -  besser als im Ausland soll es jedenfalls sein. Der Weltöffentlichkeit wird eine hochkarätige sportliche Show präsentiert, die Unstimmigkeiten werden blitzschnell  unter den Teppich gekehrt. Hauptsache, nach aussen erscheint alles perfekt. Wie viel hinter diesem Geltungsdrang steckt, wissen wohl nur die Einwohner von Sotschi, die hauptsächlich die Bürde dieser Vorbereitungsjahre getragen haben und die gewöhnlichen russischen Steuerzahler, die die Olympiade angesichts der wirklich ernsthaften Probleme des Landes „das Gelage während der Pest“ nennen. Wie alles hat die bevorstehende Olympiade eine Licht- und eine Schattenseite. Zum einen steckt die sportliche Weltöffentlichkeit im olympischen Fieber, alle Blicke sind nach Sotschi gerichtet. Und wahrhaftig gibt es dort viel zu sehen. Die Vorbereitungen sind im Grossen und Ganzem schon abgeschlossen. Viele olympische Objekte wurden von Null aufgebaut: Olympia-Stadion, Bolschoi-Eispalast,  Skisprungzentrum, Eiskunstpalst, um einige zu nennen, geschweige denn die gewaltigen Änderungen in der Infrastruktur der Stadt.

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Abenteuer Olympiade 2014: Sotschi – eine Stadt zwischen Strand und Bergen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wenn Sotschi schon vor der Olympiade als der berühmteste Badeort Russland galt, dann versprechen sich die Machtinhaber in der nacholympischen Zeit eine nahe liegende gloriose touristische Zukunft. Nicht nur Sommerurlauber sollen in ein viel schickeres Sotschi kommen, auch Wintersportarten werden hier dank den neugebauten Olympia-Objekten in viel grösserem Umfang  praktiziert werden. Auf jeden Fall wird es ein Davor und ein Danach geben. Wie viel Gutes die Olympiade, oder besser gesagt, die russische Art, solche Events vorzubereiten,  ins Leben gerufen hat, oder wie viel Schaden dadurch verursacht wurde, wird wohl nur mit der Zeit klar werden. Im Moment aber ist Sotschi und ganz Russland vom Olympischen Fieber erfasst. Schon vor der Olympiade war Sotschi nicht nur wegen seiner Strände besucht. Wer zu müde oder träge war, konnte natürlich einen gemächlichen Strandurlaub hier verbringen. Aber für die Unternehmungslustigen gab es schon immer viel sowohl in der Stadt selbst, als auch in der Umgebung zu sehen. Ein kleiner künstlerischer Beweis: Ca. 35 russische Lieder haben die Stadt Sotschi als Thema, und gut über 40 Spielfilme wurden hier gedreht.

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Abenteuer Olympiade 2014: Winterspiele im subtropischen Sotschi

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In weniger als zwei Monaten starten die Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi. Die Sportler trainieren so intensiv, wie es nur geht. In Sotschi laufen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren und die Stadt selbst rückt mehr und mehr ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit. Am 4. Juli 2007 wurde in Guatemala-Stadt die historische Entscheidung getroffen, die Winterolympiade 2014 in Sotschi durchzuführen. Die Stadt bewarb sich insgesamt drei Mal als Veranstaltungsort der Spiele. Erst beim dritten Versuch wurden die Bemühungen Russlands von Erfolg gekrönt. Dieser Beschluss wurde nach Meinung vieler Experten am Höhepunkt der Popularität des russischen Präsidenten Wladimir Putin gefasst und in der nationalen Presse als internationaler Triumph des Landesoberhaupts gefeiert.

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Pereslawl Salesski: Auf der Entdeckungsreise durch die russische Provinz

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Genau im Zentrum der Stadt steht ein Kilometerstein, der die Entfernung von Moskau zeigt. Doch sind die angeschriebenen 140 Kilometer nur ein für die Kartographie wichtiges Kennzeichen, denn Pereslawl Salesski scheint im Vergleich zu dem de luxe-Moskau nicht nur aus einer anderen Welt, sondern auch aus einer anderen Zeit zu stammen. Ein eher netter als ungemein wichtiger Haltepunkt auf der Reise entlang des Goldenen Ring Russlands, süsse Provinz, wo die Relation Geschichte-Gegenwart eindeutig zugunsten der Geschichte ausfällt. Der für die Nicht-Russen schwierig auszusprechender Name Peresslavl Sallesski bedeutet „sehr ruhmreich hinter den Wäldern“. Den ersten Teil des Namens hat die Stadt zu Ehren der auch heute noch existierenden gleichnamigen Stadt in der Ukraine bekommen, und die Wälder werden wegen der stark bewaldeten Gegend nordöstlich von Moskau, inmitten der die Stadt liegt, erwähnt.

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