[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Im Nordwesten Englands – in der Grafschaft Cumbria an der Grenze zu Schottland – liegt der Nationalpark Lake District. Er gehört zu den romantischsten englischen Landschaften und zieht jedes Jahr viele Naturliebhaber und Wanderer an.
Hierzulande ist der Lake District nur wenig bekannt. Zu Unrecht, denn wenn auch die Berge des Distrikts sicher nicht mit Schweizer Höhen mithalten können, hat die Landschaft doch ihren ganz eigenen Charakter und ist von besonderem Reiz.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Westlich von Rügen erstreckt sich als ein schmales Stück Land die Insel Hiddensee in der Ostsee. Fast 17 Kilometer Länge misst das Eiland in Nord-Süd-Richtung, an seiner schmalsten Stelle ist es gerade mal 250 Meter breit. Hiddensee ist Teil des deutschen Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und ein beliebtes Ziel für Feriengäste, die der Hektik des Alltags entfliehen wollen. Für Wandern, Radfahren und Badeurlaub ist die Insel ideal. Autos sucht man hier übrigens vergebens, denn ganz Hiddensee ist autofreie Zone.
Die Ostsee gibt der Insel ihre Gestalt und sorgt für ständige Veränderung. Im nördlichen Teil – Dornbusch genannt – befindet sich die "Berglandschaft" Hiddensees. Die höchste Erhebung, der Bakenberg, misst 72 Meter und ist Standort des Leuchtturms – des Wahrzeichens der Insel. In der Mitte ist dagegen Dünen- und Heidelandschaft vorherrschend, im Süden zeigt sich Hiddensee ausgesprochen flach und überragt den Meeresspiegel nur um wenige Meter.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Kaum eine noch erhaltene Burg entspricht den Vorstellungen von Rittern und dem Mittelalter so sehr wie Burg Eltz. Die in einem verschwiegenen Seitental der Mosel gelegene Anlage konnte unversehrt den Stürmen der Jahrhunderte trotzen und ist heute ein Besuchermagnet. Für Reisende im Umfeld von Rhein und Mosel stellt sie ein schönes Ausflugsziel dar.
Wer um ihre Existenz nicht weiss, würde sie glatt verfehlen. Im unscheinbaren Tal des Elzbachs und umgeben von Wäldern liegt die Burg. Vom Örtchen Moselkern aus kann sie nur fussläufig erreicht werden. Die Wanderung durch das schmale Tal entlang des Elzbachs lohnt die überschaubare Anstrengung, idyllisch ist der von Bäumen beschattete Weg. Umso spektakulärer wirkt der Blick auf die Burg, die auf einem Felsen oberhalb einer Elzbach-Schleife thront. Unerwartet tritt sie dem Besucher inmitten einer Lichtung aus dem Wald entgegen.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Südöstlich der kretischen Hauptstadt Heraklion liegt Knossos. Die Anlage aus vorchristlicher Zeit gilt als das bedeutendste Zentrum der Minoer, einer bronzezeitlichen Kultur, die vor dem antiken Griechenland Kreta und viele Inseln der Ägäis prägte. Forschern gibt sie nach wie vor zahlreiche Rätsel auf. Den heutigen Betrachter fasziniert sie mit den Überresten antiker Bauten, wunderbaren Wandfresken und interessanten Fundstücken. Wer Kreta nicht nur besucht, um Badefreuden zu geniessen und quirliges Strandvergnügen zu erleben, für den führt an Knossos eigentlich kein Weg vorbei.
Obwohl die Bauten von Knossos schon früher entdeckt wurden, sind die Ausgrabungen doch eng mit dem Namen des englischen Forschers Sir Arthur Evans verbunden. Er erwarb das Grabungsgelände im Jahr 1900 noch von der damaligen osmanischen Regierung und legte die Anlage im Wesentlichen bis 1914 frei. Das war keine leichte Aufgabe, denn immerhin erstreckt sich die Ausgrabungsfläche auf über 20’000 Quadratmeter. Evans beschränkte sich dabei nicht auf Ausgrabungen, sondern rekonstruierte Teile der Anlage. So kommt es, dass der Besucher heute nicht nur Mauerreste sieht, sondern auch wiederaufgebaute Räume, Säulen und Treppenaufgänge.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Etwa 16 Kilometer westlich von Bari erhebt sich Castel del Monte auf einer Anhöhe aus der süditalienischen Landschaft. Weithin sichtbar ist die "steinerne Krone Apuliens", die Forschern nach wie vor Rätsel aufgibt. Der Stauferkaiser Friedrich II. soll bei der Planung und Verwirklichung des Baus entscheidenden Anteil gehabt haben.
Castel del Monte ist in seiner Art einzigartig. Strenge Geometrie und Symmetrie bestimmen die Architektur hier in einem Ausmass, wie es nur wenige Gebäude sonst aufweisen. Die Acht nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Das Kastell ist als Oktogon – als Achteck – angelegt; an jeder der acht Ecken erhebt sich ein Turm, der wiederum selbst ein Oktogon darstellt. Die Mauern aus gelbweissem Kalkstein werden nur durch das Portal und wenige Fenster unterbrochen.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Indien übt nicht erst in unserer heutigen Zeit eine grosse Faszination auf Europäer aus. Der riesige Subkontinent hat auch in früheren Jahrhunderten Wagemutige, Entdecker und Eroberer aus dem Abendland angezogen.
Viele denken dabei zuerst an das Kaiserreich Indien als Kronjuwel des Britischen Empire. Weniger bekannt ist, dass die Portugiesen schon früher da waren – und auch länger blieben. Ihr Anteil an dem riesigen Land war dabei nur klein. Er beschränkte sich auf den heutigen indischen Bundesstaat Goa. Das Gebiet an der mittleren Westküste Indiens ist inzwischen ein beliebtes Reiseziel – nicht nur für Besucher aus Europa.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Seit 1990 kümmert sich der Ombudsman der Schweizer Reisebranche um Beschwerden von Reisenden. Er bemüht sich um Klärungen und einvernehmliche Lösungen, wenn es zu Beanstandungen im Zusammenhang mit Reisen kommt. Durch die Tätigkeit des Ombudsmans kann in vielen Fällen eine teure juristische Auseinandersetzung vermieden werden.
Der Ombudsman wird von der "Stiftung Gesetzlicher Garantiefonds der Schweizer Reisebranche" getragen und arbeitet mit einem kleinen Team in Zürich. Über die Webpräsenz www.ombudsman-touristik.ch ist eine Kontaktaufnahme problemlos möglich. Der Ombudsman sollte dann angerufen werden, wenn eine zuvor erfolgte Beschwerde beim Reiseveranstalter, beim Reisebüro oder der Buchungsstelle nicht zu einem befriedigenden Ergebnis geführt hat. Das Schlichtungsverfahren selbst ist kostenlos.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Kroatien ist vor allem wegen seiner Adriaküste, der davorliegenden Inselwelt und seiner mediterranen Atmosphäre als Reiseziel beliebt. So reizvoll und attraktiv Ferien an der Adria sein mögen, es lohnt sich, auch das Landesinnere zu entdecken.
Eines der schönsten Gebiete ist sicher der Nationalpark Plitvicer Seen. Er bietet ein ganz anderes Bild des Landes, Besucher erleben hier unberührte Natur in einer einzigartigen Landschaftskomposition. Bereits seit 1979 gehört der Park als eine der ersten Regionen überhaupt zum UNESCO-Weltnaturerbe.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Manchmal bieten auch Kleinstaaten Weltrekorde. Zum Beispiel San Marino – mit gut 60 Quadratkilometern gehört es zu den flächenmässig kleinsten Ländern der Erde. Zugleich verfügt es über eine staatliche Tradition, wie sie kaum eine Grossmacht aufweisen kann. Heute gilt San Marino als älteste noch bestehende Republik der Welt.
Der 3. September 301 ist das offizielle Gründungsdatum San Marinos. Das Staatswesen geht auf eine Gemeinschaft christlicher Flüchtlinge zurück, die sich um den Diakon Marinus vor römischer Verfolgung auf den Monte Titano nahe Rimini flüchtete. Bis daraus eine funktionierende Republik wurde, dauerte es noch einige Zeit. Aber spätestens seit dem Mittelalter ist eine ausgefeilte Gesetzgebung mit staatlichen Institutionen belegt. 1243 standen San Marino erstmals zwei jeweils für sechs Monate gewählte Capitani Regganti vor. So ist es bis heute geblieben. Durch alle Stürme der Zeit konnte der von Italien umgebene Kleinstaat seine Souveränität und Unabhängigkeit behaupten.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Bei Ferien in der Türkei denken viele vor allem an die Strände entlang der Mittelmeerküste. Die türkische Riviera mit bekannten Zielen wie Bodrum, Antalya oder Alanya prägt das Bild. Bei Kulturinteressierten steht Istanbul hoch im Kurs. Ein weniger bekannter Teil der Türkei ist dagegen die Schwarzmeerküste. Sie ist touristisch längst nicht so erschlossen wie die Küstengebiete im Süden oder entlang der Ägäis.
Feriengäste müssen am Schwarzen Meer manchmal auf die Annehmlichkeiten einer ausgebauten touristischen Infrastruktur verzichten. Stattdessen erleben sie einen noch ursprünglichen Teil der Türkei mit wunderschönen Landschaften und ohne die Negativerscheinungen des Massentourismus. Badestrände gibt es nicht überall entlang der Küste, am Schwarzen Meer konzentrieren sie sich an einigen Abschnitten und Buchten. Dafür finden Touristen hier schöne Gebirge; dieser Teil des Landes gilt als besonders grün und fruchtbar.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wer Basel Richtung Nordwesten verlässt, gelangt nach wenigen Kilometern im Dreiländereck automatisch ins benachbarte Elsass und betritt damit eine uralte Kulturlandschaft von besonderem Reiz. Keine Region Frankreichs ist wie diese, in der sich deutsch-alemannische und französische Einflüsse vermischen.
Die weite Ebene des Oberrheins prägt die Landschaft ebenso wie die sanftwelligen rebenbesetzten Hügel der elsässischen Weinstrasse oder die bewaldeten Berge der Vogesen. Alte Städte und malerische Dörfer gehören zum Bild des Elsass. Eine Tour durch den östlichsten Teil Frankreichs lohnt sich.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die deutsche Hauptstadt hat viele Facetten und ist sicher aus so manchen Gründen eine Reise wert. Nicht umsonst gehört Berlin inzwischen zu den beliebtesten Zielen bei Städtereisen in Europa. Ein Anlass, Berlin zu besuchen, ist zweifelsohne die faszinierende Museumslandschaft der Metropole.
Bildende Künste, alte und neuere Geschichte, menschliche Kultur, Architektur und Musik – das Spektrum ist beeindruckend und gewaltig. Auch im internationalen Massstab gilt Berlin als herausragender Museumsstandort.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Stockholm ist nicht nur die Hauptstadt Schwedens, sondern mit seinem Einzugsgebiet das grösste urbane Zentrum Skandinaviens überhaupt. Mehr als jeder fünfte Schwede lebt hier, über zwei Millionen Bewohner zählt der Grossraum Stockholm. Trotzdem wirkt die Metropole nicht übervölkert. Weite Wasser- und ausgedehnte Grün- und Waldflächen gehören zum Bild der Hauptstadt, die Besucher mit ihrer einzigartigen Lage begeistert.
Ohne Wasser wäre die Stadt schlicht undenkbar. Darauf weist schon ihr Name hin. "Stock" bedeutet Baumstamm oder Pfahl, "Holm" steht für Insel – Stockholm heisst also Pfahlinsel. Der Name könnte kaum treffender sein, denn die Stadt ist auf Inseln errichtet. Sie liegen am Ausfluss des weiter westlich gelegenen Mälaren-Sees in die Ostsee. Gut 30 % des Stadtgebiets bestehen aus Wasser. Diesem Umstand verdankt die Metropole auch die Bezeichnung "Venedig des Nordens" oder "Stadt auf dem Wasser".
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der Freistaat Thüringen ist eines der wenigen Flächenländer der Bundesrepublik Deutschland, die keine Auslandsgrenze besitzen. Wegen seiner Mittellage und der waldreichen Mittelgebirgslandschaft wird es auch gerne als das "Grüne Herz Deutschlands" bezeichnet. Seine landschaftliche Schönheit und Vielfalt machen Thüringen ebenso zum lohnenden Reiseziel wie seine historischen Städte und Plätze.
In kaum einer anderen deutschen Region gibt es auf so überschaubarem Raum vergleichbar viele kulturelle Sehenswürdigkeiten und Baudenkmäler. Ein UNESCO-Weltkulturerbe reiht sich hier an das andere. Im 18. und 19. Jahrhundert war Thüringen ein Zentrum des deutschen Geisteslebens. Namen wie Goethe, Schiller, Fichte, Schelling oder Hegel stehen stellvertretend für viele, die hier lebten und wirkten. Auch die Reformation erhielt in Thüringen entscheidende Impulse. Diese Dichte und Vielfalt hat viel mit der Landesgeschichte zu tun.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Bei einem längeren Aufenthalt in Lissabon lohnt ein Abstecher in das nahe Städtchen Sintra. Über Jahrhunderte diente es als Rückzugsort portugiesischer Könige, von Angehörigen des Adels und vornehmer Bürger. Dieser Funktion verdankt der pittoreske Ort eine Reihe von Palästen, Villen und anderen Baudenkmälern, die Sintra und Umgebung 1995 die Aufnahme ins UNESCO-Weltkulturerbe einbrachten. Einer der markantesten Bauten ist der Palácio Nacional da Pena.
Der Palast ist ein Werk des deutschen Architekten Wilhelm Ludwig Eschwege, der im 19. Jahrhundert eine alte Klosterruine auf einem Gipfel der Serra de Sintra entsprechend umgestaltete. Auftraggeber war Ferdinand II., Prinzgemahl der portugiesischen Königin Maria II., der mit dem Schloss eine neue königliche Sommerresidenz schaffen wollte.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die autonome Provinz Trient – kurz Trentino – im Norden Italiens bildet zusammen mit Südtirol seit alters her eine zentrale Verbindung zwischen dem Alpenraum und Mitteleuropa einerseits sowie den Mittelmeerregionen andererseits. Germanische und romanische Einflüsse haben im Lauf der Geschichte nicht nur Menschen und Kultur der Region geprägt, auch politisch war das Trentino häufig ein Zankapfel zwischen Mächten nördlich und südlich der Alpen.
Landschaftlich ist die Provinz durch die Gebirgslandschaft der Brenta im Westen und der Dolomiten im Osten geprägt – mit idealen Zielen für Wander- und Kletterferien oder für Wintersport. Dazwischen erstreckt sich das Etschtal, in dem auch die Hauptstadt Trient liegt. Hier schlägt nicht nur das politische und wirtschaftliche Herz des Trentino. Die Stadt verfügt über zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Nirgendwo gibt sich Frankreich so mediterran wie in der Provence. Die uralte Kulturlandschaft im Südosten des Landes zwischen Rhone und der Grenze zu Italien bezaubert Besucher mit ihrem südlichen Charme, eindrucksvollen und vielfältigen Regionen und nicht zuletzt mit der Côte d'Azur, dem Inbegriff mondäner Badeferien. Eine Reise in die Provence besitzt viele Facetten und hat jedem Besucher etwas zu bieten.
Der Name der Provence weist auf die römische Herrschaft in der Antike hin. Als "Provincia Narbonensis" gehörte das Gebiet zum römischen Weltreich. Die Besiedlung ist tatsächlich deutlich älter. Lange vor der Zeitenwende liessen sich von Norden her Kelten im Landesinneren nieder, während die Küste von Griechen besiedelt wurde. Die bedeutendste griechische Gründung war Massilia, das heutige Marseille. Später gehörten grosse Teile der Provence zum Königreich Burgund und damit zum Heiligen Römischen Reich, dann ergriffen die französischen Könige zunehmend Besitz von der Region.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Nur wenige Schritte vom Petersdom entfernt liegt eine der ehrwürdigsten Institutionen im Umfeld der Vatikanstadt – der Campo Santo Teutonico. Wer dem Trubel der Besucherströme auf dem Petersplatz, in der Peterskirche oder den Vatikanischen Museen entfliehen will, findet hier einen Ort der Ruhe und Besinnung.
Der "deutsche Friedhof" – so die Übersetzung – mit dem angrenzenden Gebäudekomplex und der Kirche Santa Maria della Pietà ist exterritoriales Gebiet und kann nur über die Vatikanstadt erreicht werden. Um Zugang zu erhalten, muss man sich am Tor zwischen den Kolonnaden und dem Palazzo del Sant'Uffizio südlich des Petersdoms bei der Schweizer Garde melden und in deutscher Sprache seinen Zutrittswunsch äussern.