Alle Länder

Regenwälder und Maya-Ruinen – auf der Halbinsel Yucatán

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Halbinsel Yucatán in Mittelamerika ist ein geheimnisvolles Land. Bereits in der Frühgeschichte der Erde spielte die Region eine entscheidende Rolle, vor allem die Hochkultur der Maya, die sich auf der Halbinsel vor allem im ersten Jahrtausend unserer Zeitrechnung entwickelte und eine einzigartige Architektur hervorgebracht hat. Den versunkenen Städten der Maya nachzuspüren, das macht die besondere Faszination einer Reise nach Yucatán aus. Nach wie vor gibt ihre Kultur viele Rätsel auf. Heute teilen sich drei Staaten die Halbinsel – Mexiko, Guatemala und Belize. Den grössten Anteil davon besitzt Mexiko mit dem Norden und der Mitte. Guatemala und Belize nehmen den Süden ein. Die Region ist vor allem durch ihr tropisches feucht-heisses Klima geprägt, das ideale Bedingungen für Regenwälder schafft. Sie bedecken grosse Flächen des weitgehend flachen Landes und waren die Ursache dafür, dass die verlassenen Maya-Städte allmählich unter Bäumen verschwunden sind und der Vergessenheit anheimfielen. Nur im Nordwesten ist Yucatán trockener und milder.

Weiterlesen

Mückenstiche in den Ferien: So können Sie sich schützen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Auf einer Ferienreise werden Mücken schnell zum Problem. Gerade an beliebten Reisezielen erweisen sich die kleinen Plagegeister meist als hartnäckige Begleiter, denn am Meer, an Seen und in feuchten tropischen Ländern fühlen sie sich besonders wohl. Wer von den Mücken um seinen Schlaf gebracht wird, hat an seiner Ferienreise kaum noch Freude. Noch schlimmer sieht es für diejenigen aus, bei denen Mückenstiche starken Juckreiz oder gar eine allergische Reaktion auslösen. Die möglichen Folgen gehen jedoch weit über diese lästigen Begleiterscheinungen hinaus, denn in vielen Ländern können Mücken lebensgefährliche Krankheiten wie Gelbfieber, Denguefieber oder Malaria auslösen.

Weiterlesen

Familienurlaub in Südtirol – Tipps für einen entspannten Urlaub

Südtirol ist ein beliebtes Reiseziel für Familien und das zu Recht, bietet die Region doch wundervolle Natur und zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmungen mit der ganzen Familie. Wie Familien wissen, ist die gute Planung solch eines Urlaubs besonders wichtig. Der folgende Artikel zeigt auf, was alles ins Gepäck muss, welche Möglichkeiten es gibt, das Haustier während des Urlaubs unterzubringen, ob eine Ferienwohnung oder ein Hotel die bessere Wahl für Familien sind und welche Unternehmungen in Südtirol besonders viel Spass machen.

Weiterlesen

Umbrien – Italiens grüne Mitte

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Umbrien im Herzen Italiens liegt etwas im Schatten seiner Nachbarregionen Toskana, Latium und Marken. Es kann nicht so eindrucksvolle urbane Zentren wie Rom oder Florenz aufweisen, verfügt nicht über so berühmte Weinanbaugebiete wie das Chianti und hat keinen Zugang zum Meer – weder zur Adria noch zum Thyrrenischen Meer. Umbrien ist ein Binnenland, das vor allem von Landwirtschaft geprägt ist, sofern nicht gebirgige Gegenden eine Bewirtschaftung schwierig bis unmöglich machen. Trotzdem besitzt dieses uralte italienische Herzland seinen eigenen Reiz. Und zu sehen gibt es auch genug. Umbriens Landschaft besteht aus Hügeln, Bergen und Tälern mit vielen Wäldern und Weiden. Die grössten Berge sind im umbrischen Bereich des Apennin zu finden, der ganz Mittelitalien durchzieht. Den höchsten Gipfel besitzt der Monte Vettore, der mit einer Höhe von 2476 Metern schon alpin wirkt. Er liegt an der Grenze zu den Marken im Nationalpark Monti Sibillini, an dem auch die umbrische Provinz Perugia einen Anteil besitzt.

Weiterlesen

Semuc Champey in Guatemala ist dort, wo das Wasser verschwindet

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Haben Sie sich auch schon gefragt, an welch mystischen Orten Fantasy-Filme wie "Der Hobbit", "Games of Thrones" und viele andere gedreht werden? Meist handelt es sich um Gegenden, die kaum bekannt sind, sich aber nach einem Kinohit in einen begehrten Anziehungspunkt für Touristen verwandeln. Oftmals verliert dieser Ort dann von seinem faszinierenden, ursprünglichen und meist auch unwiederbringlichen Charme. Zum Glück wurde das Naturwunder Semuc Champey in Guatemala noch nicht als grandiose Kulisse für einen Hollywood-Schinken entdeckt – und hoffentlich bleibt das auch so. Der pittoreske Wasserlauf strahlt immer noch ein nahezu unschuldiges Flair aus. Semuc Champey in Guatemala, im tiefen Dschungel von Lanquín, ist ein echter Geheimtipp, den nur wenige Traveller bislang gesehen haben.

Weiterlesen

Rajasthan – ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht erleben

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der märchenhafte Reichtum des indischen Subkontinents war es, der die Engländer im 19. Jahrhundert dazu verlockte, das Land in Besitz zu nehmen. Wie kein anderer indischer Bundesstaat bezaubert Rajasthan mit einer schillernden Farbenpracht und prunkvollem Glanz der Paläste, Forts und Tempel. Im Nordwesten Indiens, der Heimat der legendären Maharadschas, ist das ursprüngliche Indien zu Hause. Der Reiz Rajasthans liegt nicht nur in den beeindruckenden Wüstenfestungen und prächtigen Palästen, sondern vor allem in den fruchtbaren Ebenen, den vielen Seen, den bizarren Gebirgslandschaften und der endlosen Weite der Wüste Thar.

Weiterlesen

Isla Ometepe – vulkangeprägte Inselwelt in Nicaragua

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Eilande mit einem romantischen Inselflair finden sich gewöhnlich in den "Sieben Meeren". Doch es gibt auch verträumte Inseln, die in Seen liegen und dort ihren Charme versprühen. Eine ganze besondere Süsswasserinsel ist die Isla Ometepe, die mitten im Nicaragua-See des gleichnamigen mittelamerikanischen Landes liegt. Sie ist nicht nur die grösste Vulkaninsel der Welt, die sich aus einem See erhebt; sie kann ferner mit einem grossen Artenreichtum und prähistorischen Zeugnissen einer frühen Besiedlung aufwarten. Erfüllen Sie sich einen echten Inseltraum inmitten von Vulkanen, dichten Urwäldern, kleinen pittoresken Orten, versteckten Wasserfällen und einsamen Lagunen. Sie werden das Meer und die dortigen Inseln mit Sicherheit auf Ometepe nicht vermissen.

Weiterlesen

Rund um den Gardasee, Teil 1: Die Gardesana Occidentale zwischen Riva und Gargnano

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Als grösster See Italiens steht der Gardasee für eine beliebte Ferienregion, die jedes Jahr unzählige Touristen anlockt. Die traumhafte Kulisse hat aktiven Feriengästen einiges zu bieten: Vom Mountainbiken über Bergsteigen bis hin zum Surfen kommen Sportler voll auf ihre Kosten. Erholungssuchende bummeln durch die kleinen Ortschaften und geniessen ein Sonnenbad in herrlicher Umgebung. Auf der westlichen Seite des Gardasees führt die Uferstrasse Gardesana Occidentale von Riva del Garda im Norden bis nach Desenzano am südlichen Zipfel. Liebenswerte Örtchen wie Limone und Gargnano sowie das sympathische Riva del Garda säumen das Ufer. Die Gardesana Occidentale ist ein wahres Meisterwerk, allein zwischen Riva und Gargnano gibt es auf einer Strecke von etwa 30 Kilometern 74 Tunnel, die nach dem Ende des Ersten Weltkriegs mühevoll in die steilen Hänge der umliegenden Berge geschlagen wurden. Mit dem Strassenbauprojekt wollte Italien die nördliche Region anbinden – früher war das südliche Seeufer von Riva aus nur über den See zu erreichen.

Weiterlesen

Fuerteventura – eine Insel mit reichhaltigem Angebot

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Fuerteventura bildet mit Lanzarote die östliche Begrenzung der Kanarischen Inseln. Auf der schönen Insel gibt es viele touristische Angebote, von Wander- und Bademöglichkeiten über Wassersport bis hin zur Darstellung des früheren Lebens der Insel in einem Freilichtmuseum. Nicht nur die Geschichte der Kanaren und speziell der Insel Fuerteventura ist interessant, sondern auch das, was Sie davon heute noch besichtigen und bestaunen können. Alte Wehranlagen sind nur der Anfang. Natürlich finden auch Städtereisende und sportlich Aktive hier ihr Eldorado.

Weiterlesen

Von Tell Halaf nach Bonn – eine Zeitreise

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in der früheren deutschen Bundeshauptstadt Bonn gehört zu den letzten grossen Repräsentativbauten, die mit Blick auf die Funktion als Regierungssitz umgesetzt wurden. Sie ist insofern selbst ein Baudenkmal der Zeitgeschichte. Am 17. Oktober 1989, unmittelbar vor dem Fall der Mauer, wurde der Grundstein gelegt, 1992 wurde die Bundeskunsthalle eröffnet. Seither hat sie sich – trotz des zwischenzeitlich erfolgten Regierungsumzugs nach Berlin – zu einem der bedeutendsten Ausstellungshäuser in Deutschland entwickelt. In diesem Beitrag soll es um eine besonders interessante Ausstellung gehen, die dort zurzeit stattfindet und noch bis zum 10. August andauert: Abenteuer Orient – Max von Oppenheim und seine Entdeckung Tell Halaf. Sie führt den Besucher in den alten Orient, weist aber auch auf die Wechselfälle der Geschichte hin und gibt über die reinen Ausstellungsstücke hinaus einen Einblick in die Unwägbarkeiten des Lebens. Wer sich darauf einlässt, begibt sich auf eine faszinierende Zeitreise.

Weiterlesen

Vermächtnis des Deutschen Ordens: die Marienburg bei Danzig

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Südöstlich des polnischen Danzig erwartet das kleine Städtchen Malbork seine Besucher mit einer ganz besonderen Attraktion. Die Marienburg, im 13. und 14. Jahrhundert am Ufer des Flusses Nogat errichtet, ist das grösste Backsteingebäude in Europa und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Gebaut wurde die Marienburg einst vom Hochmeister des Deutschen Ordens, der seine Residenz zu Beginn des 14. Jahrhunderts von Venedig auf die Marienburg verlegte. Als Ordensburg wurde die Marienburg immer weiter ausgebaut; es entstand eine der prachtvollsten gotischen Backsteinburgen des Mittelalters.

Weiterlesen

Sirmione – am südlichsten Punkt des Gardasees

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Dort, wo der Gardasee endgültig seine Begrenzung durch die Berglandschaft des Trentino verlässt und sich zur weiten Po-Ebene hin öffnet, liegt Sirmione, einer der schönsten Orte der Region. Spätestens hier macht sich mediterrane Atmosphäre breit, bis ins altehrwürdige Verona mit seinen berühmten Opernfestspielen ist es nicht mehr weit. In Sirmione befindet man sich bereits auf dem Boden der Lombardei, nahe zum benachbarten Venetien. Die Lage des Städtchens ist einzigartig. Auf einer schmalen Halbinsel, die weit in den See hinausragt, erstreckt sich Sirmione auf den drei Hügeln Cortine, San Pietro in Mavino und den sogenannten Grotten des Catull. Enge Gassen, alte Plätze, Villen in malerischen Gärten und antike Ruinen gehören zum wunderschönen Ortsbild. An vielen Stellen öffnet sich der Blick zum Gardasee, der Sirmione von drei Seiten umgibt.

Weiterlesen

Ravenna – Hauptstadt Theoderichs des Grossen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Etwa neun Kilometer von der Küste der Adria entfernt in der Emilia-Romagna liegt die alte Stadt Ravenna. Sie gehört zu den bedeutendsten historischen Zentren des an Kulturdenkmälern und baulichen Sehenswürdigkeiten nicht armen Italiens. Ein Besuch in der Stadt führt in die Zeit des dahinsiechenden Römischen Reiches und der anschliessenden ostgotischen Eroberung. Im fünften Jahrhundert erwählten die letzten weströmischen Kaiser Ravenna zu ihrem bevorzugten Regierungssitz, weil die Stadt besonders gut zu verteidigen war. Das schützte sie indes nicht vor fremder Eroberung. Der letzte Kaiser Romulus Augustulus wurde von seinem germanischen Heermeister Odoaker abgesetzt, der wiederum dem Ostgoten-Führer Theoderich weichen musste. Als Theoderich der Grosse steht er für Ravennas Glanzzeit um die Wende von 5. zum 6. Jahrhundert n. Chr. Theoderich wählte Ravenna zu seiner Hauptstadt und bescherte Italien eine letzte goldene Ära.

Weiterlesen

Publireportagen

Islas Los Roques – menschenleere Karibikstrände im Inselparadies

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wer träumt nicht davon, sich an herrlichen Stränden zu sonnen und im kristallklaren azurblauen Meer zu erfrischen – fernab von lärmenden Menschenmassen. Dieser Traum wird wahr: auf den Islas Los Roques in der Karibik. Postkartenidylle wie im Märchen. Rund um diese kleinen verlassenen Eilande gibt es mehrere Hundert traumhafte Strände, auf denen Kokosnusspalmen in den immer blauen Himmel ragen. Wenn Sie dem Massentourismus abgeschworen haben, mit All-inclusive-Angeboten in überfüllten Hotels nichts anfangen können und stattdessen die wahre Karibik erleben möchten, können Sie auf einer Insel und morgen auf dem Cayo, wie auch immer es Ihnen beliebt, Robinson Crusoe spielen. Niemand wird Sie dabei stören, denn eine der vielen Hundert Inseln ist immer menschenleer.

Weiterlesen

Kloster Maulbronn – Mönchsleben im Mittelalter

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Zwischen Odenwald und Schwarzwald im der Schweiz unmittelbar benachbarten deutschen Bundesland Baden-Württemberg liegt das ehemalige Zisterzienserkloster Maulbronn. Die Klosteranlage befindet sich mitten im gleichnamigen Städtchen, das mit seinen pittoresken Fachwerkbauten für Besucher einen hübschen Anblick bietet. Die Hauptattraktion des Ortes ist aber das Kloster – die am besten erhaltene Anlage ihrer Art nördlich der Alpen und seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe. Das Kloster Maulbronn geht auf das 12. Jahrhundert zurück, als Zisterziensermönche in einem "Mulenbrunnen" genannten einsamen Waldtal begannen, eine Anlage im charakteristischen Stil ihres Ordens zu errichten. Durch Schenkungen, Stiftungen und erfolgreiches Wirtschaften gelangte das Kloster bald zu Wohlstand. Es folgten grosszügige Erweiterungen. Die Reformation und später der Dreissigjährige Krieg setzten der Präsenz des Ordens in Maulbronn ein Ende. Die Klosteranlage blieb aber durch die Wirren der Zeit hindurch praktisch vollständig bestehen.

Weiterlesen

Im Kommen: Reiseland Vietnam

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Lange war das Image Vietnams durch die Erinnerung an den Vietnamkrieg und eines der letzten kommunistischen Regimes dieser Welt geprägt. Und obwohl beides – Krieg und Kommunismus – nach wie vor im Bewusstsein und Leben der Vietnamesen präsent sind, hat sich das Land gewandelt. Längst hat sich Vietnam ausländischen Investoren geöffnet, mittlerweile hält auch hier die Marktwirtschaft Einzug. Mit der Öffnung hat der Tourismus das südostasiatische Land entdeckt. Vietnams Geografie wird mit manchmal mit einer Bambusstange mit zwei Reisschalen am oberen und unteren Ende verglichen. Dieses Bild spielt auf die eigenartige Form des Landes an. Es erstreckt sich über eine Länge von gut 1650 Kilometern von Norden nach Süden, wobei der mittlere Teil nur einen schmalen Landstreifen darstellt, der an seiner engsten Stelle gerade mal 50 Kilometer breit ist. Hier scheint Vietnam zwischen seinem Nachbarn Laos und dem Südchinesischen Meer geradezu eingezwängt zu sein. Im Norden – um die Hauptstadt Hanoi – und nach Süden hin wird das Territorium dagegen auch in Ost-West-Richtung breiter. Die Fläche Vietnams ist fast genauso gross wie die unseres Nachbarn Deutschland – bei einer Bevölkerung von über 90 Millionen Menschen.

Weiterlesen

Hawaii – Surferparadies in der Südsee

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Hören wir den klangvollen Namen der Inselgruppe Hawaii, bringen wir sie unweigerlich mit einem paradiesisch anmutenden Ferienfeeling in Verbindung: die unendliche Weite des Meeres, brausende Wellen, grüne Steilküsten und die höchsten Vulkane der Welt. Hawaii! Das sind 137 Inseln inmitten des blauen Pazifiks, von denen die sechs Hauptinseln die bekanntesten sind: Oahu mit der Hauptstadt Honolulu und dem weltbekannten Waikiki Beach, Maui, die romantische Insel der Täler, Kauai, die Garteninsel, die Orchideeninsel Hawaii (Big Island), Molokai ("die Freundliche") und Lanai, die kleinste der sechs Hauptinseln.

Weiterlesen

Canterbury – im Herzen von Kent

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Canterbury in der traditionellen englischen Grafschaft Kent verfügt über nicht viel mehr als 42’000 Einwohner und ist damit fast eine Kleinstadt. Trotzdem ist der Ort im Südosten Englands weit über die Grenzen Grossbritanniens hinaus bekannt. Als Sitz des Erzbischofs von Canterbury bildet die Stadt das Zentrum der Anglikanischen Kirche und der Anglikanischen Gemeinschaft weltweit. Canterbury ist alt, seine Ursprünge sind sagenhaft. Um 900 v. Chr. soll hier der Ort Caerkent – Stadt von Kent – angelegt worden sein. Unter römischer Herrschaft entstand unter der Bezeichnung Durovernum Cantiacorum ein Verwaltungszentrum. Im angelsächsischen Königreich Kent wurde Canterbury Königsresidenz und nach der Annahme des Christentums Bischofssitz. Augustinus von Canterbury, der Apostel der Angelsachsen, wurde um das Jahr 600 n. Chr. zum ersten Erzbischof ernannt, er baute einen Vorläufer der heutigen Kathedrale.

Weiterlesen

Empfehlungen