Insel

Sizilien, Teil 5: Syrakus - die schöne Stadt der Dichter und Mathematiker

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Syrakus, die einstige Weltmetropole, wurde von Marcus Tullius Cicero als „die grösste und schönste aller griechischen Städte“ besungen. Mit jedem neuen Herrscher über die Jahrtausende änderte dich auch das Gesicht der legendären Stadt, so dass sie heute Spuren mehrerer Kulturen beherbergt – vermischt wie bunte kräftige Farben auf der Palette eines Malers.  Diese einzigartige Mischung war der Grund dafür, warum die UNESCO 2005 nicht einzelne Denkmäler, sondern die ganze Stadt Syrakus zum Weltkulturerbe erklärte. Eigentlich gibt es zwei Syrakuse: das Syrakus auf dem Festland und die Insel Ortigia, getrennt voneinander durch eine enge Seedurchfahrt und verbunden über die Brücke Ponte Nuovo. Die 40 Hektar grosse Insel Ortigia ist der eigentliche Geburtsort von Syrakus. Ihre reiche Süsswasserquelle und günstige strategische Lage waren das Erfolgsrezept von Syrakus in vielen Auseinandersetzungen in ihrer langen Geschichte. Vor dem Porto Grande im Süden der Insel, wo heute grosse Mittelmeerfähren und Frachtschiffe anlegen, fand zum Beispiel 413 vor Christus die legendäre Seeschlacht gegen Athen statt, aus der Syrakus als eindeutiger Sieger hervorging.

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Thailand - diese Nationalparks muss man gesehen haben

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Hört man Thailand, denkt man an endlose, weisse Sandstrände und kristallklares Meer und durchfeierte Nächte am Strand. Dabei hat Thailand gerade landschaftlich noch viel mehr zu bieten. Knapp 100 Nationalpark- und Naturschutzzonen wurden in den letzten Jahren, u. A. mit tatkräftiger Unterstützung der thailändischen Krone, gebildet und eröffnet, und einige der schönsten wollen wir heute vorstellen. Der Ang Thong Marine Nationalpark Mitten im Golf von Thailand (und in direkter Nähe zu den äusserst beliebten Reisezielen Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao), liegt der Ang Thong Marine Nationalpark. Er besteht aus 42 bis auf wenige Ausnahmen unbewohnte Inseln, von denen die grösste Wuatalab ist. Hier befinden sich auch die Hauptverwaltung des Nationalparks, ein Restaurant, eine Bar, einige Bungalows für Übernachtungen sowie ein kleiner Campingplatz. Die Inseln bestehen grösstenteils aus Kalksteinfelsen, die sich entlang der Küsten als bizarre Klippen (und verlockende Kletterwände) präsentieren. Verlassene Strände und einsame Buchten warten nur darauf, mit dem Kajak oder Boot erkundet zu werden. Der Park eignet sich als perfektes Tagesausflugsziel, wenn man Urlaub auf Koh Samui oder Koh Phangan macht. Während der Zeit von Mitte November bis Ende Dezember ist der Park allerdings geschlossen: zum einen ist der Seegang während dieser Zeit zu rau und zum anderen möchten die Verantwortlichen der Natur eine Zeit zur Regenerierung ermöglichen.

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Oriental Mindoro, das Taucherparadies der Philippinen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Oriental Mindoro, schon der Name weckt Reiselust bei Travelern. Es handelt sich bei Mindoro um eine Insel der philippinischen Inselgruppe. Mindoro ist immerhin die siebtgrösste Insel der Republik und umfasst ein Areal von rund 10.600 km². In meinen Träumen sah ich schon lange vorher die unvergleichliche Schönheit und Artenvielfalt dieser Region und konnte es kaum erwarten, dieses auch mit eigenen Augen zu erleben. Zahlreiche Lehrfilme für Sporttaucher und Meeresbiologen aus dieser Region legen ein einzigartiges Zeugnis darüber ab. Natürlich hatte ich hierzu viele Filme gesehen, Bildbände bestaunt und auch Reiseführer gelesen. Nun war es endlich soweit und der weite Flug dorthin wurde nur als sehr willkommener Startschuss in mein Urlaubsabenteuer Mindoro betrachtet. Mit von der Partie war mein guter Freund und Tauchbuddy Reto, gemeinsam hatten wir im letzten Jahr bereits die Sporttaucherprüfung zum "Advanced Open Water Diver" absolviert. Das dort erworbene PADI-Ausweiskärtchen, würde uns auf diesem Trip die Tür zur artenreichsten Unterwasserwelt des Planeten aufstossen. Die bekannte Verde Island Passage am Nordwestzipfel Mindoros, zwischen Puerto Galera und Batangas gelegen, ist als UNESCO Biosphäre deklariert. Nicht weniger als 2’964 unterschiedliche Spezies von Lebewesen hatten hier ihre angestammte Heimat. Das versprach facettenreiche Tauchgänge und herrliche Eindrücke.

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Ibiza - Partyinsel im Winterschlaf

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Winterferien hatte ich bis jetzt immer ausschliesslich im Schnee und auf der Piste verbracht - höchste Zeit also, mir eine andere Destination zu suchen. Schnell kam mir der Gedanke, nach Ibiza zu reisen, denn mir war klar, dass im Mittelmeer vieles zu blühen und zu wachsen beginnt, wenn es hierzulande grau und trist ist. Ibiza Stadt lockt mit südlichem Charme Nach verhältnismässig kurzem Flug direkt in die Inselhauptstadt Ibiza, von den Einheimischen Eivissa ausgesprochen, suchte ich nur kurz das Hotel auf, um mein Gepäck abzugeben. Dann machte ich mich auf in die Altstadt, die seit 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt und kurz Dalt Villa genannt wird und vor allem durch die dicken Mauerreste und das Kopfsteinpflaster beeindruckt. Diese waren ursprünglich als Abwehr gegen die Piraten gedacht und säumen heute noch den inneren Teil der Stadt.

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Zypern - die geteilte Mittelmeerinsel

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Urlaub auf Zypern - das bedeutet für die meisten Besucher ein Bade- oder auch Partyurlaub an den Traumstränden Griechisch-Zyperns. Die zweigeteilte Mittelmeerinsel bietet aber auch einen Einblick in die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Nachbarländer Türkei und Griechenland, die Zypern als doppelten Staat charakterisieren. Bereits seit 1974 ist die drittgrösste Mittelmeerinsel geteilt in einen türkischen und einen griechischen Staat, von denen die Türkischen Republik Nordzypern bis heute nur von der Türkei selbst anerkannt wird. Die Trennungslinie verläuft mitten durch die zyprische Hauptstadt Nikosia und verleiht der 280.000-Einwohner-Stadt eine ungewöhnliche Atmosphäre, die an das einstmals geteilte Berlin erinnert.

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Die Ostfriesischen Inseln - jedem Urlauber seine Insel

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Sieben Inseln, aufgereiht entlang der deutschen Nordseeküste: Die Ostfriesischen Inseln faszinieren mit ihrer Abgeschiedenheit, kilometerlangen Stränden und viel Natur. Vom lebhaften Norderney bis zum Kinderparadies Langeoog, vom autofreien Juist bis zum traditionsreichen Borkum besticht jede Insel mit ihrem ganz eigenen, unverwechselbaren Charakter. Die Ostfriesischen Inseln reihen sich über eine Länge von rund 90 km von der Jade bis zur Emsmündung und liegen dabei mitten in einer der ursprünglichsten Landschaften Europas, dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Über 10 Millionen Brutvögel finden sich alljährlich im Wattenmeer ein, während Seehunde, Brandgänse und die regionstypischen Wattwürmer das ganze Jahr über die Sandbänke und Wasserläufe bevölkern. Geführte Wattwanderungen werden auf Norderney, Langeoog, Baltrum und Spiekeroog angeboten und bieten einen Einblick in den faszinierenden Lebensraum Niedersächsisches Wattenmeer.

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Dublin - Irlands kontrastreiche Hauptstadt

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Dublin, die irische Hauptstadt an der Liffey, ist modern und traditionell zugleich. Mittelalterliche Strassenzüge und georgianische Wohnviertel bestehen hier neben modernen Bürotürmen fort; futuristische Bauten wie das Edelstahlmonument Spire wechseln sich mit historischen Festungen und traditionsreichen Bildungseinrichtungen ab. An der Stelle des heutigen Dublin existierte bereits im ersten Jahrtausend unserer Zeitrechnung eine Keltensiedlung. Den Namen Dublin, zu Deutsch "Schwarzer Teich", verdankt die Stadt jedoch einem gleichnamigen Wikingerdorf, das im Jahr 842 auf dem heutigen Stadtgebiet gegründet wurde.

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Palermo - Siziliens Stadt der verborgenen Schätze

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Sie ist bekannt als Mafiastadt und kulturelles Zentrum, als historischer Seehafen und junge Universitätsstadt: Palermo, Siziliens vielschichtige Hauptstadt am Tyrrhenischen Meer. Wer sich in den Gassen von Palermos Altstadt verliert, kann hier eine Mischung aus Verfall, historischem Glanz und ungebändigtem Leben entdecken, wie sie so typisch für die süditalienischen Metropolen ist. Mit rund 650.000 Einwohnern ist Palermo nicht nur die fünftgrösste Stadt Italiens, sondern zugleich Siziliens unbestrittenes politisches und kulturelles Zentrum. Gelegen im fruchtbaren "Goldenen Becken" im Nordwesten der Insel, verwöhnt Palermo seine Besucher mit einem traumhaften mediterranen Klima, einer reichhaltigen Kultur und der sprichwörtlichen südländischen Lebensfreude.

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Ascona - kleine Schönheit am Lago Maggiore

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Das Tessin, der südlichste Kanton des Landes, ist etwas ganz Besonderes, und das drückt sich durch Bezeichnungen wie „Italienische Schweiz“ oder „Südbalkon der Schweiz“ schon sehr bildhaft aus. Wenn man den Alpenhauptkamm am Gotthard oder San Bernhardino passiert hat, ändert sich das Landschaftsbild fast schlagartig, wie oft genug auch das Wetter. Während die Nordseite der Berge nicht selten in dichte Wolken gehüllt ist, ändert sich das zunehmend mit jedem Kilometer in Richtung Süden. Die Lücken in den Wolken werden grösser und die Sonne strahlt vom Himmel. Auch die Vegetation ändert sich zusehends, je weiter wir die Gotthard-Rampe hinunterfahren. Im milden Klima des Lago Maggiore gedeihen sogar Pinien, Orangen, Feigen, und die Luft ist geschwängert vom Duft unzähliger Blumen.

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Das schöne Sardinien, Teil 3: Agriturismo in Sardinien – in der Ruhe liegt die Kraft

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Viele Touristen, die gerade mal Rom, Venedig, Florenz gesehen haben, meinen, sie würden Italien kennen. Zum Glück ist das nicht wahr. Das gehetzte Trappeln durch die Sehenswürdigkeiten, begleitet vom hastigen Knipsen mit der Kamera, all das ist ungenügend, um das wahre Gesicht Italiens und insbesondere Sardiniens wirklich kennen zu lernen. Am besten sollte man dafür wenigstens für eine Zeit Handy, E-Mail, Skype, Fernsehen, Radio und ähnliche Errungenschaften der Zivilisation zur Seite legen und ganz davon vergessen. Sardinien erkundet man nicht mit Hilfe eines Reiseführers oder eines festgelegten Urlaubsplans. Hier brauchen Sie Ihre fünf Sinne, die durch den stressig-schlauchenden Alltag allmählich abgestumpft zu sein scheinen. Fern von dieser Hektik beunruhigt die Ruhe fast. Erstmals braucht man Zeit, um zu merken: Sardinien riecht, schmeckt, schillert in zauberhaft wechselnden Farben, klingt in tausenden Tönen und Naturgeräuschen, fühlt sich samtig oder rau an. Hauptsache, man meidet die ausgetretenen Wege.

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Das schöne Sardinien, Teil 2: Da wo die vier Winde wohnen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der Urlaub auf einer Insel ist immer etwas ganz besonderes. Man weiss plötzlich, die Welt ist begrenzt. Du kannst deine Reisen nicht unendlich weit führen, mit tausenden bunten Eindrücken überfüllt sein, und am Schluss merken, dass man nur das mitbekommen hatte, was unübersehbar auf der Oberfläche lag. Nein, auf einer Insel zu sein ist wie die Ehe: Sobald der erste Reiz vorbei ist, langweilt man sich entweder schnell und hält Ausschau nach naheliegenden Inseln oder sogar nach Fluchtgelegenheiten, oder man wendet sich der Insel ganz und gar zu und wird durch tägliche Entdeckungsfreuden belohnt, bis man sich am Schluss mehr verliebt fühlt als am Anfang.

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Das schöne Sardinien, Teil 1: Auf der Suche nach dem verlorenen Atlantis

Oberstes Bild: Die Küste von Sardinien (Bild: Roberto Ferrari, Wikimedia, CC)

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Sardinier sind fest und unerschütterlich davon überzeugt, dass ihre Insel der schönste Ort nicht nur in Italien sondern auf der ganzen Welt ist. Wenn man vor der Reise darüber nur lächelt: Einmal auf der schönen Insel angekommen, fängt man an zu verstehen, worauf dieser Glaube der Inselbewohner beruht. Obwohl die sardische Küche echte Gaumenfreuden aus Fisch anbietet, hat der Name der Insel zur Enttäuschung aller Fischfreunde nichts mit den Sardinen zu tun. Die Ägypter tauften die Insel als „Schadana“ und die alten Griechen „Sandalyon“, wovon die Bezeichnung für unser beliebtes sommerliches Schuhwerk „die Sandalen“ abgeleitet wird. Das hängt wieder Mal überhaupt nicht damit zusammen, dass die Sardinier den ganzen Tag mit Sandalen beschuht auf ihren malerischen Bergen und Wiesen fröhlich herumlaufen. Nein, Sardinien heisst so, weil seine Konturen an einen Fussabdruck erinnern. Wenn man aber die ziemlich viereckige Insel auf der Landkarte anschaut, kommen nur zwei Vermutungen in den Sinn: Entweder handelt es sich um einen Plattfuss oder die antike Kartographie konnte nicht so exakt gewesen sein und hat die Masse dann fussgerecht abgerundet.

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Die Insel Rhodos, Teil 7: Die Thermen von Kallithea – ein Tag wie im Kino

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Thermalanlage von Kallithea befindet sich etwas südlicher von Rhodos-Stadt an der Ostküste zwischen dem betriebsamen Ort Kallithea und der Freizeit-Hochburg Faliraki. Fern vom touristischen Getümmel hat man den Eindruck, dass die Zeit hier langsamer verläuft. Die Therme liegt ganz am Rande einer geschlossenen Bucht, versunken im exotischen Palmengrün, umgeben vom strahlend blauen Wasser so weit das Auge reicht. Man hat den Eindruck, einen Ort der kompromisslosen Ruhe gefunden zu haben. Dagegen kann man sich gar nicht wehren: Nach einem fünfminütigen Spaziergang durch die Anlage spürt man plötzlich, über allen Gipfeln der Seele ist Ruh. Und der angewöhnte touristische ich-muss-mir-möglichst-viel-möglichst-schnell-anschauen-Galopp verwandelt sich in ein Lustwandeln.

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Die Insel Rhodos, Teil 6: Petaloudes – zu Besuch im Tal der Schmetterlinge

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wenn man nicht gerade im Hochsommer, etwa von Mitte Juni bis September, auf Rhodos Urlaub macht, wird man kaum glauben, dass das Schmetterlingstal nicht nur dem Namen nach etwas mit Schmetterlingen zu tun hat. Schliesslich ist der einzige Falter, den man zu sehen bekommt, die eigene Faltkarte unter dem Arm. Berühmt wurde das Schmetterlingstal dank dem israelischen Satiriker Ephraim Kishon, der sich in einem seiner Bücher aufrichtig wunderte, wo denn die versprochenen Schmetterlinge stecken. Doch wenn man das Glück hat, zu der richtigen Jahreszeit das Schmetterlingstal zu besuchen, wird man zum Zeugen eines aussergewöhnlichen Naturspektakels. Petaloudes oder das Tal der Schmetterlinge befindet sich im Inselinneren und kann von Rhodos-Stadt her sowohl auf der Westküstenstrasse über Kalithies und Psinthos als auch auf der Ostküstenstrasse über die Abzweigung hinter Paradisi erreicht werden. Das Tal hat drei Eingänge. Merkwürdigerweise zahlt man Eintritt nur am mittleren. Wer sich wirklich für die  Schmetterlinge und nicht nur fürs Wandern interessiert, sollte schon im Juli oder August kommen. Aber auch in der Hochsaison ist die für den Besuch gewählte Uhrzeit nicht unwichtig – denn „tiefe Stille herrscht im Wasser“ gegen Mittag.

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Die Insel Rhodos, Teil 2: Rhodos-Stadt - zwischen Europa und Asien, zwischen Antike und Moderne

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ob die Alten es sich so besser merken konnten, oder einfach meinten, dass doppelt gemoppelt besser hält - wie es auch gewesen sein mag, sie  nannten die Hauptstadt der Insel Rhodos auch Rhodos. Also, es gibt eine Rhodos-Insel und eine Rhodos-Stadt. Und wer auf Rhodos seinen Urlaub verbringt, wird zweifelsohne in Rhodos viele bunte Eindrücke sammeln können. Rhodos-Stadt befindet sich an der Nordspitze der Insel. Im Norden konzentriert sich hauptsächlich das betriebsame touristische Leben, und Rhodos-Stadt ist das Epizentrum dieses  andauernden Remmidemmis.

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Die Insel Rhodos, Teil 1: Die Ankunft im Land der Legenden

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das kleine weisse Flugzeug geht auf die kleine grüne Insel nieder. Es landet problemlos. Wir würden es nicht zugeben, aber fühlen uns insgeheim erleichtert. Denn aus der Luft sieht die Insel wie ein pummeliges Krokodilchen aus, das gerade auf die Wasseroberfläche gestiegen ist, um in aller Ruhe Sonne zu tanken. Ob es sich nicht erschrickt und untertaucht, wenn wir mit unserem dicken Flugzeugbauch auf seinen Rücken plumpsen? Nichts dergleichen. Das Krokodilchen bleibt unberührt liegen, als ob unser Flugzeug nicht mehr als eine dicke weisse Fliege wäre. Wir steigen aus. Nach der sterilen Kühle im Flugzeugsinneren hüllt uns heisse und feuchte Luft ein. Von der Sonne fast geblendet und nach fünf Minuten schon in Schweiss gebadet, schauen wir uns neugierig um. Also, hier bist du – die mythische Insel Rhodos! Schöner als auf den Ansichtskarten, unglaublicher als irgendein Reiseführer dich jemals beschreiben könnte. Das Wasser um die Insel herum ist strahlend blau und die Insel selbst strahlend grün, so dass man, wenn die goldene Manschette des Strandes nicht da wäre, Schwierigkeiten bekommen würde, den Übergang zwischen den Farben zu erkennen.

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Die Blumeninsel Mainau, Teil 2: Der Graf Fotograf und sein grüner Daumen

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Egal, ob Sie ein Freund der Botanik, Geschichte oder barocker Architektur sind, ob Sie sich schon längst einen Hut kaufen oder gute schwedische Küche probieren wollten - ein Ausflug auf die Blumeninsel Mainau wird Ihre Träume sicherlich wahr machen.

Die Geschichte der Mainau als Blumeninsel fängt noch im 19. Jahrhundert an, als sie zum Besitz des Grossherzogtums Baden wird. Der Grossherzog Friedrich I. erwirbt die Mainau im Jahre 1853 und verwandelt sie in seine Sommerresidenz. Der badische Adelige scheint ein Faible für das stilvolle Spazierengehen gehabt zu haben, und da er statt Briefmarken lieber Bäume sammelte,  gründete er auf der Insel die Grossherzoglich Badische Hofgärtnerei und lässt das botanische Gesicht der Mainau neu gestalten. Der Herzog lebt seine Liebe zur Botanik im grossen Stil aus: Auf dem Hochplateau der Insel lässt er Gehölze von fast allen Kontinenten anpflanzen. So entsteht das Herzstück der Mainau – das Arboretum. Ausserdem bringt er zahlreiche mediterrane und exotische Pflanzen auf die Insel und ordnet an, Gärten, Alleen und ein neues Wegesystem anzulegen.

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Die Blumeninsel Mainau, Teil 1: Bunter Blütenteppich das ganze Jahr über

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Die gesamte Küstenlinie des Schwäbischen Meeres, wie der Bodensee oft genannt wird, ist mit kleineren und grösseren Orten übersät, die zwar alle unterschiedlichsten Formats, aber allesamt malerisch und sehenswert sind. Diese Städte und Städtchen, Dörfer und Dörflein ähneln bunten, unterschiedlich grossen Perlen, die entlang der Bodenseeküste aufgefädelt sind. Wie ein wertvoller Anhänger an dieser Kette schwebt in blauen Seewassern die schöne Insel Mainau.

Wer als Erster Mainau „Blumeninsel“ taufte, darüber schweigt die Geschichte. Aber diese Person, die mit ihrer Namensgebung eindeutig den Nagel auf den Kopf traf, war vielleicht nicht besonders poetisch, wusste aber die Tatsache genau in Worte zu fassen: Die Blumenpracht ist der erste und farbenreichste Eindruck, den die Insel bei ihren Besuchern hinterlässt.

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